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Restaurant Review

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Restaurant Review: Angry Chicken

22. Juni 2014

IMG_20140609_173044Letztens waren mein Freund und ich im koreanischen Restaurant/Imbiss „Angry Chicken“ am Heinrichplatz in Kreuzberg. Meine alte Hood, sozusagen. Wie der Name schon sagt, gibe es dort viel frittiertes Hühnchen. Das gute daran ist, dass man, im Gegensatz zu KFC, dort selbst bestimmen kann, wie scharf oder nicht scharf das Fleisch sein soll. So gibt es die Stufen: normal chicken, sexy chicken (mit Knoblauch-Sojasauce-Marinade), angry chicken, so so angry chicken und furious chicken. Allein die Bezeichnungen bringen mich zum Schmunzeln. Ebenfalls gibt es Beilagen, verschiedene Soßen und Dips, traditionelle koreanische Gerichte wie Bibimbap, Burger sowie selbstgemachte koreanische Limonade im übergroßen Trinkpäckchen. Alle diese Gerichte gibt es auch in vegetarisch/vegan.

IMG_20140609_173419Mein Freund und ich entschieden uns jeweils für ein Menü und bekamen neben unseren sechs Hühnchenteilen ein Getränk, eine Beilage und einen Dip nach Wahl. Ich entschied mich für sexy chicken, Bio-Apfelschorle, hausgemachte Süßkartoffel-Chips und Mayonaise. Mein Freund hatte so so angry chicken, Pommes, Limo und Gochujang Mayonaise (war scharf!). Das ganze hat je 7€ gekostet und war echt sattmachend.

Das Essen ist wirklich lecker und die Preise angemessen. Besonders das Design des Ladens gefällt mir. Auch finde ich klasse, dass es ein Waschbecken an der einen Seite des Ladens gibt. So muss man nicht mit klebrigen Pommes-Pfoten nach Hause gehen.

Ich werde auf jeden Fall wiederkommen! Viel lecker als Fastfoodketten und besonders die Süßkartoffel-Chips haben mir gefallen.

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Restaurant Review: Cocoro

21. Mai 2014

CIMG2835In diesem Artikel habe ich über das Restaurant Cocolo geschrieben. In dem Artikel jetzt geht es um das Restaurant Cocoro in der Nähe der Bergmannstraße. Total verwirrend mit den Namen, aber hey!

Das Restaurant ist dort, wo früher der Bubble Tea-Laden war, bevor er wie 99% der anderen eingestampft wurde. Cocoro serviert neben japanischen Gerichten und Vorspeisen vor allem leckere Tees, Kakaos, Matcha-Getränke und sehr leckere, selbst gemachte Limonaden (alkoholfreie Cocktails).

CIMG2834Ich gehe sehr gerne dahin, weil es etwas abgelegen von den überfüllten Hipster-Cafés der Bergmannstraße ist und man dort auch für eine Sekunde seine Ruhe hat, ohne das Gequatsche über das neuste Mac-Book oder die trendigste neue Pop-Up-Vernisage in Neukölln zu hören. Die Leute bei Cocoro sind wirklich freundlich und das Essen lecker und nicht überteuert. Letztens waren mein Freund und ich dort und wir haben uns als Vorspeise einmal Gyouza geteilt und danach jeder noch ein Hauptgericht.

CIMG2837Da es an dem Tag etwas frisch war, hatte ich mich für Udonnudeln in einer Currysuppe mit Hühnchen entschieden. Ich kannte das Gericht und habe schon viele verschiedene Varianten davon gegessen, muss aber sagen, dass diese eine der leckersten war. Das lag sicher daran, dass die Suppe nicht scharf war (Curry in Japan kann manchmal mördermäßig scharf sein), sondern super lecker nach Curry und Gemüse geschmeckt hat. Der Fleischanteil war ziemlich überschaubar. Wahrscheinlich haben sie die Brühe aus einem größeren Topf in die Schüssel gefüllt und dabei nicht wirklich viel Hühnchen erwischt. Trotzdem war’s wirklich lecker und VIEL. Ich bin fast geplatzt.

CIMG2836Mein Freund hatte Lachs Chazuke (schreibt man das so?), also eine Suppe mit Lachs auf Grünteebasis (?) mit Reis drin. Klingt auf den ersten Blick ziemlich eklig, war aber auch echt lecker. Suppe mit Reis hatte ich in der Kombi noch nicht gegessen, war dann aber echt positiv überrascht.

Cocoro ist wie eine Oase in der wuseligen Welt der Bergmannstraße und jedes Mal eine Verschaufspause wert. Als ich vor einiger Zeit mit einer Freundin da war, habe ich einen Kakao getrunken, der auch lecker war. Sehr lecker mit Edamame und Gyouza. Hmmm

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Restaurant Review: Smart Deli

14. Mai 2014

smart-deli02Vor zwei Wochen waren mein Freund und ich im Smart Deli Mittagessen. Das japanische Restaurant befindet sich in der Chausseestraße 5 in Berlin Mitte genau zwischen den Stationen Oranienburger Tor und Naturkundemuseum.

Da wir schon oft dran vorbei gelaufen sind und uns immer die lustigen Aufkleber im Fenster aufgefallen sind, haben wir uns eines Nachmittags spontan dazu entschlossen, das Restaurant auszuprobieren. Das Restaurant war widererwarten ziemlich geräumig und zur Mittagszeit gut besucht. Zum Karte holen und Bestellen muss man direkt zur Kasse, Kellner kommen nicht zum Tisch. Ebenso ungewöhnlich fand ich, dass man sofort bezahlen musste. Auch fand ich die dort arbeitenden Leute ziemlich wortkarg (ob das an einer Sprachbarriere liegt weiß ich nicht) und eher forsch. Mir wurde ein „sofort bezahlen!“ entgegengeschmettert, als ich mich nach dem Bestellen umdrehte und zurück zum Tisch gehen wollte.

Die Preise sind eher hoch, also 8€/9€ pro Portion. Neben Sushi gibt es auch eine wechselnde Wochenkarte, wobei auf dieser vieles vegetarisch/vegan ist. smart-deli01Ich hatte mich schließlich für „Taco Rice“ entschieden, was sehr lecker war, aber doch anders, als ich es kannte. Egal, lecker ist lecker. Da ich das Gericht im Menü hatte, gabs ne Misosuppe dazu, die ich ganz und gar nicht mochte. Leider hat sie nämlich nach überhaupt gar nichts geschmeckt. Toll fand ich aber, dass neben „normalem“ Tofu auch Aburaage, also frittierter Tofu, in der Suppe war. Sehr lecker.

smart-deli03Mein Freund hatte Chirashi Sushi, was im Verhältnis zu anderen Restaurants bei Smat Deli günstig ist. Sein Gericht war wirklich sehr lecker. Roher Fisch auf Reis halt, ne. So viel zu sagen gibt es da nicht, außer: lecker!

Sagen wir mal so, es war gut, dass wir uns dazu entschieden haben, das Restaurant auszuprobieren. Ob ich noch einmal dahin gehen würde, weiß ich jetzt noch nicht. Dafür fand ich den Service zu mau. Schade eigentlich.

 

 

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Restaurant Review: Taste Away

4. Mai 2014

schokodöner02Okay, von Restaurant kann man bei „Taste Away“ vielleicht nicht reden, aber das kleine Lädchen am Halleschen Tor hier in Kreuzberg fand ich trotzdem so ungewöhnlich, dass ich unbedingt darüber bloggen wollte. Direkt am Mehringplatz und ein bisschen versteckt befindet sich „Taste Away“, das von der Größe her eher einem Kiosk, als einer Essenslokalität gleicht.

Wir hatten uns jedoch gezielt dahin begeben, weil es dort „Choco Kebab“ gibt, also süßen Kebab mit Schokolade…Fast dran vorbeigelaufen fanden wir dann doch unser Ziel. schokodöner01Der Schokokebab wird ähnlich wie ein richtiger Döner von einer Rolle abgeraspelt, nur besteht diese nicht aus Fleisch sondern eben aus Schokolade. All das wird dann mit Sahne zusammen in einen Crêpes-ähnlichen Teig gepackt. Ich sage bewusste Crêpes-ähnlich, weil der Teig des süßen Kebabs viel dicker und fester ist und nicht so schnell reißt. Auch hat er eine gelbere Farbe.

Lecker wars trotzdem, vor allem weil die abgeraspelte Schokolade durch den warmen „Crêpe“ etwas schmilzt hmmm. Da drinnen kein wirklicher Sitzplatz ist, haben wir uns draußen in die Sonne auf einen der Stühle gesetzt. Während der warmen Jahreszeiten schön, im Winter wahrscheinlich eher unpraktisch.

10170953_559658840799533_1140306469_nAlles in Allem ist die schokoladige Version des Döners lecker, die Leute sehr freundlich und die Idee sehr witzig. Auf dem Bild auf der linken Seite kann man auch den Schokokebab-Spieß sehen, der sich wie das fleischige Original im Kreis dreht. Leider erscheint die Lokalität eher provisorisch, was wahrscheinlich daran liegt, dass der Laden noch neu ist. Ich fände es toll, wenn „Taste Away“ die Aufmerksamkeit bekommen würde, die diese witzige und originelle Idee repräsentiert. Bis dahin ist es eben ein echter Geheimtipp abseits der üblichen Touristenpfade und ganz ohne gentrifizierte Schikimikiheit.

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Restaurant Review: Chaparro

2. März 2014

CIMG2774Letztes Wochenende war ich mit ein paar Leuten im mexikanischen Restaurant Chaparro in der Wienerstraße in Kreuzberg (Nahe U-Bahnstation Görlitzer Bahnhof). Wir lieben die mexikanische Küche und sind quasi Stammkunden bei „Dolores“, deswegen hab ich mich schon total auf den Laden gefreut. Chaparro ist kein Franchise-Produkt und wird von echten Mexikanern betrieben. Sehr sympathisch!

Wenn man Chaparro betritt fällt einem zuerst die für den Laien recht improvisiert erscheinende, doch für den Kreuzberger natürlich eindeutig dem Hipsertum zuordenbare Inneneinrichtung auf. Niedrige Tische, zusammengewürfelte Stühle, viele Hocker und alles sehr gemütlich-rustikal mit Holzoptik. CIMG2775Man fühlt sich etwas wie in einen Loriot-Sketch geworfen und fragt sich ernsthaft, ob die Wandfarbe denn nun Sandsteinocker oder doch Eierschale heißt. Auch ist Chaparro recht übersichtlich in der Größe- es gibt drei Tische und einen schmalen Tresen/Stehtisch mit ein paar Barhockern. Größere Gruppen unterzubringen gestaltet sich sicherlich schwierig.

Bestellt wird vorne und ähnelt dem Prinzip der Sandwichkette „Subways“. Es gibt  verschiedenen „Bases“: Burrito, Quesadilla, Taco oder Torta, diese kann man dann nach Wunsch mit Fleisch, Tofu, verschiedenen Salsas und anderen Extras belegen.

CIMG2779Ich hatte zum Beispiel Quesadillas mit Black Chicken und einem Quacamole Dip. Das hat unter 5€ gekostet und war echt lecker. Auch konnte man sich nach Belieben noch scharfe Soße nehmen (Chipotle, etc), welche am Tisch bereitstanden.

CIMG2778Der Burrito war auch lecker und reichlich. Mein Freund, der auch Quesadilla hatte, fand, dass es zu wenig war. Er hätte lieber eine doppelte Portion gehabt. Für mich hat es aber als Abendessen gereicht. Man muss halt sehen, wie hungrig man ist. Bei Dolores zahlt man das Doppelte, bekommt aber dementsprechend auch mehr…

CIMG2776Das Essen ist meiner Meinung nach lecker und auch für den kleinen Hunger (oder den kleinen Magen) echt super geeignet. Wir waren relativ spät da (so um 23 Uhr) und trotzdem war alles frisch gemacht und nichts schmeckte so, als sei es nur schnell aufgewärmt worden. Auch die Kellnerin war wirklich sehr nett!

Einziger Minuspunkt meiner Meinung nach ist, dass man nicht mit Karte zahlen kann. Für chronisch bargeldlose Leute wie ich einer bin ist das tatsächlich ein Problem. Aber das ist ja kalkulierbar…

Gerne wieder!

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Cocolo Ramen

9. Februar 2014

CIMG2756Eine Freundin und ich waren letztens im Restaurant „Cocolo“ in Kreuzberg. Das Original dieses Restaurants befindet sich in der Gipsstraße nahe Hackescher Markt, macht erst ab 18 Uhr auf und ist chronisch ausgebucht. Mein Freund und ich sind letztens zufällig daran vorbeigekommen und staunten nicht schlecht, als schon um 17.45 Uhr die Leute vor dem Laden eine Schlange bildeten. Die zweite Dependance von Cocolo befindet sich am Paul-Lincke-Ufer in Kreuzberg und ist von mir Zuhause nur einen Steinwurf entfernt. Glücklicherweise macht das Restaurant dort auch schon um 12 Uhr auf und ist ungefähr dreimal so groß.

Trotzdem war das Restaurant gut besucht und alle Tische so gut wie voll, weswegen wir uns zwischen vier andere Leute gequetscht haben. CIMG2753Man kann neben etlichen Vorspeisen und Snacks auch zwischen Dons (Reisschale mit verschiedenen Toppings) und Ramen (japanische Nudelsuppen) wählen. Ich hatte mich letztendlich für ein Lunch Set entschieden. Dies kostete 7€ und enthielt: eine kleine Misosuppe, eine Vorspeise (eine Eiskugelportion Kartoffelbrei mit Ei) und ein Oyako Don. Übersetzt heißt das „Eltern-Kind-Reisschüssel“, weil es aus Ei und Hühnchen besteht 😀 Sehr makaber, aber auch sehr lecker. Das Ganze ist wie eine Art Omelette mit Hühnchenfleisch und Frühlingszwiebeln und wird, wie gesagt, auf Reis serviert. Die Portionen sind ordentlich und machen sehr satt. Auch steht auf dem Tisch eine Reihe verschiedener scharfe Öle, Chilipulver und Sesam bereit, welche man zu seinem Hauptgericht genießen kann.

CIMG2755Dazu hatte ich eine „Homemade Lemonade“, die zwar ziemlich teuer (3€), aber gleichzeitig uuuuunglaublich lecker ist. Und zwar schmeckt man zwar deutlich die Zitrone, das ganze wurde aber mit Honig gesüßt, was unglaublich gut zusammenpasst. Wieso bin ich da nie drauf gekommen? Woah ich will das Rezept unbedingt finden und für mich Zuhause nachmachen!! Meine Freundin hatte übrigens auch ein Lunch Set, jedoch anstatt Oyako Don hatte sie Gyuu Don, also Reisschale mit dünnen Rindfleischscheiben. Auch sehr lecker!

Witzigerweise kommt bei Cocolo auch richtiges Japanfeeling auf, denn, jedes Mal, wenn ein Kunde das Restaurant betritt, rufen alle Angestellten, egal was sie gerade tun, „Irasshaimase“. Jeder, der schon einmal in Japan war, kennt das! CIMG2754Und zwar handelt es sich dabei um eine Begrüßungsformel, die in jedem Laden, Restaurant, etc in Japan benutzt wird. Es verbreitet sich dort fast wie ein Lauffeuer; Betritt ein Kunde einen Laden, beginnt jemand mit einem lautstarken „Irasshaimaseeeeeeeeee“, welches dann von all den anderen Angestellten wie ein Echo wiederholt wird. Irgendwann hört man vom anderen Ende des Ladens noch ein „masseeeeeee“ und dann betritt ein neuer Kunde den Laden und das Ganze beginnt von vorne. Mich nervte das bei meinen Reisen nach Japan immer sehr, weil es mich immer fast zu Tode erschreckt hat, wenn jemand neben mir anfing rumzuschreien. Bei Cocolo fand ich es sehr witzig, eben weil ich es seit 2009 nicht mehr gehört und schon fast vergessen hatte.

Das Restaurant ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Abends ist es sicher auch am Paul-Lincke-Ufer brechend voll, also am besten vorher anrufen und einen Platz reservieren. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen. Im Sommer kann man auch draußen sitzen, das ist sicher noch besser.