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London-Trip 2017 + Mini Beauty-Haul

25. Juli 2017
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Hey ihr lieben,

am Anfang des Monats war ich für ein verlängertes Wochenende in London – Mein Freund hatte Geburtstag und wir haben ihn kurzerhand in der englischen Hauptstadt gefeiert! Wie viele von euch wissen, habe ich als Studentin mal 9 Monate in London gelebt und seit dem liebe ich die Stadt einfach! Damals wohnte ich im süd-östlichen Teil der Stadt, dann war ich mal für ein paar Tage im Norden und dieses Mal hatten wir ein wunderschönes Apartment im Westen der Stadt. South Kensington ist traumhaft (schenkt mir dort jemand eine Wohnung ? 😉 ) und sehr zu empfehlen.

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Das Wetter war ausgezeichnet! In Berlin regnete es ununterbrochen, aber wir haben uns in London einen Sonnenbrand geholt, weil wir auf das gute Wetter und die viele Sonne gar nicht vorbereitet waren. Natürlich haben wir uns mal wieder die Klassiker angeschaut – von Chinatown über Covent Garden bis zur Tate Modern und vom Hyde Park bis zum King’s College, an dem ich damals studierte. Ich kenne die Stadt immer noch wie meine Westentatsche, das hat mich richtig überrascht!

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Natürlich haben wir uns auch kulinarisch durch die englische Hauptstadt gefuttert. Als Studentin war ich zu geizig für Pret A Manger, heute schwärme ich für die kaltgepressten Säfte und Ingwer-Shots, die es an jeder Ecke gibt. Ein Besuch bei Shake Shack durfte natürlich auch nicht fehlen!

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Zum Geburtstag meines Freundes waren wir im Afternoon Tea vom Savoy, das war wirklich schön und ist sehr zu empfehlen! Die Sandwich-Auswahl ist ein Traum und man isst mehr, als man möchte – danach auf jeden Fall nur leichte Aktivitäten planen 😉

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Ein bisschen Shopping konnte ich mir nicht verkneifen 😀 ich hätte wahrscheinlich vier Tage am Stück durch die Läden tingeln können. In den Lush an der Oxford Street haben wir es zeitlich leider nicht mehr geschafft. Das hole ich aber demnächst nach! Hier meine kleine Ausbeute plus erste kleine Mini-Reviews dazu:

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Mitchum Deodorant: Das ist das erste Mal, dass ich einen Deo-Stick verwende. Bisher habe ich immer zu Sprüh- oder auch selten zu Roll-On-Deos gegriffen. Mitchum kenne ich von englischen Beauty Bloggern und Youtubern und somit hüpfte es bei Superdrug ins Einkaufskörbchen. Ich bin zu 100% zufrieden und möchte nie wieder ein Spray o.Ä. benutzen Das Deo riecht angenehm und leicht zitronig, lässt sich super auftragen und hält, was es verspricht. Fühle mich damit nie schwitzig oder unangenehm. Im Gegenteil! Ich benutze es jetzt seit etwas mehr als zwei Wochen und kann es wirklich wärmstens empfehlen.

Brazilian Bum Bum Cream: Haha das absolute Hype-Produkt kam auch an mir nicht vorbei. Bei Selfridges hab ich zugeschlagen (und dann zurück in DE gemerkt, dass es beim Douglas günstiger ist… nun gut…). Die Creme riecht angenehm nach Vanille und lässt sich super auftragen. Ob diese Creme Wunder bewirkt, ist fraglich. Ich teste es auf jeden Fall. Bisher bin ich sehr zufrieden. Sie ist sehr dickflüssig und fühlt sich wertig an. Der Duft gefällt mir auch 🙂

Pixi Glow Tonic: OK kein neuster Trend, aber für mich trotzdem eine kleine Premiere. Weil ich Rosacea habe, meide ich eigentlich alles, was Säuren und/oder Peelings sind. In London gibt es einen Pixi-Shop und ich hab mir spontan die kleine Version dieses Glow Tonics zum Testen gekauft. Bisher bin ich sehr zufrieden. Es macht die Haut weich und meine Meinung nach die Poren etwas unsichtbarer (die Haut sie ebener aus). Auf Rosacea-empfindliche Stellen wie meine Wangen, hab ich es erst vorsichtig aufgetragen. Bisher gibt es Entwarnung.

Ouai Repair Shampoo: Hach ja, noch so ein Internet-Trend, der mich in seine Fangarme gerissen hat. 20€ teures Shampoo gönne ich mir eigentlich nur einmal im Schaltjahr, aber nun ja. Ich hab mich für das Repair Shampoo und gegen die dazugehörige Spülung entschieden und bin bis jetzt ziemlich zufrieden. Es ist kein Wundermittel, macht die Haare aber schön seidig und glänzend. Das einzige, was mich stört, ist, dass das Shampoo nicht so doll schäumt wie die, die ich sonst so habe. Als Lösung mache ich jetzt immer die Doppel-Waschung: Ich starte mit meinem normalen Shampoo und wasche danach alles nochmal mit Ouai nach. Klappt gut und verbraucht weniger Shampoo pro Dusche 😉

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Travel Impressions 2015: Asien-Haul

5. November 2015
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Wir kommen zum vierten und letzten Artikel meiner Travel Impressions. Heute möchte ich euch zeigen, was ich in Asien gekauft habe 🙂 Es ist, was einige überraschen wird, vor allem Snacks und Maskottchen-Artikel. Klamotten und so sind schon so globalisiert, dass man sie fast überall kaufen kann (auch hier). Und mal ganz ehrlich…die Schuhe dort sind zwar abgefahren, aber mit der asiatischen Durchschnittsgröße von 37 kann ich nicht viel anfangen.

Ich liebe japanische Süßigkeiten und habe einige auch mit nach Deutschland gebracht:

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Hier ein Bild von Allem auf einmal. Davon sind einige Pockys (oder wie man sie hier nennt: Mikado-Stäbchen):

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Geschmäcker sind (von oben nach unten, von links nach rechts): Cookies and Cream, Schokolade, Matcha, Karamell-Latte und Honig.

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Dann mussten natürlich noch Matcha-Kitkats mit nach Deutschland sowie noch andere Leckereien. Die Trauben-Süßigkeiten unten links sind soooooo lecker omg! Ich hab drei Päckchen mitgebracht und nur eines hat so lange durchgehalten, dass ich es fotografieren konnte.

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Natürlich darf auch Popin‘ Cookin‘ nicht fehlen! Ich werde natürlich alle ausprobieren und hier im Blog davon berichten!

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Rilakkuma – Merchandise! ich liebe Rilakkuma und habe kräftig zugelangt. Wow ich kann mich noch erinnern, wie ich 2009 meinen ersten Rilakkuma-Artikel in Tokyo gekauft habe… wie die Zeit vergeht! Bin immer noch ein großer Fan.

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Meine neuste Maskottchen-Leidenschaft: Gudetama! Das genervte Ei. Es ist einfach witzig und genial und eklig und alles gleichzeitig. Me Gusta!

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Washi-Tape durfte natürlich auch nicht fehlen 🙂

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Tuchmasken mit Print. Saugeile Idee!! Fotos kommen später, ich versprech’s.

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Matcha-Listerine

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Meine Ausbeute aus den Universal Studios: Halloween-Katzenohren, Butterbier-Bonbons, einen Handy-Anhänger mit Hogwarts-Wappen und Kürbissaft. Die meisten Harry Potter-Sachen, die man dort kaufen konnte, hatte ich entweder schon (#firstworldproblems) oder waren zu kindisch. Der Pumpkin Juice ist sehr lecker. Ich hab noch eine geschlossene Flasche und werde versuchen mit dieser das Rezept zu rekreieren.

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Und last but not least: Alles andere. Lustige Karten, einen Banao-Schlüsselanhänger, Fuji Instax Fotos, einen Sailor Moon-Anhänger und Otegami Memo.

Soooo, das war’s von meinem Asien-Haul und meinen Travel Impressions 2015. Die Reise hat mir wirklich sehr gefallen! Ich freue mich auf’s nächste Abenteuer.

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Travel Impressions 2015: Okinawa

29. Oktober 2015
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Willkommen zurück zum dritten Teil meiner Travel Impressions. Dieses Mal möchte ich euch zeigen, was ich auf Okinawa – genau gesagt in Naha – erlebt habe.

Obwohl wir Ende September da waren, war das Wetter einfach bombastisch gut. 28-30°C im Schatten und ab und zu ein bisschen Wind. Unser Hotel war direkt an der Monorail Station Kencho Mae und damit auch nur drei Minuten entfernt von der Hauptstraße namens Kokusai Dori (international street). Dort kann man schlendern, in den Touristenläden kramen und in Bars und Restaurants gehen.

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Diese mystischen Steinstatuen findet man oft auf Okinawa. Laut Reiseführer sind es Schutzsymbole.

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Kokusai Dori ist spaßig und wahrscheinlich DIE Straße in Naha.

Wir haben die meiste Zeit am Strand verbracht. Dazu haben wir uns mit Hand und Fuß durch das japanische Bussystem gekämpft und uns mit seeehr mürrischen Busfahrern auseinander gesetzt. Witziger Weise scheint man auf Okinawa nicht sehr auf nicht-japanische Touristen vorbereitet zu sein. Der Herr am Empfang unseres Hotels sprach kein Wort Englisch. Busfahrer, Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes und die Leute im Public Transport Centre erst recht nicht. Es war ein Abenteuer! Die Natur ist wirklich großartig auf Okinawa. Besonders gut hat es mir in „America Town“ gefallen.

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Ein kleines Städtchen an der Westküste, circa 45 Minuten Busfahrt von uns entfernt. Dort gibt es nicht nur einen absolut traumhaften Strand, sondern auch gutes Essen, viel Entertainment und, was mich am meisten überrascht hat, es war bei Weitem nicht so touristisch wie Kokusai Dori.

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Wir haben leckere Tacos gegessen. Da schon seit dem zweiten Weltkrieg die Amerikaner auf Okinawa stationiert sind, gibt es ein sehr spannendes Hybrid-Essen, welches die japanische und die amerikanische Küche verbindet, und etwas schmackhaftes Neues aus beiden macht. Dazu gehört auch Taco Rice. Das kann man jedoch auch in Berlin bestellen, deshalb haben wir uns einmal zum Abendessen Jamaican Taco Rice bestellt:

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yummy mit scharfem Hühnchen.

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Die Strände sind, wie gesagt, wundervoll und das Wasser sehr warm. Da die Asiaten (Ja, ich bin hier bewusst verallgemeinernd) selten an den Strand gehen, da sie nichts mehr fürchten, als braun zu werden, sind die Strände sehr leer. Traumhaft.

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Wie ihr seht, ist das Wasser mit einer Umrandung abgesteckt. Das liegt an den sehr gefährlichen Quallen, die man um Okinawa leider sehr oft findet. Es wurden also Netze gespannt, um die tödlichen Biester fernzuhalten.

Der Strand in America Town wird übrigens Sunset Beach genannt….

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Hach, wie gern würde ich für immer dort schwimmen!

Da es in Naha City weder ein Game Centre, noch Purikura-Maschinen gab, war ich umso glücklicher, beides in America Town zu finden.

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Leckere Ramen dürfen natürlich auch nicht fehlen:

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An einem Tag sind wir zum Mibaru Beach gefahren.

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Das ist wirklich das, was man als „unberührt“ bezeichnet. Fast NIEMAND war da, total spukig aber auch schön.

In Naha City haben wir eine Art Markthalle für Fisch und Meeresfrüchte entdeckt, die uns die Feder aus der Mütze hat springen lassen. Dort gab es wirklich ALLES:

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(Das letzte Bild zeigt gehäutete Kugelfische….).

Man konnte alles, was man dort sah, essen. Man bestellt und kauft es in der Markthalle unten und oben gibt es dann Restaurants, die es für 500 (~3,70€) Yen pro Person zubereiten.

Wir hatten:

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Sashimi sowie das Fleisch einer Riesenmuschel einmal als Sashimi und dann gebraten:

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Highlight war die Languste:

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So etwas hab ich noch nie gesehen geschweige denn gegessen! In Deutschland kennt man ja nur Hummer oder ganz kleine Schalentiere. Das Essen war super lecker und sehr frisch!

Danach ging es noch für ein paar Tage zurück nach Taiwan und dann am 4.10 zurück nach Berlin. Okinawa hat mir wirklich am besten gefallen. Es ist dort sehr entspannend, das Klima toll, die Landschaft großartig und die Strände zum Niederknien. Ich kann es wirklich jedem an’s Herz legen, Okinawa einmal zu besuchen.

Mein nächster und letzter Reise-Artikel wird mein Haul sein. Stay tuned!

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Travel impressions 2015: Taipei

14. Oktober 2015
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Wow, es ist schon fast wieder einen Monat her, dass mein Freund und ich ins Flugzeug nach Taiwan und Japan gestiegen sind. Ich muss sagen, dass ich vor meiner Reise so gut wie gar nichts über Taiwan wusste. Klar, das Klischee-Zeug kannte ich, ne. Made in Taiwan und so. Weißt Bescheid.

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Die Anreise verging wie im Flug (haha) und schon fanden wir uns im 30°C heißen Taipei wieder. Zusätzlich zur Hitze lag die Luftfeuchtigkeit bei 100% und das ist für uns warm angezogene Deutsche schon eine Umstellung gewesen. Unser Kumpel Stephan, der seit eineinhalb Jahren in der taiwanesischen Hauptstadt studiert, hat uns jedoch gut geholfen und so haben wir uns gleich ins Getümmel geschmissen.

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In Taipei spricht nicht jeder Englisch und wir sprechen so gut wie kein Wort Chinesisch… aber die Leute bemühen sich!

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Ich hab Totoro getroffen!

Obwohl in Taiwan chinesisch gesprochen wird, ist das Land auch durch andere asiatische Länder wie Japan oder Korea geprägt. Man sieht viel japanische Schrift und auch Kaufhäuser/Restaurants aus Japan sind sehr normal und häufig.

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Das Taipei 101 ist gigantisch und es lohnt sich, mal ganz nach oben zu fahren. Wir haben uns das natürlich nicht nehmen lassen und sind nach Einbruch der Dunkelheit hochgefahren:

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Taipei ist wirklich eine große Stadt mit vielen Menschen. Stephan erzählte uns, dass viele Gebäude erst in den letzten 20 Jahren erbaut wurden. Und das kann ich auch sehr gut glauben. Der Unterschied zwischen der Modernen und dem alten Taipei ist überall sichtbar. Entfernt man sich von den Hauptstraßen, sieht man noch die alten Häuser.

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Auch versucht Taiwan anscheinend nicht, Obdachlose oder Menschen mit Behinderungen aus dem öffentlichen Bild zu verdrängen, wie ich es in Japan im Gefühl hatte. Es ist ehrlich, das gefällt mir.

Wie in vielen anderen asiatischen Ländern sind die U-Bahnhöfe gigantisch und erstrecken sich über viele Meter. Einige haben auch Einkaufsstraßen, was bei der Hitze echt angenehm ist.

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Die U-Bahn ist unglaublich durchgeplant. Es gibt Markierungen, die anzeigen, wo man sich anstellen muss. Essen und Trinken ist in den Zügen nicht gestattet und keiner wagt es, sich auf die „Emergency seats“ zu setzen.

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Für Frauen gibt es eine „safe waiting zone“.

Außerdem scheint Taiwan sein Schmuddel-Image als Land der ewigen Marken-Kopien ablegen zu wollen. Nirgends kann man gefälschte Sachen kaufen. Im Gegenteil, überall reihen sich europäische Luxusmarkengeschäfte aneinander. Aber wer will schon im Urlaub genau den gleichen Kram kaufen, den man auch hier kriegt?

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Wir haben uns eher auf Nachtmärkten getummelt. Sehr voll, aber trotzdem sehr sehr sehr empfehlenswert. Nicht nur wegen des guten Essens. Man kann dort stöbern, Kleinkram kaufen und noch vieles mehr.

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Das Essen ist abseits der Touristenpfade wirklich spottbillig. Oyster thin noodles kosten ungefähr 2,50€.

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und man kann wirklich ALLES essen:

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frittierte Calamari

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Auch sehr beliebt in Taiwan ist der Hot Pot, den man auch aus einigen chinesischen Restaurants hier in Deutschland kennt. Wir haben Hot Pot zweimal gegessen:

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Traditionell für circa 2,50€ pro Person uuuuuuund

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Bei Modern Toilet! Das ist ein Toiletten-Café, in dem das Interieur und das Geschirr wie Toiletten aussehen! Super schräg und absolut klasse.

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Sushi und Sashimi findet man eher „selten“, aber es gibt es auch:

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yummi Sashimi und das für circa 5€.

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Reis-Burger von „Mos Burger“ dürfen natürlich nicht fehlen.

Wir haben, auch wenn es nicht so aussieht, natürlich nicht nur die ganze Zeit gefuttert. Jeden Tag sind wir durchschnittlich 17km gelaufen und haben uns alles angesehen. Wir waren beispielsweise im Zoo:

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oder wir sind mit der Gondel gefahren:

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oder haben einfach den Vibe der Stadt aufgesogen:

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Das Wetter war durchgehend super. Gegen Ende hin hat es etwas geregnet, was mich sehr gefreut hat. Regen ist dort nicht so wie bei uns, sondern war etwas nieseliger.

Ein wirklicher Negativpunkt für Taiwan ist leider der Straßenverkehr. So viele Regeln, wie es in der U-Bahn gibt, würden einen darauf schließen lassen, dass diese Regelversessenheit auch auf der Straße herrscht. Leider ist das nicht der Fall. Verkehrsregeln werden missachtet, keiner blinkt, keiner achtet den Zebrastreifen und braust Geisterfahrer-Style mit 80kmh durch die Fußgängerzone. Alles bei wenigen Gehwegen eher suboptimal. Für Familien ist das absolut nicht zu empfehlen. Man muss wirklich immer total gut aufpassen, auch wenn man über eine grüne Ampel läuft. Auto- und Mopedfaher scheinen mit dem Kredo „wer bremst, verliert“ durch die Gegend zu fahren und die halten nicht an. Spring zur Seite oder werde überfahren. Kein Witz!

Davon abgesehen war Taiwan wirklich klasse. Etwas schraddeliger als Japan, aber trotzdem ein absolutes Abenteuer voller Gerüche, Geschmäcker und Sehenswürdigkeiten, die man so selten findet.

Allgemein

Ich bin zurück!

6. Oktober 2015
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Halli Hallo, da bin ich wieder! Berlin hat mich schon seit Sonntag wieder, jedoch kämpfe ich grad noch mit meinem Jetlag und konnte mich bisher nicht zu einem Blogpost aufraffen. Nach der Arbeit falle ich sogleich ins Bett und schlafe bis zum Morgen, haha. Ich glaube, dass ich mich erst wieder auf das andere Klima hier einstellen muss. In Taipei waren es 30°C und 100% Luftfeuchtigkeit, und hier ist es trocken und höchstens 20°C. Migräne-Alarm³.

Ich hoffe, dass ich bald über meine Reise hier im Blog berichten kann. Mein PC ist jedoch total kaputt und ich hoffe, dass er noch so lange durchhält! Bald muss unbedingt ein neuer her. Das wird dann mein nächstes großes Projekt.

Hier ein Bild von mir auf dem Taipei 101, damit es nicht ganz so langweilig ist, hihi:

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Schlechte Quali, ich weiß, aber mit Blitz hätte man die Stadt unten nicht gesehen. Auf dem 101 hat man einen gigantischen Ausblick. Mehr davon hoffentlich in baldiger Bälde!

Beauty & Mode

Outfit of the Day: Reise

22. September 2015
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Heute möchte ich euch mein Reiseoutfit zeigen. Ich mag es, bei langen Flügen oder Bus- und Bahnfahrten bequeme Klamotten zu tragen (wer nicht?). Trotzdem würde ich niemals in Jogginghose oder im Pyjama ins Flugzeug steigen, wie es manchmal junge Amerikanerinnen tun…

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Mein Outfit besteht aus: schlichten schwarzen Vans, einer Leggings im Lederoutfit von Primark, einem langen karierten Hemd von Forever 21 und einer übergroßen Strickjacke von h&m.

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Die Haare trage ich auch im Flugzeug gerne offen (der „messy bun“ steht mich irgendwie nicht) oder geflochten.

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Natürlich darf der Herschel Rucksack nicht fehlen. Da passt einfach unglaublich viel rein.

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Das war mein Reiselook: bequem und schlicht – so mag ich das!

Apps & Gaming

Meine liebsten Reise-Apps

17. September 2015
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Heute möchte ich euch meine Must-Have-Apps zum Reisen vorstellen. Egal, ob für den Flug oder für das Reiseziel: Ohne diese Apps möchte ich im Urlaub nicht mehr sein.

Im Flugzeug:

Im Flugzeug will ich vor allem Zocken und mich von meiner Flugangst ablenken. Dazu hab ich auf meinem Tablet:

Monument Valley (iOS/ Android): Das beste Knobelspiel der letzten Jahre. Coole Rästel und unglaublicher Wiederspielwert.

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Skip Bo (iOS/ Android): Ein Kartenspiel, welches man auch alleine spielen kann. Macht Spaß und ist in drei Schwierigkeitsstufen nie langweilig. Achtung: saugt Akku ohne Ende.

Cooking Mama (iOS/ Android): Ich hab das Spiel früher auf dem Nintendo DS gespielt und als App macht es genauso viel Spaß! Cooking Mama ist ein Spiel, bei dem sich die Touch-Steuerung total anbietet.

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Quelle: Google Play

Ein Wimmelspiel (iOS/ Android): Wimmelspiele gibt es zuhauf und alle sind irgendwie ähnlich – deshalb liebe ich sie, haha. Ich kann die von der Firma Big Fish empfehlen.

Device 6 (iOS): Ein Rästelspiel in Textform. Man hört, liest und sieht verschiedene Clues und muss so sich durch das Spiel knobeln. Unglaublich genial und absolut zu empfehlen. Achtung: Man braucht Kopfhörer dazu.

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Quelle: iTunes

Zum Entspannen passt Relax Melodies oder White Noise – so kann man Wasserplätschern zuhören, wenn der Sitznachbar schnarcht oder nicht aufhören will zu quasseln. Natürlich kann man auch auf dem Tablet Kindle-Bücher lesen, ich finde das aber zu schädlich für die Augen.

Im Urlaub:

Im Urlaub finde ich es immer wichtig, eine digitale Landkarte dabei zu haben. CityMaps2Go funktioniert auch offline. Man lädt sich vorher einfach die Karten der Reiseziele und dann kann’s auch schon losgehen. Auch Sprachapps oder Übersetzerapps (Google Translate) für Schilder sind super in allen Ländern mit nicht-lateinischem Alphabet.

Natürlich ist der Urlaub auch eine Zeit der Entspannung. ZU viele Apps möchte ich deswegen auch gar nicht in meinen Alltag im Ausland einbauen.

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London Einmaleins: Reise-Tipps und -Tricks

13. Oktober 2014
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Durch mein Londonstudium habe ich viel über diese Stadt herausgefunden, was mir sonst als normaler Tourist wahrscheinlich verborgen geblieben wäre. In diesem Artikel möchte ich meine persönlichen Tipps und Tricks teilen. Wenn euch noch weitere Punkte einfallen, immer her damit. Es gibt noch so viele Dinge, die ich über London noch nicht weiß und ich bin immer gewillt, etwas Neues zu lernen.

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Anreise

Viele werden auf günstige Fluglinien zurückgreifen und daher in Stansted, Gatwick oder Luton landen. Alle drei Flughäfen sind relativ weit von der Stadt entfernt und die Stadt bietet deshalb verschiedene Transfermöglichkeiten für die weitere Reise ins Zentrum an. Je nach Flughafen unterschiedlich, gibt es Expresszüge, normale Züge und Reisebusse („Coaches“ genannt). Expresszüge sind praktisch, jedoch preisintensiv, für die Hälfte oder sogar ein Drittel davon kann man per Reisebus reisen – Natürlich brauchen diese länger. Solltet ihr über Gatwick fliegen, würde ich von easyBus abraten! Diese sind nämlich keine normalen Reisebusse, wie sie aus Stansted fahren, sondern kleine Transporter, in die 14 Leute gequetscht werden. In das kleine Gepäckfach passen höchstens Handgepäckkoffer, wie größere Taschen transportiert werden sollen, ist mir ein Rätsel. In dem Bus ist es heiß und stickig und man sitzt einander quasi auf dem Schoß. Leute mit langen Beinen oder Konfektionsgröße über 36 passen schlichtweg nicht auf die Sitze. Ich bin ein bisschen kleiner als 1.70m und habe kaum Platz gefunden. Transfertickets immer vorher im Internet kaufen, das ist günstiger als vor Ort.

Egal für welche Transportart man sich entscheidet, Erfahrungen haben gezeigt, dass man in England nie zu früh am Flughafen sein kann. Sei es der Stau auf der Anreise oder schlichtweg die enorme Größe der Gebäude – Alles kostet unglaublich viel Zeit. Auch ist der Gang durch Security in England viel komplizierter und langwieriger.

Unterkunft

Ja, London ist teuer und auch die Unterkunft in der englischen Hauptstadt ist nicht preisgünstig. Es lohnt sich jedoch ungemein, im Zentrum der Stadt zu wohnen. Das heißt, dass das Hotel/Hostel/etc nicht außerhalb der ersten zwei Zonen sein sollte. Wieso? Weil die öffentlichen Verkehrsmittel in London noch teurer sind (siehe nächsten Punkt) und man sich nur ins eigene Fleisch schneidet. Innerhalb des Zentrums kann man noch viel zu Fuß erreichen, je mehr man außerhalb residiert, umso unwahrscheinlich wird das. Objektiv gesehen würde ich von Stadtteilen wie Croydon und einigen Gegenden im Osten der Stadt (Tower Hamlets) abraten.

Öffentliche Verkehrsmittel

Wer sie entweder noch nicht kennt, oder noch nicht hat, sollte sich bei der Ankunft in London als erstes eine Oyster Card kaufen und diese zum Bus- und Bahnfahren nehmen. Anders als bei uns gibt es nämlich neben den herkömmlichen, extrem teuren Papiertickets seit einigen Jahren auch die digitale Lösung für die öffentlichen Verkehrsmittel. Die Oyster Card ist eine Kreditkarten große Plastikkarte, auf die man Guthaben oder Wochen-/Monats-/Jahresabos lädt und vor dem Betreten eines Busses oder einer Bahn auf einen gelben Knopf hält, um passieren zu können. Das Interessante an der Karte ist, dass sie sich merkt, welche Verbindungen ihr an einem Tag genommen habt und „rechnet“ dann am Ende des Tages die günstigste Ticketkombination ab. Seid ihr mit Fünf verschiedenen Bussen und Bahnen gefahren, berechnet die Karte eine Tageskarte. Nur zweimal mit dem Bus gefahren? Die Oyster Card stellt euch also nur zwei Einzelfahrscheine in Rechnung.

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Anders als in Berlin oder sonstwo in Deutschland (soweit ich weiß!), ist in London das U-Bahnfahren teuer als das Busfahren. Eine Einzelstrecke mit dem Bus kostet 1.45 Pfund und eine U-Bahnfahrt zwischen 3-4 Pfund, je nach Strecke und Peak Time. Es lohnt sich also, mit dem Bus unterwegs zu sein – da sieht man sogar noch was. Auch werden es die Londoner es euch danken, denn die U-Bahn in London ist ähnlich wie in Paris sehr tief unten gebaut und man muss ewig lange Strecken und steile Treppen überwinden, bis man sich mit den tausenden täglichen Pendlern in die viel zu kleinen Wagons quetscht (Achtung, nicht Barrierefrei, nicht immer mit Rolltreppe, selten mit Fahrstuhl).

Die U-Bahn ist in London viel kleiner als in Berlin und fährt meinen Erlebnissen nach seltener als in der deutschen Hauptstadt. Das Londoner Bussystem wirkt auf den ersten Blick kompliziert, ist aber sehr einfach und sehr(!!!) hilfreich. Anders als bei uns fahren in London viele hundert Busse. Das liegt daran, dass die U-Bahn nur im Zentrum fährt und man zum Erreichen des Speckgürtels entweder auf Railway, Busse oder Overground zurückgreifen muss. Anders als in Deutschland gibt es in London auf einer Strecke manchmal bis zu 5 Bushaltestellen, an denen jeweils verschiedene Buslinien abfahren. Jede Station hat einen Buchstaben oder eine Buchstabenkombination zur Identifikation. Ebenfalls hängen in den Stationen Pläne mit verschiedenen Endstationen. Sucht auf diesen Karten nach eurer Destination und findet heraus, von welcher Station der Bus abfährt – Dies wird wieder mit der entsprechenden Buchstabenkombination kenntlich gemacht. Eine weitere Karte zeigt an, wo sich welche Busstationen mit welchen Buchstaben befinden. Anders als bei der U-Bahn muss man beim Verlassen des Busses nicht noch einmal die Oyster Card an einen Entwerter halten, es macht also preislich keinen Unterschied, ob ihr eine oder 500 Busstationen fahrt. Es lohnt sich, lange Strecken per Bus zurückzulegen. Checkt die Bushaltestellen in der Nähe der Unterkunft aus und findet heraus, welche Orte angesteuert werden.

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Okay, nun zu den Tickets. Solltet ihr euch auf Busfahren eingestellt haben, kauft und ladet auf jeden Fall einen „weekly bus pass“ auf die Oyster Card. Dieser kostet 20 Pfund (Eine Bus-Tageskarte kostet 4.45 Pfund). Fährt man allein vier Tage lang so viel, dass sich eine Tageskarte gelohnt hätte, hat man den Preis wieder drin. Eine Wochenkarte für U-Bahn und Bus gibt es natürlich auch. Darüber kann man sich bei http://www.tfl.gov.uk erkundigen. Natürlich kann man auch „Pay as you go“ machen und das aufgeladene Guthaben abfahren.

Bevor ich’s vergesse: Busse müssen in London herangewunken werden, sonst halten sie nicht. Es gibt Bushaltestellen, an denen 10 verschiedene Buslinien halten – Seht ihr den Bus, mit dem ihr fahren wollt? Arm ausstrecken oder Handzeichen geben, sonst fährt der Bus einfach weiter. Achtung: Auch in Bussen gibt es Kontrolleure. Schwarzfahren, indem man schnell durch den hinteren Teil des Busses einsteigt, gilt also nicht. Auch nicht mit Oyster Card!! Diese wird durch den gelben Knopf, an den man die Karte halten muss, „entwertet“, quasi checkt man damit ein. Die Kontrolleure können sehen, wenn eure Oyster nicht beim Fahrer vorne „eingecheckt“ wurde.

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Sehenswürdigkeiten

Die Menge der Sehenswürdigkeiten hängt natürlich von der Zeit ab, die man in London verbringt. Ich persönlich finde, dass man folgendes auf jeden Fall mindestens einmal gesehen haben sollte: Big Ben, Westminster Abbey, Tower Bridge und St Paul’s. Meine Lieblingsmuseen/Galerien sind: National Gallery, Tate Modern, Saatchi Gallery und Courtauld Gallery. Es ist genial, dass viele Museen und Galerien kostenlos sind – Das sollte man ausnutzen. Ich persönlich bin kein großer Fan von historischen Museen, sondern schaue mir lieber Kunst an. Wem es anders geht, der sollte vor allem das Naturhistorische Museum, das Victoria and Albert Museum und das British Museum besuchen.

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Ebenfalls ein Muss sind Chinatown, Covent Garten, Trafalgar Square, Piccadilly Circus und Soho. Wer etwas mehr Zeit hat, dem kann man nur einen Spaziergang an der Themse (Southbank) empfehlen.

Für alle, die gerne auf Märkten stöbern, ist Camden Town ein absolutes Highlight. Ebenfalls zu empfehlen ist der Brick Lane Market immer sonntags. Letzteres ist noch ein klitzekleines bisschen underground und nicht ganz so touristisch wie Camden. Auch gibt es dort das bessere Essen. Camden hat aber die interessantere Szenerie und ist nicht (mehr?) ganz so hipster und prätentiös wie Brick Lane.

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Für alle, die sich gerne in Parks tummeln: St James Park (gleich beim Buckingham Palace, der sonst eher langweilig ist), Hyde Park und Regent’s Park sind sehr schön. Sonntags kann man im „Speaker’s Corner“ im Hyde Park dann verrückten Weltuntergangspropheten und radikalen Islamisten beim Debattieren zuhören und mitstreiten. Alle, die etwas mehr Zeit haben, sollten sich Hampstead Heath oder/und Greenwich ansehen. Letzteres beheimatet den Nullmeridian und in Hampstead kann man ins Freud-Haus gesehen (Achtung, nicht kostenlos).

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Geschäfte

Shopping in London macht Spaß, da es viel gibt, was wir in Deutschland nicht haben. Hauptstandort ist natürlich die Oxford Street, auch die daran angrenzenden Carnaby Street und Regent’s Street sind nicht zu verachten. Trendige Hipster wühlen in Second-Hand-Läden in East London, reiche Damen und Herren zieht es eher zu Knightsbridge oder zu Harrods.

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Restaurants

Engländer essen mittags nichts Warmes, sondern verleiben sich Sandwiches ein. Daher findet man auch selten richtige Restaurants mit Mittagstischen, wie man es von hier kennt. Auch sonst sind Londons Straßen eher von Fast-Food-Ketten, als von individuellen Restaurants bevölkert. Wer jedoch auf die leckeren Sandwiches steht, sollte auf keinen Fall das so genannte Meal Deal verpassen. Das gibt es in sämtlichen Supermärkten, Cafés und sogar Drogerien und kostet meistens 3 Pfund. Das Meal Deal beinhaltet ein Sandwich, ein Getränk und ein Snack (meistens Crisps, sonst auch manchmal Riegel oder Obst). Abends kann man in den Supermärkten dann manchmal noch reduzierte Sandwiches abgreifen. Hach…das Studentenleben in London.

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Essengehen ist in London sehr teuer. In Soho bei Bone Daddies oder bei Wagamama (schon wieder eine Kette!!) kostet die günstigste, japanische Nudelsuppe (Ramen) 10 Pfund, hier in Berlin im trendy Bezirk Mitte bei Makoto oder Hashi zahle ich 6-7€. Diese unterschiedliche Preisspanne findet man in allen Restaurants in London. Aber hey, Pizza Hut hat All-You-Can-Eat für unter 9 Pfund, so we got that thing going for us, which is nice.

Sehr teuer, aber sehr lecker: Byron. Dort gibt es Hamburger mit verschiedenen, ausgefallenen Käsesorten. Auch sehr gut: Chipotles (beides sind Ketten, also überall verteilt).

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Pub-Essen ist Geschmackssache. Wichtig ist: Man muss sich sein Essen und Trinken immer selbst holen und bestellen. Im Pub kommt keiner auf einen zu und nimmt die Bestellung auf.

Bitte, und ich kann es nicht oft genug mit selbst sagen, niemals in KFC-Abklatsch-Buden essen. Überall gibt es Tennessee Fried Chicken oder Alabama Fried Chicken, die frittiertes Hühnchen zu Schleuderpreisen anbieten. Leider werden diese Imbisse sehr oft von der Gesundheitsbehörde hochgenommen.

In China Town rechnen die Restaurants automatisch 10% Trinkgeld der Rechnung hinzu.

Ausgehen

Clubs kosten durchschnittlich 10-15 Pfund Eintritt, ein Cocktail in Soho locker mal 8 Pfund. Das ist normal in London, nicht nur in der feinen Innenstadt. Der Dresscode in Clubs ist je nach Etablissement anders als bei uns. Bei vielen gehören die knappen Kleider (auch „Ein-Meter-Kleider“ genannt, weil sie ungefähr ein Meter lang sind) dazu.

Natürlich kann man in London wunderbar ins Musical, Ballett, Theater oder Konzert gehen. Ich kann das „Legally Blonde“-Musical unbedingt empfehlen sowie ein Besuch im Theaterstück „The Mouse Trap“.

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Sonstiges

Anders als bei uns, kann man so gut wie überall mit Karte zahlen. Sogar kleine Fressstände am Straßenrand akzeptieren häufig Kreditkarten. Wenn wir schon beim Thema Karten sind: Barclays hat überall in der Stadt Poller mit Straßenkarten aufgestellt. Diese sind blau und unglaublich praktisch. So kann man sich nie verlaufen und sogar U-Bahn-Stationen sind aufgeführt.

Sonntags hat alles auf, jedoch meistens weniger lang als an den anderen Tagen. Die Geschäfte öffnen meist um 10h, Supermärkte und Co meist um 12h.

Eat in or take away? Oft ist es teuer, im Restaurant zu essen. Nur als kleines „Heads up“.

Linksverkehr!! Bitte nicht sterben, nur um eine Ampelphase zu sparen. Ein ehemaliger Prof von mir meinte, er hätte von seinem Büro aus häufig Verkehrsunfälle gesehen, häufig von Touristen, die nicht richtig geschaut haben.

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Beauty & Mode

London-Reise 2014: Teil Drei: Haul

24. September 2014
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Hach ja, was wäre London ohne ein bisschen Shopping? Der Fokus liegt hier wirklich auf bisschen, da ich nur mit Handgepäck reiste und mich eher auf die Sachen konzentrieren wollte, die man vor Ort erleben kann. Also: gut essen, die Kultur erleben und Spaß haben. Durch das Internet und die ganzen Online-Shops kann man eh überall auf der Welt so gut wie alles erwerben. Ich fokussierte mich also eher darauf, was man online und in den Läden hier gar nicht bekommen kann oder was einfach mit Versand nach Deutschland zu teuer wäre.

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Batiste stellt meiner Meinung nach das beste Trockenshampoo her. Leider kostet es bei Douglas circa 5,50 Euro, deswegen habe ich die kleinen Reisegrößen in London geschnappt. Das Produkt gibt es in mehreren Duftrichtungen und für verschiedene Haarfarben (also extra eins für braune Haare). Anders als bei den Trockenshampoos, die man bei dm und Co erwerben kann, macht es die Haare nicht schmierig, klebrig oder sonst irgendwie komisch. Auch bekommt man von dem Zeug keinen Reizhusten wie bei dem Trockenshampoo von Balea.

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Der Pullover, den ich 2011 beim King’s College gekauft habe, sieht langsam um das Logo herum etwas verwaschen aus, also dachte ich mir, dass ein neuer hermüsse. Das Merch vom King’s kann man online ohne Student ID irgendwie nicht kaufen, deshalb musste ein Buch im King’s Shop in London herhalten. Dabei konnte ich auch einen Blick auf den Strand Campus werfen. Yay, Alumni Pride und so!

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In asiatischen Ländern schon lange ein Standard, hier in Deutschland noch so gut wie unbekannt sind diese Haargummis, die aussehen wie Telefonschnüre. In Chinatown findet man diese Haargummis zuhauf – sogar solche mit Pünktchen und Schleifen.

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Sagen wir mal so, man kann nicht die Harry Potter Studio Tour besuchen, ohne ein paar Dinge dieser magischen Welt mit nach Hause zu nehmen. Etwas, was mich schon in den Büchern zum Schwärmen brachte, sind die berühmt berüchtigten Schokofrösche.

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Diese etwa handgroßen, oben spitz zulaufenden Verpackungen haben im Inneren den Schokofrosch und eine Karte eines berühmten Zauberers oder einer berühmten Hexe. Die zwei, die wir aussuchten, hatten einmal Rowena Ravenclaw und einmal Godric Gryffindor drin. Der Frosch ist übrigens sehr lecker und besteht aus einem Stück Schokolade.

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Ob nun LeviOsa oder LeviosA, dieser Zauberstab ist gleichsam köstlich und nerdig. Doppel-Yay, würd ich da sagen. Er ist fast zu schade, um ihn zu essen.

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Damit der Hogwarts-Swag nicht abhanden kommt, ein passendes T-Shirt

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Jepp, ein Gryffindor-Schal, so muss es sein. Ich wollte schon seit ich klein war ins Gryffindor-Haus, hab aber das dumpfe Gefühl, dass mich der Hut nach Hufflepuff geschickt hätte… deshalb habe ich vor meiner Reise ein paar Internet-Quizze gemacht, in welches Haus ich gekommen wäre und sieh an, von vier Tests kam ich dreimal nach Gryffindor und einmal nach Hufflepuff. Also musste ein Schal diesen Triumpf unterstreichen. In your face, Hufflepuff!

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Da ich gerne ein paar verrückte Backrezepte ausprobieren möchte, brauche ich Butterscotch Chips. Überall habe ich in Berlin danach gesucht: in Importläden, in speziellen Süßigkeitenläden, im KaDeWe, in der Galeria Kaufhof, in den Galeries Lafayettes und und und. Nirgendwo gibt es das. Ich hab es also in London gekauft. Zu Not gibt es sie auch auf Amazon, aber es ärgert mich, dass man in Berlin anscheinend nirgendwo Butterscotch Chips kaufen kann.

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Erinnert sich noch einer an meine Versuche mit Popin Cooking? (Sushi und Hamburger), hier ist eine weitere Spezies davon.

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Candy Crush Süßigkeiten, einfach nur so, haha.

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Zwei meiner Lieblingsshampoos von Lush.

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Eine niedliche Mumin-Tasche für mein Tablet. Yay! Niemals war mobiles Reisen stylisher…oder so 😀

Das war meine Ausbeute aus London. Die Schokofrösche sind bereits aufgefuttert und der Zauberstab muss wahrscheinlich als nächstes dran glauben.

Allgemein

London-Reise 2014: Teil Zwei: Harry Potter Studio Tour

22. September 2014
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Auf dieser Reise konnte ich mir einen großen Traum erfüllen und die Harry Potter Studio Tour erleben! Ich wollte schon immer dahin. Damals hatten die Warner-Brothers-Studios genau einen Monat nachdem ich wieder nach Berlin gezogen bin ihre Pforten geöffnet…bad luck Brian. Deswegen war klar, dass der nächste London-Besuch auch gleichbedeutend mit einem Besuch des Studios ist. Ich bin wirklich großer Fan von Harry Potter und wahrscheinlich wie viele weitere meiner Generation mit den Büchern groß geworden. Ich habe wertvolle Freundschaften über diesen Zauberer gewonnen und lese die Bücher mindestens einmal pro Jahr. Die Magie des Harry-Potter-Universums hat mein Leben sehr geprägt, die dargestellten Freundschaften, der Mut, die Kämpfe zwischen Gut und Böse sowie Dumbledores Weisheit viele Stunden mit Spannung und Freude gefüllt. Für mich ist Harry Potter mehr als „nur ein Kinderbuch“, sondern hat es geschafft, eine neue Welt zu schaffen. Früher war es immer mein Traum, nach Hogwarts zu gehen und zaubern zu lernen. Die Harry Potter Studio Tour hat ein wenig von diesem Wunsch erfüllt und ich bin sehr froh, dass mein Freund mich dabei begleitet hat. Er hat Harry Potter nie gelesen und kennt „nur“ die Filme (und die Lego-Version als Wii-Spiel), ist also nicht ganz so übertrieben enthusiastisch wie ich ;). Trotzdem lohnt sich ein solcher Besuch auch für Nicht-Hardcore-Fans, da das Studio einfach super eindrucksvoll ist. Aber genug gequatscht, los geht’s mit den Bildern. Kurz vorne weg: Ich habe circa 500 Fotos gemacht und davon einen Bruchteil für diesen Blog-Eintrag ausgewählt. Das liegt daran, dass ich nicht zu viel von der Magie dieser Tour spoilern will. Ich bin mir sicher, dass viele diese Tour ebenfalls irgendwann erleben werden, deshalb möchte ich nicht zu viel verraten.

Unsere Reise begann mit einem gebuchten Tourbus, der uns und noch weitere Besucher zum WB-Studio gebracht und letztlich auch von dort wieder abgeholt und zurück nach London gefahren hat.

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Yay sogar im HP-Design! So cool diese Erfahrung auch war, ich empfehle allen, die Anreise alleine zu planen. Das ist vielleicht mit etwas mehr Aufwand verbunden, nur leider ist man durch die recht knapp bemessenen Ankunfts- und Abfahrtszeiten des Busses nicht wirklich in der Lage, alles so lange anzuschauen, wie man vielleicht möchte.

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Wir hatten das Glück, dass an diesem Tag die Sonne schien und der Himmel blau strahlte. Hier bin ich ganz posermäßig vor dem Studio. Draußen gibt es noch einige Kulissen und Requisiten wie zum Beispiel das Schachspiel aus Buch 2. Drinnen findet man neben gusseisernen Handabdrücken der Schauspieler auch noch große Bilder aller Schauspieler sowie weitere Kulissen und Props wie zum Beispiel Harrys „Zimmer“ unter der Treppe. Sogar ein kleiner Starbucks ist in der Vorhalle zu finden. Die Engländer und ihr Starbucks…man man man, das erinnert mich an diese Simpsons-Folge.

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Nach einer kleinen Einführung geht es in die Große Halle. Wow ich kipp weg, wie genial das ist! Alle Originalkostüme und Dinge wie Geschirr und Kelche stehen dort auf den Tischen, als könnte jeden Moment das Festessen beginnen. Das Gute ist: Anders als in den Universal Studios in Florida oder Osaka befinden sich in London wirklich die Originalrequisiten und -Kulissen. Alles was man dort sieht wurde genauso im Film verwendet.

Danach betritt man einen großen Flugzeughangar und findet dort einfach mal alle Sets des Films. Es ist so unglaublich, da sieht man die einzelnen Räume und Häuser und Kostüme der verschiedenen Filme neben einander und im Film sieht es dann so aus, als sei wirklich alles auf verschiedenen Fluren und Abteilungen der Schule.

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Das Spannende ist das handwerkliche Geschick, welches hinter diesen ganzen Kulissen steckt. Die ganzen Tapeten, Bilder, Möbel, all das wurde per Hand gefertigt und so hergestellt, dass es thematisch und historisch passend ist.

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Dumbledores Büro hat mich sehr beeindruckt, genauso Snapes Klassenzimmer. Der Detailreichtum und die ganzen Kleinigkeiten sind so liebevoll gestaltet. Und genau so etwas macht dann auch den Unterschied aus. All das, alle diese kleinen Details machen diese Sets authentisch und genauso, wie man es sich als Leser vorstellt. Es gab zum Beispiel auch eine ganze Ansammlung an Requisiten, die für den Raum Der Wünsche verwendet wurde – Wow! Ritterrüstungen für Trolle und Hauselfen, große Vasen und Pokale und all das, was man im Film nur im Hintergrund sieht, die magische Welt aber komplett machen.

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Natürlich gab es auch Erklärungen der CGI-Effekte und man konnte sich auf einem Besen fotografieren lassen und dort dann ein Quidditch-Spiel oder einen Besenflug als Hintergrund einfügen und dies als Foto ausdrucken lassen.

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Hier sieht man den Fuchsbau und die Statur des Zauberministeriums. Im Hintergrund kann man auf der rechten Seite auch den Stammbaum-Teppich der Familie Black erkennen.

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Eine Auswahl der ganzen Zeitungen, Bücher und Weasleys Zauberhafte Zauberscherze. Das war eines meiner Lieblingsabteilungen der Tour. Sie hatten auch mehrere Ausgaben der Zeitung „The Quibbler“ dort. Total witzig und abgefahren.

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Auch die Todesser und ihre Machenschaften (inklusive Verschwindekabinett) waren Teil der Tour.

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Was wäre ein Besuch in der Welt von Harry Potter ohne Butterbier? Butterbier ist lecker, wenn auch recht süß. Es ist eine kohlensäurehaltige Brause mit Karamellgeschmack und Karamellsahne oben drauf. Me Likey.

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Die Außensets waren ebenfalls großartig und eine Menge Spaß.

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Daraufhin kommt man zum zweiten Teil der Tour. Dort sieht man alle im Film vorkommenden Kreaturen und wie sie hergestellt wurden. Von Alraunen über Schrumpel-Voldemort bis hin zu Seidenschnabel wird alles gezeigt. Auch wird das Geheimnis über den Riesen Hagrid gelüftet und wie sie ihn mithilfe eines Schauspielers und einer Menge Technik in den Filmen zu seinen Riesenmaßen verholfen haben. Sehr spannend. Auch hat man Einblick in die Zeichnungen und die Modelle der Filmcrew.

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Hach, die Winkelgasse. Ebenfalls ein persönliches Highlight der Tour. Es macht Spaß, zwischen den Läden zu schlendern und in die Schaufenster zu linsen. Gehen wir eine Eule kaufen, oder unsere Umhänge bei Madame Malkins kürzen? Hach wie wundervoll ist die Winkelgasse mit all ihren Geschäften und Kuriositäten.

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Das Modell Hogwarts war extrem beeindruckend und sicherlich ein Highlight für meinen Freund. Da sieht man einmal, wie riesig das Schloss ist.

Der letzte Schritt war dann der Giftshop, aber dazu in einem anderen Artikel von mir. Das Erlebnis der Studio Tour war wirklich total beeindruckend und wundervoll. Nicht nur von einer Fan-Perspektive hat es sich gelohnt. Auch ist es super eindrucksvoll zu sehen, wie viel handwerkliches Können und Detailreichtum dahinter steckt. Mein Freund war ebenso beeindruckt wie ich. Die Welt um Harry Potter ist wirklich magisch und das ist in der Studio Tour besonders gut zu sehen. Wir wollen auf jeden Fall wiederkommen!