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Beauty & Mode

Ren Glycolactic Radiance Renewal Mask – Worth the Hype?

11. Oktober 2016
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Juhu, endlich schaffe ich es, einen neuen “Worth the Hype?”-Artikel zu schreiben. Ich habe bereits einen über die Ultra Repair Instant Oatmeal Mask von First Aid Beauty verfasst und wage mich jetzt an den nächsten „Holy Grail“ in Sachen Gesichtsmasken. Ich habe mir die Radiance Rewnewal Mask im März zum Geburtstag schenken lassen, nachdem ich sowohl auf Youtube, als auch in amerikanischen und englischen Beauty-Blogs nur Lobeshymnen darüber gehört und gelesen hatte. Ob der Hype gerechtfertigt ist und ob ich in dieser Gesichtsmaske die Beauty-Bundeslade befindet, werde ich in diesem Review klären.

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Preis und Verpackung

Schaut man sich im Internet um, so kann man schnell sehen, dass die Maske mit durchschnittlich 32,95€ für 50 ml zu den teureren Masken gehört. Ren schreibt auf der eigenen Homepage, dass ihre Produkte zu 100% aus Pflanzen- und Mineral-Stoffen bestehen und frei von synthetischen oder Hautunfreundlichen Inhaltsstoffen bestehen. Ich begrüße das und zahle dafür gerne ein paar Euros mehr. Die Verpackung ist schlicht und ähnelt den anderen Produkten der Firma. Was mir sehr gefällt ist, dass die Verpackung halb durchsichtig ist und man so erkennen kann, wie viel man von der Gesichtsmaske schon verbraucht hat. Der Pump-Spender der Maske ist wiederverschließbar, was für mich ein großes Plus ausmacht. Ich habe immer das Gefühl, dass ein solcher Schließmechanismus hygienischer ist.

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Was die Maske verspricht/Inhaltsstoffe

Der Radiance Rewnewal Mask wird allerhand nachgesagt: Teint verbessern, Haut strahlen lassen sowie leichte Fältchen reduzieren. Sie soll außerdem Poren reinigen, absolut sicher für sensible Haut sein und manche schwören sogar, diese Maske hätte ihre Akne verbessert. Auch sind in der Maske leichte Fruchtsäuren aus dem Öl der Johannisbeere und der Papaya, die sanft und ohne mechanisches Peeling abgestorbene Hautschüppchen entfernen. Laut Code-Checker ist nur ein chemisches Konservierungsmittel ein Negativpunkt, da es vereinzelnd Schleimhäute reizen kann und nicht für Natuskosmetik geeignet ist.

Benutzung/Tragegefühl

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Das interessante an dieser Maske ist die Konsistenz und Farbe. Schon beim ersten Pumpstoß merkt man, dass die Maske sehr zäh und fest ist, fast schon wie ein Balsam. Mich erinnert sie an die Füllung der von „Nimm 2“-Bonbons – sogar der Geruch ist ähnlich. Mich stört der Geruch leider, da er mir zu süß und künstlich riecht. Auf dem Gesicht wird die Maske durchsichtig, bleibt aber klebrig (Haare unbedingt in Sicherheit bringen). Der Geruch ist ebenfalls sehr intensiv.

Die Anwendung ist sonst nichts besonderes; Je nach Anwendung ein bis zwei Dosiermengen auf die gereinigte Haut auftragen und nach 10 Minuten Einwirkzeit mit einem feuchten Tuch abnehmen. Die Maske fängt übrigens nach wenigen Minuten an zu kribbeln, was ich persönlich nicht so angenehm finde. Aus diesem Grund trage ich die Radiance Rewnewal Mask auch nur auf der T-Zone auf. Ich glaube, dass meine Rosacea-empfindlichen Wangen da sonst zu viel Zicken machen würden.

Das Ergebnis – Ist die Radiance Rewnewal Mask wirklich Kult?

Hm, naja ich weiß nicht so recht. Ich konnte keinen wirklichen Unterschied erkennen. Ja, die Poren waren gereinigt und die Haut weicher als vorher, aber das kann ich nach so gut wie allen Gesichtsmasken sagen. Der große WOW-Faktor blieb aus. Natürlich ist die Radiance Rewnewal Mask von Ren gut, aber den Hype der Blogger-Welt konnte ich nicht bestätigen. Vielleicht bin ich nicht die richtige Zielgruppe und Menschen mit unreiner Haut würden mehr davon profitieren… das hat aber auch zur Folge, dass ich die Maske nicht wieder bestellen werde, wenn sie aufgebraucht ist. Dafür finde ich den Geruch zu störend und das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht gerechtfertigt. Schade eigentlich, ich hätte echt mehr erwartet.

Food & Restaurants

Food Review: Home eat Home

8. Dezember 2015
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Hey ihr Berliner da draußen, kennt ihr schon Home eat Home? Das ist ein Bestell-Service, mit dem man unkompliziert frische Zutaten für leckere Gerichte kaufen kann, ohne selbst einkaufen zu gehen. Dazu einfach online Gericht auswählen, zur Abholstation in der Nähe schicken lassen, abholen und kochen. Mein Freund und ich haben letztens Pfeffer-Rindersteak mit Kartoffeln und Zucchini gekocht!

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So sieht die Abholtasche aus.

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Das ist der Inhalt: Alles schon abgepackt und portioniert: So bleibt nichts übrig und verschimmelt ausversehen im Kühlschrank.

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Sogar eine Toblerone zum Nachtisch haben wir bekommen – total nett 🙂

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Die Rezeptkarte zeigt mit Bildern, was gemacht werden muss. Wir sind ziemlich gut damit klargekommen und es hat alles problemlos geklappt! Das Rezept war wirklich einfach und ist für Koch-Einsteiger absolut zu empfehlen. Ein paar Ideen hab ich mir schon für unsere nächste Koch-Expedition abgeschaut 😉

Hier das fertige Mahl:

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Taadaaaa 🙂 Es war wirklich lecker! Mein Gemüse-verweigernder Schatz hat mir alle Zucchinis überlassen, was gut war, weil Zucchini mit Öl im Ofen gebacken einfach nur lecker ist. Ich war sehr positiv überrascht, wie gut alles geklappt und geschmeckt hat! Gerne wieder 🙂

Beauty & Mode

Batiste Vs Lush: Duell der Trockenshampoos

29. September 2015
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Heute möchte ich das Trockenshampoo von Lush namens „No Drought“ mit dem von Batiste vergleichen. Batiste stellt meiner Meinung nach die besten Sprays her und Lush verspricht, mit ihrem Trockenshampoo in Puderform eine echte Alternative zu sein. Ob das gelingt?

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Verfügbarkeit und Preis

Das Batiste-Spray habe ich „offline“ bisher nur bei Douglas gesehen. Es kostet zwischen 4 und 5€ für 200ml und ist in mehreren Gerüchen verfügbar. No Drought kostet 12,35€ für 115g (oder 7,50€ für 50g). Man kann es natürlich nur bei Lush kaufen und es riecht nach Zitrone. Ich muss sagen, dass mich der pudrige, zitronige Geruch sehr an Ahoi-Brause erinnert. Objektiv gesehen bekommt man bei Batiste das bessere Preis-Leisungsverhältnis. Ich finde aber, dass das Trockenshampoo von Lush doppelt so lange hält.

Anwendung

Batiste macht das genauso wie alle anderen Trockenshampoo-Hersteller: Dose Schütteln, 20cm vom Kopf halten und auf den Ansatz (und die entsprechenden Stellen) aufsprühen. Einwirken lassen, einmassieren und rauskämmen. Ich finde, dass es sehr gut klappt und die Haare fühlen sich schnell wie frisch gewaschen an. Auch riechen sie gut und sehen frisch aus.

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No Drought ist da etwas kniffliger. Man muss das Puder aus der Flasche auf den Haaransatz schütten und dabei genau die richtige Menge dosieren. Kommt zu viel raus, wird’s schnell eklig. Auch landet ne Menge auf den Klamotten und auf dem Waschbecken/Fußboden. Der Rest funktioniert wie beim Spray. Die Haare sehen nach der Anwendung gut aus, leider fühlen sie sich gar nicht gut an… das Pudrige geht einfach nicht aus den Haaren raus und verschwindet auch nicht. Auch setzt es sich leicht auf der Kopfhaut ab. Mal „schnell“ die Haare aufrischen geht da nicht… doof.

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Fazit

Meinen Daumen-Hoch bekommt auf jeden Fall das Spray von Batiste. Zwar finde ich es gut, dass Lush eine Alternative anbietet, nur leider ist die Anwendung zu ungenau und macht alles um einen herum voll mit Puder. Ich mag bei dem Batiste auch das Ergebnis mehr. Schade eigentlich, von den Inhaltsstoffen und der Umweltverträglichkeit wäre das von Lush auf jeden Fall zu bevorzugen.

Beauty & Mode

YesTo Produkte: Skincare, Haircare und Kosmetik ohne Parabene

9. Juli 2015
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Von amerikanischen Blogs kennt man den Hype um YesTo, weil die Naturkosmetik-Produkte nicht nur gut zur Haut sind, sondern auch ohne Parabene, Mineralöle, Phlataten oder Tierversuche auskommen. Lange habe auch ich nach den YesTo-Produkten gegiert und sie endlich in meine Hände bekommen. Das Unternehmen hat für jeden Hauttyp eine eigene Produktlinie: YesTo Carrots für normal bis trockene Haut und Haare, YesTo Coconuts für trockene Haut und Haare, YesTo Cucumbers für sensible Haut und Haare, YesTo Tomatoes für Akne geplagte Haut, YesTo Blueberries für erste Fältchen und krisseliges Haar und YesTo Grapefruit für einen unebenen Hautton. Jede YesTo-Reihe hat unterschiedliche Produkte für unterschiedliche Hautbedürfnisse. Welche das sind, könnt ihr zum Beispiel auf der Homepage der englischen Drogerie Boots sehen.

Ich habe folgende YesTo-Produkte getestet:

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Die drei Feuchttücher habe ich getestet, da ich sowohl trockene, als auch sensible Haut habe …. und weil ich Grapefruit einfach mag haha. Konnte mich nicht entscheiden. Die Feuchttücher sind wirklich gut, nehmen Makeup gut ab und reinigen die Haut. Bei den Feuchttüchern von dm (Alverde z.B.) hab ich manchmal gereizte Haut bekommen. Die von YesTo Feuchttücher reizen die Haut nicht und trockne sie auch nicht aus – das gefällt mir sehr. Vor allem im Sommer kann man sich so richtig gut zwischendurch erfrischen. Die Wipes mit Grapefruit gefallen mir sehr, weil sie die Haut durch die etwas angeraute Struktur schön weich machen und die mit Cucumbers gefallen mir, weil es die Haut mit genug Feuchtigkeit versorgen. Die mit Karotte gefallen mir von den dreien am wenigsten. Nicht, weil sie schlecht sind, sondern nur, weil sie irgendwie nichts Besonderes sind im Vergleich zu den anderen beiden sind.

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Die Augencreme von YesTo Carrots ist jedoch super. Sie ist dick genug, um pflegend und straffend zu sein, jedoch nicht zu dick, dass man sich so fühlt, als hätte man Sahne unter den Augen. Genau die richtige Konsistenz und ich hab wirklich das Gefühl, als würden sie die Augenringe etwas aufhellen.

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Ich bin wirklich zufrieden mit der Creme. Mein Freund hat sie mal ausprobiert und meinte „Ui man spürt richtig die Straffung unter den Augen“.

Leider sind YesTo-Produkte in Deutschland schwer zu finden und auch die offizielle deutsche Seite der Marke sieht aus wie von 1999. Der letzte Facebook-Post von YesTo Deutschland war im November 2013. Schade eigentlich, weil die Sachen ziemlich gut sind.

 

 

Beauty & Mode

Benefit Cosmetics: Puff Off! Review

2. April 2015
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Ende Januar brachte die bekannte Kosmetik-Marke BenefitCosmetics das Makeup-Produkt „Puff Off“ auf den Markt. Dieses Augenprodukt soll laut Benefit Schwellungen (puffiness) und kleine Fältchen unter den Augen wie mit Zauberhand wegbügeln. Aus diesem Grund ist auch die Applikatorspitze in Form eines Bügeleisens designt worden.

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Da ich BenefitCosmetics ganz cool finde, dachte ich: warum teste ich „Puff Off“ nicht und schaue dann, ob es wirklich Falten wegbügelt wie versprochen? Natürlich ist das Gel nicht ganz günstig. Um die 30€ kosten 10ml – schon ein stolzer Preis. Ich benutze das Gel jetzt seit zwei Monaten und dachte, dass das ein guter Zeitpunkt für ein Review wäre.

Was mir an Puff Off gleich aufgefallen ist, ist die schöne Verpackung. Wie alles bei Benefit Cosmetics ist auch dieses Beauty-Bügeleisen total hübsch gestaltet. Besonders die Idee mit der Spitze als Bügeleisen finde ich großartig.

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Auftragen lässt sich die Creme ganz leicht. Einfach ein paar kleine Kleckse unter das Auge tupfen und dann mit dem Bügeleisen verteilen. Dadurch, dass die Spitze aus Metall ist, wird die Partie gleich gekühlt, was besonders morgens angenehm ist. Das Gel an sich ist zwar leicht getönt, jedoch überträgt sich dies meiner Meinung nach nicht auf die eigene Haut, sondern zieht schnell ein.

Interessant ist, dass „Puff Off“ eine leicht pudriges Finish hat. Das heißt, auch wenn man kein Make Up oder Puder trägt, wirken die Augenringe leicht abgedeckt. Es empfiehlt sich daher, nicht zu viel von der Creme auf einmal zu benutzen, weil es sonst schnell zu „cakey“ aussehen kann.

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Alles in Allem bin ich recht zufrieden mit „Puff Off“. Es deckt Augenringe ab und kühlt schön. Ob es jetzt längerfristig Falten wegbügelt, kann ich bisher nicht bestätigen. Aber als Notfallplan für müde Augen scheint es doch was zu bringen.

Apps & Gaming

App Review: Monsters Ate My Birthday Cake

12. November 2014
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Neben Adventure Games und Wimmelspielen schlägt mein Herz auch für knifflige Knobelspiele. „Monsters Ate My Birthday Cake“ (MAMBC) ist eines dieser Spiele. Darin spielt man Nico, einen kleinen Jungen, dem ein paar Monster dreister Weise den Geburtstagskuchen stibitzt haben. Daraufhin macht er sich mit seinem Dackel Bazooka auf Verbrecherjagt. Jedes Level führt ihn in eine andere Welt, in der er durch Knobeleien und das Verschieben von Kisten an seinen Kuchen kommt. Je mehr Level Nico erolgreich meistert und je mehr Kuchenstücke er mühsam wieder einsammelt, umso mehr gutartige Monster schließen sich ihm an.

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Quelle: Cartoon Network

MAMBC ist unglaublich niedlich gestaltet und illustriert. Man fühlt sich etwas an einen japanischen Trickfilm erinnert. Trotzdem sollte die putzige Grafik keinen falschen Eindruck erwecken. Das Spiel ist unglaublich tückisch, alles geht auf Zeit und in den späteren Leveln spielt man gleich mehrere Figuren, die je verschiedene Skills haben und zwischen denen man blitzschnell hin und her wechseln muss. So lenkt man die putzigen Wesen auf dem Spielfeld, stellt sie auf bewegbare Platten, lässt sie Kisten schieben und sammelt dabei Nicos gestohlene Kuchenstücke wieder ein.

Interessant ist auch die Steuerung des Spiels. Zum Wechseln der Charaktere tippt man die Figur an, die man gerade spielen möchte. Via Wischgesten „malt“ man dann den Weg, den die Figuren anschließend gehen sollen. Das ist innovativ und im positiven Sinne unüblich, jedoch nicht immer sehr präzise. Malt man etwas zu viel, rennen Nico und Co. an der eigentlichen Stelle vorbei. Das kostet Zeit und kann frustrierend sein.

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Quelle: Cartoon Network

Alles in allem gefällt mir das Spiel gut. Es ist wirklich sehr knifflig und viele Level erfordern mehrere Anläufe, um alle Geheimnisse zu lüften und das Level mit drei von drei Sternen abzuschließen. Derzeit kostet das Spiel 3,99 Euro bei Google Play, jedoch ist das Spiel sehr oft (!) reduziert oder sogar kostenlos erhältlich. Außerdem ist das Spiel nur auf Englisch.

Apps & Gaming

App Review: Dream Chamber

22. Oktober 2014
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Ich liebe Adventure Games und freue mich immer, neue Spiele auch für Tablets und Smartphones zu finden. Eines davon war das Spiel Dream Chamber, welches mit 3,99 Euro im Google Play Store eher zu den preisintensiveren Apps gehört. Trotzdem wollte ich das Spiel ausprobieren.

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Quelle: Anuman

In Dream Chamber spielt man Charlie, einen reicher Schnösel, der gerade seine Karriere als Privatdetektiv begonnen hat und sofort in seinen ersten Fall stolpert. Bei einer Kunstausstellung werden kurzerhand wertvolle Objekte entwendet, unter anderem jene, die die Familie seiner Freundin der Galerie gestiftet hat. Charlie macht sich also auf Verbrecherjagt im Amerika der 30er Jahre. Spannend dabei ist, dass man dabei auf zwei Bewusstseinsebenen agiert. Charlie hat nämlich die einzigartige Fähigkeit, im Traum bereits besuchte Orte erneut zu begehen und dann übersehene Hinweise oder Rätsel an sich zu nehmen. So wechselt man zwischen Traum und Wirklichkeit hin und her und kommt der Verbrecherbande immer mehr auf die Schliche. Auch individuell gestaltet sind die Befragungen von Verdächtigen und Zeugen, die Charlie in Form von Ritterkämpfen austrägt. Der Widerstand der befragten Person ist eine Burg aus festem Stein, die Charlie mit den richtigen Fragen und genau platzierten Kanonenkugeln in fünf Runden zu Fall bringen muss. Dabei ist auch das Geschick des Spielers gefragt, der die Kanonenkugeln richtig einsetzen muss.

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Quelle: Anuman

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Quelle: Anuman

Obwohl das Konzept der App interessant und außergewöhnlich ist, hat mich das Spiel leider nicht überzeugt. Es kommt selten von, dass ich Spiele beginne, die mir letztlich gar nicht gefallen, jedoch war Dream Chamber einer dieser Fälle. Charlie ist eine sehr unsympathische Hauptfigur, dessen reiche Dreistigkeit und selbstgefälligen Sprüche nicht Humor, sondern Abneigung auslösen. Es macht keinen Spaß, einen arroganten und hochnäsigen Typen zu spielen, auch wenn er in ein 1930er-Setting mit passender Saxophonmusik gesteckt wurde. Auch die Befragungen der Verdächtigen sind nicht gut gelungen. Die Idee mit der Ritterburg des Schweigens, die man mit den richtigen Fragen durchbrechen muss, ist originell, jedoch auf Dauer anstrengend. Die richtige Kombination aus Fragen und der Platzierung der Kanonenkugeln herauszufinden ist schwierig, und so muss man manche Befragungen bis zu 5 Mal durchspielen, bis die richtige Zusammenstellung gelingt. Alles in allem verliert Dream Chamber aufgrund der unsympathischen Figur und des teilweise repetitiven Game-Plays viele Punkte, die die interessante Traum-Komponente vorher etabliert hat. Ich würde diese App nicht weiterempfehlen, da sie die 3,99 Euro nicht wert ist.

Beauty & Mode Lush

Lush Parfum: Sikkim Girls

15. Juni 2014

Erst einmal wollte ich mich bei Lush dafür bedanken, dass ich die Möglichkeit bekam, ein neues Parfum zu testen. Ich hab mich wirklich riesig gefreut und fühle mich sehr geehrt. Danke noch einmal dafür!

20140614_104527Das niedliche Lush-Paket erreichte mich am Freitag und ich hab es gleich nach der Arbeit aufgemacht und beschnuppert. Die Aufmachung ist schon mal der Hammer. Die zwei Produkte kamen in einer kleinen Holzkiste, die wunderschön bemalt ist. Mich erinnert die Kiste ein bisschen an ein altes Domino-Spiel, mit dem ich in meiner Kindheit gespielt habe. Da hat man auch den unteren Teil herausgeschoben, um zum Inhalt zu kommen.

Wie man auf dem Bild sieht, beinhaltete die Kiste zwei Produkte, die zu 20140614_104833der Lush-Duftfamilie Sikkim Girls gehören. Lush Parfums sind sind für mich immer hit-or-miss. Einige gefallen mir super gut, andere gar nicht, deshalb war ich total gespannt auf Sikkim Girls. Der erste Geruchstest war extrem positiv. Ich hatte wirklich vieles erwartet von exotischen Kräutern über Patchouli bis zu Majoran, aber nicht diesen genial Duft.

20140614_104720Die Beschreibung sagt, dass das Parfum aus Jasmin, Vanille und Darjeeling Tee besteht. Ich kann vor allem Vanille und Darjeeling herausriechen. Auf meiner Haut kommt noch eine leichte Sandelholz-Note hinzu. Das Parfum ist süß, ohne schwer zu wirken und klassisch, ohne altbacken zu riechen. Total schwer zu erklären, weil es wirklich komplett anders riecht als Parfums, die ich sonst kenne. Ein bisschen erinnert es an Lushs ehemalige Lotion Creme Anglaise, die ich geliebt habe. Leider wird sie nicht mehr hergestellt 🙁 Sikkim Girls hat auch diese süße und luxuriöse Note. Man riecht auf jeden Fall die orientalsichen Einflüsse des Tees, die aber gar nicht aufdringlich, sondern wirklich gut abgestimmt sind. Eine perfekte Mischung aus süß und extravagant.

20140614_104603Die Body Creme riecht wirklich genauso wie das Parfum, sehr luxuriös und blumig-süß. Beide Produke sind übrigens vegan, wie viele weitere Sachen von Lush.

Der Duft Sikkim Girls hat mich wirklich überzeugt und ist meiner Meinung nach der beste der Gorilla-Parfum-Reihe. Kuschlig süß und betörend mit einer blumigen Note, ist Sikkim Girls zeitlos und stilvoll. Ich kann auf jeden Fall gar nicht mehr aufhören an meinem Handgelenk zu schnuppern.

Food & Restaurants

Restaurant Review: Smart Deli

14. Mai 2014

smart-deli02Vor zwei Wochen waren mein Freund und ich im Smart Deli Mittagessen. Das japanische Restaurant befindet sich in der Chausseestraße 5 in Berlin Mitte genau zwischen den Stationen Oranienburger Tor und Naturkundemuseum.

Da wir schon oft dran vorbei gelaufen sind und uns immer die lustigen Aufkleber im Fenster aufgefallen sind, haben wir uns eines Nachmittags spontan dazu entschlossen, das Restaurant auszuprobieren. Das Restaurant war widererwarten ziemlich geräumig und zur Mittagszeit gut besucht. Zum Karte holen und Bestellen muss man direkt zur Kasse, Kellner kommen nicht zum Tisch. Ebenso ungewöhnlich fand ich, dass man sofort bezahlen musste. Auch fand ich die dort arbeitenden Leute ziemlich wortkarg (ob das an einer Sprachbarriere liegt weiß ich nicht) und eher forsch. Mir wurde ein „sofort bezahlen!“ entgegengeschmettert, als ich mich nach dem Bestellen umdrehte und zurück zum Tisch gehen wollte.

Die Preise sind eher hoch, also 8€/9€ pro Portion. Neben Sushi gibt es auch eine wechselnde Wochenkarte, wobei auf dieser vieles vegetarisch/vegan ist. smart-deli01Ich hatte mich schließlich für „Taco Rice“ entschieden, was sehr lecker war, aber doch anders, als ich es kannte. Egal, lecker ist lecker. Da ich das Gericht im Menü hatte, gabs ne Misosuppe dazu, die ich ganz und gar nicht mochte. Leider hat sie nämlich nach überhaupt gar nichts geschmeckt. Toll fand ich aber, dass neben „normalem“ Tofu auch Aburaage, also frittierter Tofu, in der Suppe war. Sehr lecker.

smart-deli03Mein Freund hatte Chirashi Sushi, was im Verhältnis zu anderen Restaurants bei Smat Deli günstig ist. Sein Gericht war wirklich sehr lecker. Roher Fisch auf Reis halt, ne. So viel zu sagen gibt es da nicht, außer: lecker!

Sagen wir mal so, es war gut, dass wir uns dazu entschieden haben, das Restaurant auszuprobieren. Ob ich noch einmal dahin gehen würde, weiß ich jetzt noch nicht. Dafür fand ich den Service zu mau. Schade eigentlich.

 

 

Apps & Gaming

App Review: Mystery Estate

26. März 2014

Ich liebe Wimmelspiele, deshalb habe ich mir letztens die App „Mystery Estate“ aus dem Google Play Store geladen. Die App ist kostenlos und ist eine Mischung aus Such- und Wimmelspiel. Außerdem hat man eine kleine Stadt, die man mit Voranschreiten des Spiels immer weiter ausbaut. Alles ist süß und prinzessinenhaft und obwohl die Bauwerke der kleinen Stadt architektonische Stile aus gleich mehreren historischen Epochen bedienen, soll das Spiel wohl im viktorianischen Zeitalter spielen.

Die Spielweise von Mystery Estate ist recht einfach und folgt immer dem gleichen Muster. Irgendwelche Figuren tauchen auf und erzählen von einem Rätsel. Immer wird irgendwas gesucht: ein Buch, eine bestimmte Tinte, etc. Um diese Sachen zu finden,“geht“ man dann nach Paris, London, Ägypten um dort danach zu suchen. Diese Suche folgt in Form eines Wimmelspiels. Blöderweise geht alles nach Zeit, weshalb man oft wie panisch auf den Bildschirm tatscht. Je nachdem wie schnell man war und wie viele „Suchcombos“ man geschafft hat, bekommt man Punkte für das Level sowie Silbermünzen.

Diese Münzen braucht man, um seine Stadt weiter auszubauen. Der Ausbau ist übrigens nicht nur zum Spaß, sondern ist auch die Voraussetzung für neue Suchaufträge. Man bekommt also zum Beispiel die Aufgabe: Baue einen Turm in deiner Stadt um Prestige-Punkte zu bekommen und um das Level XYZ freizuspielen.

Was Prestige-Punkte sind weiß ich leider bis heute nicht und wurde auch nicht im Fortlaufen des Spiels in irgendeiner Weise ersichtlich. Hat man zu wenig Silbermünzen, kann man ein Level neuspielen und durch bessere Combos mehr Punkte bekommen. Das geht jedoch nicht unbegrenzt, denn zum Spielen der Level  braucht man „Energie“ und die ist, oh Wunder, natürlich begrenzt. Insgesamt kann man nur 40 Energie-Punkte haben und jedes Spiel kostet einen 10 Energie-Punkte. Um Energie wieder aufzuladen muss man entweder viel Zeit mitbringen, oder tief in die Tasche greifen. Das Wiederaufladen eines Energie-Punktes dauert circa 2 Minuten oder ein Paar Euros.

Das wirklich blöde an Mystery Estate ist jedoch, dass in der Stadt irgendwann kein Platz mehr ist, um neue Bauwerke zu bauen. Das heißt, dass man sich für Silbermünzen eine Stadterweiterung kaufen muss. Das geht leider nicht, weil man dazu auch so genannte „Verlängerungskordeln“ braucht, die man jedoch nur mit Goldmünzen kaufen kann. Goldmünzen sind aber nicht im Spiel zu bekommen, sondern müssen mit echtem Geld gekauft werden. In-App-Käufe sind ja für kostenlose und auch kostenpflichtige Spiele mitlerweile leider keine Seltenheit mehr, jedoch ist dieses Spiel nicht spielbar, wenn man nicht Goldmünzen extra kauft.

Das war für mich dann der Punkt, an dem ich beschloss Mystery Estate zu deinstallieren. Es hat zwar den Anschein eines kostenlosen Spiels, ist jedoch ohne zusätzliche In-App-Käufe nicht spielbar. Ich bin sehr froh, dass ich nicht 16 Jahre jünger bin, sonst hätte mich sowas bestimmt sehr aufgeregt und ich hätte vielleicht sogar Geld bezahlt, um Goldmünzen zu bekommen und so meine schöne Stadt weiterzubauen. Es ist unverantwortlich, ein Spiel mit solchen Bauernfängermethoden als Kinderspiel zu tarnen und diese so zu In-App-Käufen zu zwingen. Mal abgesehen davon, dass der Spielspaß durch die wenige „Energie“ nach circa 10 Minuten vorbei ist. Für mich hatte Mystery Estate einen großen Frustfaktor; dann lieber Spiele von Big Fish Games, die sind zwar kostenpflichtig, aber sonst wirklich zu 100% zu empfehlen. Die Wimmelspiele gehen nicht auf Zeit, die Geschichten sind spannend, keine weiteren In-App-Käufe und teilweise ist sogar ein bisschen Horror dabei.