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Food & Restaurants

Restaurant Review: Lily Burger in Neukölln

28. Juni 2016
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Burger-Restaurants gibt es in Berlin wirklich fast an jeder Ecke. Läuft man durch Kreuzberg, Mitte, Prenzlauer Berg oder Friedrichshain, dann springen sie einem richtig ins Auge mit ihren selbstgemachten Brioche-Buns oder den handgekneteten Bio-Bouletten von glücklichen Kühen. Als Kreuzbergerin habe ich schon viele Burger gegessen, angefangen mit Kreuzburger in der O-Straße, der den Artisan-Burger-Trend auch ein bisschen mit ausgelöst hat.
Am Hermannplatz gibt es recht versteckt seit letztem Jahr den Burger-Imbiss Lily Burger, der von vielen als DER Geheimtipp schlechthin bezeichnet wird. Geheimnisvoll trifft schon mal zu, hat das Restaurant neben der Facebookseite keine wirklich aussagekräftige Repräsentanz im Internet. Auf Lieferdiensten wie Deliveroo kann man beispielsweise die Speisekarte einsehen.

Tim und ich sind also hingegangen und haben uns einmal den „Indiana Jones“ und einmal den „Al Capone“ bestellt. Die Preise sind mit 10-15€ pro Burger schon teurer, als in vielen anderen Läden, in denen man ein Menü für 9€ bestellen kann. Für Lily Burger sind diese Preise eher Mittelmaß. Es gibt auch richtig fette Burger mit doppelter Fleischmenge oder sogar mit Donuts statt herkömmlichen Burger-Brötchen. Der Donut Duck liest sich auf der Speisekarte wie folgt:

Donut Buns, Schokoriegel im Patty, Bio Black Angus Bacon, Onionrings, Nachos, Jalapenos, Schmorzwiebeln, Pancake, Cheddar, BBQ und Honey-Mustard-Sauce

Wahlweise kann man auch bei jedem anderen Burger die Brötchen vorher mit geschmolzenem Schokoriegel bestreichen lassen. So was empfiehlt sich besonders, wenn man Verwandte mit Diabetes ausschalten möchte 😉

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Unsere beiden Burger waren sehr lecker – das Fleisch war etwas wirklich Besonderes und die anderen Zutaten unglaublich köstlich. Zusammen haben wir für zwei Burger und zwei Getränke ungefähr 25€ bezahlt – schon viel Geld, aber die Burger sind wirklich außergewöhnlich. Die Burger sind extrem sättigend und haben uns für den ganzen Tag gereicht (abends gab’s dann noch einen kleinen Salat, so satt waren wir noch). Das Finger Food sieht auch sensationell lecker aus, aber sind auch für große, hungrige Männer, die sonst immer sagen, dass sie noch Pommes und Co. dazu essen könnten, nicht zu schaffen. Ich hab Tim gefragt, wann er sich zutrauen würde, einen großen Burger oder alternativ einen kleinen mit Beilage zu schaffen und er meinte sowas wie „vielleicht, wenn ich drei Tage nichts gegessen habe“.

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Leider kann man bei Lily Burger nur bar und nicht mit Karte zahlen. Es gibt nur begrenzt Sitzplätze und ich kann mir gut vorstellen, dass es abends dort richtig voll wird. Davon abgesehen ist Lily Burger zu empfehlen und solltet ihr mal in der Nähe des Hermannplatzes seid oder die Kapazität eures Magens testen wollt, schaut vorbei.

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israelische Restaurants in Berlin: Meine Lieblinge

12. November 2015
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Seit einiger Zeit bin ich verrückt nach israelischem Essen. Hummus, Fladenbrot, Shakshuka, Salate – ich könnte das wirklich jeden Tag verputzen. Es gibt drei Restaurants, zu denen ich sehr gerne gehe und ich möchte sie euch hier vorstellen:

Hummus and Friends

Das Restaurant in der Oranienburgerstraße ist mein absoluter Liebling. Der Hummus ist sehr cremig und schmeckt selbstgemacht. Die Zutaten sind frisch und die Auswahl ist einfach toll:

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Die Preise sind absolut in Ordnung, vor allem für die Gegend und das, was man alles bekommt. Vor allem mit israelischen Tapas wird das Essen ein echtes Geschmackserlebnis.

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Sehr zu empfehlen: süß-herzhafte Quinoa mit Tahin-Chili-Sauce und Kichererbsen.

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Die salzigen Gurken und die scharfe grüne Sauce passen perfekt zum nussigen Hummus. Hach, ich komm schon wieder in’s Schwärmen!

In der Mall of Berlin hat auch ein neues Hummus-Restaurant aufgemacht: „Lisas Hummus“. Dort ist es zwar etwas teurer, aber trotzdem lecker:

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Shakshuka mit Hummus und zwei Fladenbroten hat 8€ gekostet – schon mehr, als ich sonst in der Mittagspause ausgebe. Aber es hat mich sehr satt gemacht. Ich hab es um 14h gegessen und erst um 22 Uhr ließ das Sättigungsgefühl nach.

Auch zu empfehlen ist das Djimalaya in der Invalidenstraße. Leider kann es vor Ort manchmal sehr hektisch zugehen, das hat auf jeden Fall eine Kollegin mal berichtet. Zum Essen bestellen eignet es sich jedoch auf jeden Fall. Ich ordere dort manchmal mittags zu meiner Arbeit und wurde bisher noch nie enttäuscht.

Das waren meine Lieblingsrestaurants. Besonders Hummus and Friends kann ich jedem nur ans Herz legen!

Food & Restaurants

Restaurant Review: Savanna

16. Mai 2015

Gestern waren wir im Restaurant „Savanna“ in der Nähe der Kulturbrauerei in Berlin Prenzlauer Berg. Dieses äthiopisch- eritreische Restaurant ist uns schon vor einer ganzen Weile aufgefallen, da es neben interessant klingenden Beilagen wie „Fufu“ auch Fleisch vom Zebra, Krokodil, Strauß und von der Antilope serviert. Gestern war es also soweit.

Mein Freund und ich haben uns eine Grillplatte geteilt. Als ersten Gang gab es leckere Suppe:

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Ich entschied mich für eine Tomaten-Linsensuppe, die unglaublich lecker war. Sehr tomatig, ein bisschen scharf, gut gewürzt und dadurch, dass nicht zu viele Linsen drin waren, die perfekte Mischung aus Suppe und Eintopf.

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Mein Freund hatte die Mango-Suppe. Mir war sie ein bisschen zu süß, aber mein Freund war begeistert.

Dann kam die Grillplatte! Leider sind die Lichtverhältnisse im „Savanna“ eher auf gemütlich gepolt, deshalb sind meine Bilder auch eher dunkel. Hier daher die Grillplatte ohne und mit Blitz fotografiert:

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Es gab (von vorne nach hinten): Krokodil, Kudu-Antilope, Strauß und Zebra. Sowohl meinem Freund, als auch mir hat Krokodil am besten geschmeckt. Zebra war auch lecker. Strauß fand ich ein bisschen zu trocken. Die Soßen in der Mitte ebenfalls sehr lecker: Tomate (vorne), Rotwein mit Zimt (Mitte) und Curry-Erdnuss (hinten).

Als Beilagen wurden Couscous und Reis gereicht:

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Wir waren vom Essen sehr begeistert. Wie man es sich sicherlich vorstellen kann, ist das „Savanna“ eher hochpreisig (Hauptgerichte zwischen 15-25€, Grillplatten ab circa 40€). Dafür lohnt es sich auf jeden Fall! Der Service ist sehr gut, die Leute nett und zuvorkommend. Es hat alles gestimmt und ich werde auf jeden Fall noch einmal wiederkommen.

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Savanna
Sredzkistraße 26
10435 Berlin

Beauty & Mode

Neu: Tommy Hilfiger Schuhe ausm Sale

12. März 2015
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Ich liebe die Schuhe von Tommy Hilfiger. Sie ist bequem, schön und schmal geschnitten. Oft sind vor allem Stiefel sowohl an der Wade, als auch am Fuß sehr breit, was bei mir immer sehr unvorteilhaft aussieht, weil sie dann an den Beinen schlabbern.

Letztens waren mein Freund und ich bei ShoeCity am Ku’Damm und ich habe mir ein wunderschönes Paar Tommy Hilfiger Boots gekauft. Im Sale kann man sich teure Schuhe auch mal leisten 😉 Das rede ich mir auf jeden Fall ein, haha.

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Sie sind aus blauem Wildleder mit Schnallen an der Außenseite, Reißverschluss an der Innenseite und Leder an der Ferse und am vorderen Teil des Fußes.

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von Vorne fotografiert sehen die Füße total lang aus, hihi. Die Stiefel reichen bis zur Mitte der Wade. Ich finde, das ist die perfekte Länge für Frühling.

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Die Fersen sind für mehr Halt doppelt verstärkt. Das machte das Tragen am Anfang etwas schmerzhaft, weil die Schuhe am Knöchel gerieben haben. Jetzt habe ich die Booties aber eingelaufen und nun geht’s.

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Alles in Allem bin ich sehr zufrieden mit den Schuhen 🙂

Auch waren mein Freund und ich mal wieder bei „Hans im Glück“, einem Burgerladen an der Friedrichstraße.

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Immer sehr voll, aber Wert zu warten. Von den Limonaden ist die mit Apfel am leckersten.

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Ich hatte einen Caesar-Burger mit Speck und Caesar-Soße (oben) und mein Freund hatte den Wild West Burger mit BBQ-Soße (unten). Auch entschied er sich für ein Mehrkornbrötchen. Ein Menü (Burger, Pommes und Getränk) kostet um die 10€. Also schon etwas mehr, als ich sonst ausgebe. Aber die Burger sind wirklich gut und das Getränk ebenso. Auch die Pommes sind sehr lecker. Mjam, jetzt krieg ich wieder Hunger!

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Restaurant Review: Tian Fu

23. Februar 2015
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Am Samstag waren mein Freund und ich bei „Tian Fu“ ist der Uhlandstraße in Wilmersdorf. Witzigerweise hat mein Freund während der Unizeit 5 Jahre genau da in der Nachbarschaft gewohnt, jedoch sind wir dort nie zum Essen hingegangen. Am Samstag sollte sich das also ändern. Das Tian Fu ist nämlich eines der wenigen Restaurants, in dem man Chinesischen Feuertopf alias Hotpot essen kann. Natürlich gibt es auch „normale“ Gerichte, aber Hotpot ist schon etwas Besonderes.

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Bevor wir uns jedoch an dem fernöstlichen Fondue gelabt haben, kamen noch die (extra dazubestellten) Vorspeisen: Seetangsalat mit Knoblauch und Essig sowie chinesische Dumplings in scharfer Soße. Sehr lecker.

Dann ging’s auch schon mit dem Hauptgericht los. Dazu wurde uns ein Gasbrenner mit einem großen Topf auf den Tisch gestellt. Durch die s-förmige Abteilung hatten wir zwei Suppenbasen: eine rote und sehr sehr sehr sehr scharfe sowie eine weiße.

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Die rote Suppe war wirklich unmenschlich scharf – sogar für meinen Freund, der sonst sehr gerne sehr scharf isst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand die scharfe Seite als „angenehm“ bezeichnen könnte. Wir haben uns schließlich auf die helle Brühe beschränkt.

Die „Toppings“ der Suppe waren zahl- und abwechslungsreich. Es gab Fleisch, Fisch, Schalentiere sowie Gemüse, Nudeln und Tofu. Einiges hatte ich vorher noch nie gesehen, geschweige denn gegessen.

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Als Dip gab es Knoblauchpaste und Erdnusssoße. Was sich im ersten Moment seltsam anhört, ist eigentlich super lecker zusammen. Gegessen wurde mit Stäbchen aus einer kleinen Schale.

Das Tolle an dem Gericht ist einfach, dass man die Zutaten nach Lust und Laune in die Suppe schmeißen kann. Ich mag das Prinzip schon bei Raclette und „westlichem“ Fondue und als Suppe ist es nochmal spannender. Alle Zutaten waren absolut frisch und sehr lecker. Und auch sehr viel! Wir konnten kaum alles essen.

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Die Leute bei Tian Fu sind wirklich sehr nett und zuvorkommend und das Restaurant ist angenehm unprätentiös. Es gibt viele Familien und man sollte abends auf jeden Fall reservieren! Und wer kein Fleisch isst, kommt trotzdem auf seine Kosten, da es eine große Auswahl an vegetarischen Gerichten auf der Speisekarte gibt.

Pro Person kostet der Feuertopf 15€ und man wird mehr als reichlich mit Essen versorgt. Ich kann das Essen wirklich empfehlen.

Tian Fu
Uhlandstraße 142, 10719 Berlin

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Valentinstag 2015

18. Februar 2015
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Mein Schatz und ich waren zu Valentinstag dieses Jahr bei Fassbender und Rausch 🙂 Das Schokoladen-Café an der Friedrichstraße ist bekannt für ihre leckeren Schokokreationen und auch das herzhafte Essen ist mit Schokolade verfeinert. Das sonst schon schöne Café wurde für den Anlass festlich geschmückt und dekoriert. Zum Empfang hab es einen Wein mit Schokolade sowie kleine Täfelchen der hauseignen Schokofabrik. Ebenfalls gab es kleine Amuse-Bouche vorneweg:

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Mein Freund hatte eine Kräuterwaffel mit Frischkäse und ich eine Schokowaffel mit Süßkartoffelmus.

Wir hatten uns letztlich für das 3-Gänge-Menü entschieden. Der erste Gang bestand aus einer leckeren Suppe mit Schokoladensplittern.

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Dazu wurde leckere Kräuterbutter mit Schokosplittern sowie selbstgebackenes Brot mit Schokokernen gereicht. Die Suppe war wirklich gut. Garniert war sie ebenfalls mit einem Stück Kaktusfeige sowie einem Spieß mit Erdnuss-Hühnchen.

Die Hauptspeise war Kalb mit Ofengemüse und Schokoladensplittern

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Dazu gab’s Jägersoße, die ebenfalls mit Schokolade angereichert war sowie ein Süßkartoffelmus in Herzform. Das Fleisch war wirklich sehr lecker und das Gemüse knackig. Leider war alles kalt :\

Zum Dessert wurden wir mit einem Törtchen aus weißer Schokolade mit Erdbeerkern und Prosecco-Mousse verwöhnt.

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Sehr lecker mit Erdbeeren und etwas, was ein bisschen an Krupuk erinnerte, jedoch nicht aus Fisch bestand.

Alles in allem war der Abend sehr schön. Der Service war großartig, das Drumherum ebenfalls (Es kam der Chef-Schokolatier an den Tisch und verzierte für jeden ein individuelles Marzipanherz) und ein tolles Erlebnis. Das Essen war lecker, jedoch nicht das Beste, was ich je gegessen habe. Das Hauptgericht hätte zum Beispiel wärmer sein können. Trotzdem war es des Schokoladenerlebnis‘ wegen sehr gut. Leider wurde ich am Samtag Nachmittag/Abend ziemlich krank (bin es immer noch), deshalb ging es mir körperlich nicht so gut.

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Hier ein OOTN- Outfit of the Night. Klamotten alle von h&m, Schuhe von Tommy Hilfiger.

Danke noch einmal an meinen Schatz für diesen wundervollen Tag und die großartige Überraschung. Wenn ihr mal in Berlin seid oder ein besonderes Erlebnis sucht, checkt Fassbender& Rausch aus:

Charlottenstraße 60,

10117 Berlin

Offizielle Homepage

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Ein Besuch bei Fassbender & Rausch

24. November 2014
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Vor ein paar Wochen hatten mein Freund und ich unseren Jahrestag und haben diesen mit leckerem Essen und den schönen Künsten gefeiert. Zuerst ging es in das Schokoladen-Café von Fassbender & Rausch. Dieses befindet sich im Herzen Berlins am Gendarmenmarkt und blickt auf eine traditionsreiche Vergangenheit von köstlicher Schokolade zurück. Unter dem Café kann man im Schokoladenhaus alle Köstlichkeiten von Pralinen über nette Geschenke und Mitbringsel bis hin zu den ausgefallensten Schokoladenkreationen erwerben. Mit dem Fahrstuhl in den ersten Stock gelangt man, wie gesagt, in das hauseigene Café. Neben Küchlein und Pralinen kann man dort auch herzhafte Speisen bestellen, die alle mit Schokolade abgeschmeckt sind. So gibt es zum Beispiel in Schokolade gekochtes Fleisch oder Bratensaucen mit Schokolade verfeinert.

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Mein Freund entschied sich für eine mit Schokolade garnierte Bärlauchsuppe zur Vorspeise. Nach Wunsch konnte man sich feste Chili-Schokolade über das Essen raspeln lassen, was man unbedingt tun sollte, weil das einfach ziemlich lecker ist. Die Suppe war wirklich köstlich und wurde durch die Schokolade zu etwas Besonderem. Zur Suppe wurde Brot mit einer Süßkartoffelmousse gereicht, die ebenfalls mit herber Schokolade garniert war. Unglaublich gut.

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Die heiße Schokolade und die Törtchen sind wirklich lecker. Ich entschied mich für klassische Schokolade mit Vollmilchschokolade, man kann auch Zartbitter wählen und die Schokolade zusätzlich mit Rum, Orange, etc dem Geschmack anpassen.

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Gut gestärkt ging es dann weiter. Abends sind mein Freund dann zuerst ins Ballett gegangen und später noch schick Essen. Ein wirklich gelungener Tag. Fassbender & Rauch ist immer einen Besuch wert und eine schöne Verschnaufpause an der trubeligen Friedrichstraße.

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Restaurant Review: Angry Chicken

22. Juni 2014

IMG_20140609_173044Letztens waren mein Freund und ich im koreanischen Restaurant/Imbiss „Angry Chicken“ am Heinrichplatz in Kreuzberg. Meine alte Hood, sozusagen. Wie der Name schon sagt, gibe es dort viel frittiertes Hühnchen. Das gute daran ist, dass man, im Gegensatz zu KFC, dort selbst bestimmen kann, wie scharf oder nicht scharf das Fleisch sein soll. So gibt es die Stufen: normal chicken, sexy chicken (mit Knoblauch-Sojasauce-Marinade), angry chicken, so so angry chicken und furious chicken. Allein die Bezeichnungen bringen mich zum Schmunzeln. Ebenfalls gibt es Beilagen, verschiedene Soßen und Dips, traditionelle koreanische Gerichte wie Bibimbap, Burger sowie selbstgemachte koreanische Limonade im übergroßen Trinkpäckchen. Alle diese Gerichte gibt es auch in vegetarisch/vegan.

IMG_20140609_173419Mein Freund und ich entschieden uns jeweils für ein Menü und bekamen neben unseren sechs Hühnchenteilen ein Getränk, eine Beilage und einen Dip nach Wahl. Ich entschied mich für sexy chicken, Bio-Apfelschorle, hausgemachte Süßkartoffel-Chips und Mayonaise. Mein Freund hatte so so angry chicken, Pommes, Limo und Gochujang Mayonaise (war scharf!). Das ganze hat je 7€ gekostet und war echt sattmachend.

Das Essen ist wirklich lecker und die Preise angemessen. Besonders das Design des Ladens gefällt mir. Auch finde ich klasse, dass es ein Waschbecken an der einen Seite des Ladens gibt. So muss man nicht mit klebrigen Pommes-Pfoten nach Hause gehen.

Ich werde auf jeden Fall wiederkommen! Viel lecker als Fastfoodketten und besonders die Süßkartoffel-Chips haben mir gefallen.

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Restaurant Review: Cocoro

21. Mai 2014

CIMG2835In diesem Artikel habe ich über das Restaurant Cocolo geschrieben. In dem Artikel jetzt geht es um das Restaurant Cocoro in der Nähe der Bergmannstraße. Total verwirrend mit den Namen, aber hey!

Das Restaurant ist dort, wo früher der Bubble Tea-Laden war, bevor er wie 99% der anderen eingestampft wurde. Cocoro serviert neben japanischen Gerichten und Vorspeisen vor allem leckere Tees, Kakaos, Matcha-Getränke und sehr leckere, selbst gemachte Limonaden (alkoholfreie Cocktails).

CIMG2834Ich gehe sehr gerne dahin, weil es etwas abgelegen von den überfüllten Hipster-Cafés der Bergmannstraße ist und man dort auch für eine Sekunde seine Ruhe hat, ohne das Gequatsche über das neuste Mac-Book oder die trendigste neue Pop-Up-Vernisage in Neukölln zu hören. Die Leute bei Cocoro sind wirklich freundlich und das Essen lecker und nicht überteuert. Letztens waren mein Freund und ich dort und wir haben uns als Vorspeise einmal Gyouza geteilt und danach jeder noch ein Hauptgericht.

CIMG2837Da es an dem Tag etwas frisch war, hatte ich mich für Udonnudeln in einer Currysuppe mit Hühnchen entschieden. Ich kannte das Gericht und habe schon viele verschiedene Varianten davon gegessen, muss aber sagen, dass diese eine der leckersten war. Das lag sicher daran, dass die Suppe nicht scharf war (Curry in Japan kann manchmal mördermäßig scharf sein), sondern super lecker nach Curry und Gemüse geschmeckt hat. Der Fleischanteil war ziemlich überschaubar. Wahrscheinlich haben sie die Brühe aus einem größeren Topf in die Schüssel gefüllt und dabei nicht wirklich viel Hühnchen erwischt. Trotzdem war’s wirklich lecker und VIEL. Ich bin fast geplatzt.

CIMG2836Mein Freund hatte Lachs Chazuke (schreibt man das so?), also eine Suppe mit Lachs auf Grünteebasis (?) mit Reis drin. Klingt auf den ersten Blick ziemlich eklig, war aber auch echt lecker. Suppe mit Reis hatte ich in der Kombi noch nicht gegessen, war dann aber echt positiv überrascht.

Cocoro ist wie eine Oase in der wuseligen Welt der Bergmannstraße und jedes Mal eine Verschaufspause wert. Als ich vor einiger Zeit mit einer Freundin da war, habe ich einen Kakao getrunken, der auch lecker war. Sehr lecker mit Edamame und Gyouza. Hmmm

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Restaurant Review: Smart Deli

14. Mai 2014

smart-deli02Vor zwei Wochen waren mein Freund und ich im Smart Deli Mittagessen. Das japanische Restaurant befindet sich in der Chausseestraße 5 in Berlin Mitte genau zwischen den Stationen Oranienburger Tor und Naturkundemuseum.

Da wir schon oft dran vorbei gelaufen sind und uns immer die lustigen Aufkleber im Fenster aufgefallen sind, haben wir uns eines Nachmittags spontan dazu entschlossen, das Restaurant auszuprobieren. Das Restaurant war widererwarten ziemlich geräumig und zur Mittagszeit gut besucht. Zum Karte holen und Bestellen muss man direkt zur Kasse, Kellner kommen nicht zum Tisch. Ebenso ungewöhnlich fand ich, dass man sofort bezahlen musste. Auch fand ich die dort arbeitenden Leute ziemlich wortkarg (ob das an einer Sprachbarriere liegt weiß ich nicht) und eher forsch. Mir wurde ein „sofort bezahlen!“ entgegengeschmettert, als ich mich nach dem Bestellen umdrehte und zurück zum Tisch gehen wollte.

Die Preise sind eher hoch, also 8€/9€ pro Portion. Neben Sushi gibt es auch eine wechselnde Wochenkarte, wobei auf dieser vieles vegetarisch/vegan ist. smart-deli01Ich hatte mich schließlich für „Taco Rice“ entschieden, was sehr lecker war, aber doch anders, als ich es kannte. Egal, lecker ist lecker. Da ich das Gericht im Menü hatte, gabs ne Misosuppe dazu, die ich ganz und gar nicht mochte. Leider hat sie nämlich nach überhaupt gar nichts geschmeckt. Toll fand ich aber, dass neben „normalem“ Tofu auch Aburaage, also frittierter Tofu, in der Suppe war. Sehr lecker.

smart-deli03Mein Freund hatte Chirashi Sushi, was im Verhältnis zu anderen Restaurants bei Smat Deli günstig ist. Sein Gericht war wirklich sehr lecker. Roher Fisch auf Reis halt, ne. So viel zu sagen gibt es da nicht, außer: lecker!

Sagen wir mal so, es war gut, dass wir uns dazu entschieden haben, das Restaurant auszuprobieren. Ob ich noch einmal dahin gehen würde, weiß ich jetzt noch nicht. Dafür fand ich den Service zu mau. Schade eigentlich.