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LIEBSTER Blog-Award

5. März 2014

liebsterawardEmma von Buchstabenmeer hat mich für den „Liebsten Blog Award“ nominiert, was mich sehr gefreut hat! Vor allem, weil ich ihren Blog sehr gerne lese 🙂 Nochmals vielen Dank dafür. Ich muss gestehen, dass ich bisher noch gar nichts von solchen Awards gehört hatte.

Wie ich aus ihrem Blog erfahren habe, kann/muss jeder Nominierte zur Award-Nominierung folgende Regeln beachten:

Hier die Regeln zur Award-Nominierung:

  •  Verlinke die Person, die dich nominiert hat.
  •  Beantworte 11 Fragen, die dir vom Blogger, der dich nominiert hat, gestellt wurden.
  •  Nominiere 11 weitere Blogger mit weniger als 200 Followern.
  •  Stelle 11 Fragen an deine Nominierten.
  •  Informiere deine Nominierten über diesen Post.

Mir wurden folgende Fragen gestellt:

1. Wie ist dein Blogname entstanden? Hat der Name eine Bedeutung?

Eine wirkliche Bedeutung hat der Name nicht. Er kommt von dem Satz „einmal Wunderland und zurück“ (welcher auch der Titel eines Buches über Roma-Einwanderer in Deutschland ist wie ich letztens erfahren hab…) und hat mir einfach gefallen. Für mich steht der Satz in Anlehnung an die berühmten „15 minutes fame“ die laut Warhol jedem in der Zukunft bevorsteht.

2. Seit wann bloggst du?

Angefangen habe ich 2005 mit Livejournal. Dieses war jedoch „friends only“ und ist mittlerweile gelöscht. Der Blog war perfekt für den Lebensabschnitt, in dem ich mich zu diesem Zeitpunkt befand. Danach wollte ich mich davon distanzieren und hab erstmal aufgehört zu bloggen. Diesen WordPress-Blog hab ich seit Januar 2013 und war einer meiner „guten Vorsätze“.

3. Was hat dich zu bloggen bewegt?

Persönlicher Ehrgeiz…zuerst hatte ich den Blog auch eher für mich selbst geschrieben und niemals gedacht, dass ihn üüüberhaupt jemand lesen würde.

4. Welcher Blog-Artikel wurde bei dir am häufigsten gelesen?  (Link nicht vergessen).

Den Artikel „Washi Tape 010“ http://einmalwunderland.wordpress.com/2013/08/18/washi-tape-101/

5. Welcher ist dein Lieblingsartikel? (Link nicht vergessen).

Kann ich gar nicht sagen…

6. Wie entstehen deine Beiträge? Bist du eher ein Spontanblogger oder planst du mit Vorlauf worüber du schreibst?

Früher habe ich spontan gebloggt, immer so was mir grad einfiel. Heute plane ich meine Einträge, da ich diese auch „schedule“, also vorschreibe und dann an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit veröffentlichen lasse.

7. Tüftelst du lange an einem Beitrag?

Durchschnittlich eine Stunde

8. Welche Art von Blogs besuchst du am liebsten?

Blogs mit spannenden Themen und schönen Bildern. Ich mag Blogs zum Thema Film.

9. Stecken in dir Talente, die du in deinem Blog noch nicht präsentiert hast?

Gute Frage, haha. Ich schreibe privat Drehbücher. Ob ich darin Talent habe, weiß ich nicht, aber ich tu’s trotzdem 🙂 Grad hab ich mein erstes Langfilmdrehbuch fertiggestellt!

10. Machst du bei Blogprojekten mit? Wenn ja, welche sind das?

Bisher noch nicht.

11. Verbindest du mit deinem Blog ein besonderes Erlebnis?

Ich habe meinen Blog in meinem Lebenslauf und wurde bei einem Bewerbungsgespräch mal darauf angesprochen. Fand ich sehr nett und witzig. Habe dann mit dem Herren über Blogs und Bloggen geredet, was wirklich cool war.

Die 11 Blogs mit unter 200 Followern, die ich für den Award nominiere, sind:

– http://fashionstylistmb.wordpress.com/

– http://silberminze.wordpress.com/

– http://movieloveundying.wordpress.com/

– http://blackmailmyhard.wordpress.com/

– http://fotogenerell.wordpress.com/

– http://thisisaboutbeautyandmore.wordpress.com/

– http://fahrlight.tumblr.com/

– http://berlincatlady.com/blog/

– http://euroasiaimbiss.blogspot.de/

– http://morphoportis.blogspot.de/

– http://8900km.wordpress.com (<- ich weiß du hast ein bisschen mehr als 200, aber ich mag deinen Blog zu gerne, um ihn hier auszulassen!)

Sooooo nun kommt die Stunde der Wahrheit und meine 11 Fragen:

  1. Was ist für dich das Wichtigste am Bloggen?
  2. Auf welche drei Dinge möchtest du nicht mehr verzichten?
  3. Wenn du etwas deinem 10 Jahre jüngeren Ich sagen könntest, was wäre das?
  4. Von welcher toten Berühmtheit würdest du gerne einen Blog lesen (angenommen er/sie hätte einen geschrieben)? Und warum?
  5. NSync oder Backstreet Boys?
  6. Was ist der wichtigste Rat, den dir jemand jemals gegeben hat?
  7. Wenn du nur mit einem deiner Blogeinträge deinen Blog einem Sponsor pitchen müsstest, welcher wäre es?
  8. Nenne drei Dinge, die für dich zum Bloggen dazugehören.
  9. Was ist dein größtes Ziel im Leben?
  10. was ist das Persönlichste, was du in deinem Blog bisher preisgegeben hast?
  11. Warum liegt da eigentlich Stroh?

Okay das war’s von meiner Seite. Ich hoffe der eine oder der andere der von mir nominierten Blogger beantwortet diese Fragen. Würd mich sehr interessieren, eure Antworten zu lesen. Wenn du das hier liest und nicht getaggt wurdest, die Fragen aber trotzdem gerne beantworten würdest, würd ich mich sehr über einen Kommentar mit den Antworten freuen.

Alles Gute

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Tropical Island

5. Februar 2014

IMG_19800118_214714Tim und ich sind übers Wochenende auf ein tropisches Eiland gefahren, welches sich glücklicherweise nur eine Stunde entfernt im brandenburgischen Niemandsland befindet. Die Rede ist natürlich von Tropical Island, ein 7ha großes Bade- und Wellnessparadies in Krausnick im Spreewald. Yaaay 🙂 von Tropical Island hatte ich nur gutes gehört.

Los ging es am Freitag zum Hotel „Van der Valk Spreewald“, welches Navi-technisch in der Dunkelheit zwar fast unfindbar, jedoch bei genauem Hinsehen eine unentdeckte Perle ist. Wir hatten irgendwie das geilste Zimmer des ganzen Hotels, so wie wir das durchs Reinlinsen in andere Hotelzimmer ermessen konnten.CIMG2746 Aus irgendeinem Grund war unser Zimmer nämlich riiiiiesig und eigentlich schon zwei Zimmer groß. Das lag sicher daran, dass das Zimmer an einer Ecke des Flurs war und deshalb um die Ecke gebaut wurde. Keine Ahnung, aber ziemlich cool jedenfalls.

IMG_19800119_212447Man kam zur Tür rein und dann nach einem kleinen Flur in den ersten Raum, auch „das Wohnzimmer“ genannt 😉 Dort standen Sofa, Sessel und ein Fernsehr. Sogar eine kleine Bank zum Anziehen der Schuhe stand bereit. Sehr süß! weiter ging es dann links ins Bad und dann über eine Stufe (hört hört) ins „Schlafzimmer“. Jedes Zimmer verfügt über drei Betten. Jo also schon echt genial irgendwie. CIMG2749Auch sonst war das Hotel ziemlich gut aufgestellt. Es gab einen Billiard/Darts-Raum, man konnte kostenlos die Sauna und den Fitnessraum nutzen und man hatte von jedem Zimmer aus einen wunderschönen Ausblick auf die Weiten Brandenburgs. Einzig das Abendessen fand ich nur so mäßig gut und dafür schon sehr gehoben im Preis.

Samstag morgen haben wir uns dann aufs Frühstücksbuffet gestürzt, haha. Darauf freue ich mich in Hotels irgendwie immer am Meisten. Es gab reichlich von Allem und obwohl das Hotel gut besucht war, gab es kein gieriges Gedränge.IMG_19800118_202019

Gut gesättigt ging’s also richtung Tropical Island. Das Hotel ist ungefähr 15km vom Erlebnisbad entfernt, aber ganz leicht zu finden und überall ausgeschildert, da quasi 89% der Besucher allein deshalb anreisen. Was ich vorher gar nicht wusste, war, dass man auch im Tropical Island übernachten kann! Innen gibt es Zeltplätze und sogar kleine Strandhäuschen, die man mieten kann. Tropical Island ist so groß, dass die verschiedenen Bereiche unterschiedliche „Themen“ haben. So gibt es eine Einkaufsstraße mit Ferienhäusern, die sehr nach alter Piratenstatdt aussehen. Ein paar Meter weiter sehen die Häuser wie aus Asien aus, etc. Dann gibt es an den Schwimmbädern Ferienhäuser, die so aussehen, als sein sie gerade frisch aus den Malediven angeflogen gekommen. Mit Tischen und Hängematten auf der Veranda und kleinen Treppchen, die zum Strand führen. Sehr schön 🙂

Das erste, was mir aufgefallen ist, als ich Tropical Island betreten habe, war, dass es uuuunglaublich warm da drinnen ist. Tropisch halt.IMG_19800119_013400 Die Luft steht, ist schwül heiß und feucht und das alles bei…30°C? So stelle ich mir Thailand im Sommer vor. Im Badeanzug geht’s, aber mit Klamotten hält man so ein Klima schwer aus. Ich zumindest!

Das coole an Tropical Island ist die Varietät und Auswahl der Sachen, die man dort erleben kann. Es gibt einen Weg durch eine Dschungellandschaft, mehrere Schwimmbecken für unterschiedliche Altersklassen und Schwimmerfahrungen, vier Wasserrutschen, Minigolf, Restaurants, man kann mit Heliumballons durch die Gegend fliegen und und und. Besonders genial fand ich den Wellnessbereich! Tim und ich haben alle Saunen mindestens einmal besucht (mit Pausen natürlich!). Die Saunen waren (für Berliner Verhältnisse!) nur mittel bis wenig belegt, was sehr gut und angenehm ist. Alles war sehr sauber und genügend Duschen vorhanden. Das einzige, was mich ein Bisschen genervt hat, waren die wenigen Liegen.

IMG_19800119_013759Nach guter, deutscher Manier waren nämlich schon ALLE und wirklich ALLE Liegen belegt, als wir ankamen und das war nur 2 Stunden nach der Öffnung des Bads…argh! Aber hey, authentisches Urlaubsfeeling, eh? Ich sags euch, Europa hasst Deutschland nicht für Spardiktate und Bankenregulatoren, sondern für zwanghaftes Liegenwegschnappen im Urlaub. Jedes Jahr fallen wir wie Heuschrecken in Scharen über sorglose Urlaubsorte ein und reißen uns alles Liegenartige unter den Nagel, was nicht bis 6 Uhr morgens mit einem Handtuch belegt wurde!

Aaaaanyways. Zurück zu Tropical Island. Man kommt sich nach einer Zeit wirklich wie im Urlaub vor. Sonne, Hitze, Wasser, Sand, Eisessen – und draußen liegt Schnee bei 2°C haha. Total verrückt.

Zum Abend waren wir noch in einem asiatischen BBQ-Restaurant im Tropical Island, welches einfach nur cool war. Pro Person zahlt man 15€, dafür bekommt man eine Suppe, kann sich am Buffet Salat zusammenstellen, erhält ein Hauptgericht und darf sich dann auch noch Nachtisch am Buffet holen. Das Hauptgericht ist in der Hinsicht besonders, weil man  zuerst eine Marinade auswählt (Knoblauch, Scharf, Soja-Sesam, etc), dann zum Buffet geht und sich dort individuell Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte und Gemüse zusammenstellen kann. Das geht nach einem Prinzip: wenns auf den Teller passt, kannst dus nehmen. Im Anschluss wird alles in der Marinade, die du ausgewählt hast, vom Chef auf einem asiatischen Grill (ähnlich wie Teppanyaki) zubereitet. Yummmm sehr lecker.

Alles in Allem waren wir fast 12 Stunden im Bad, was bei einem Tageseintritt von 39€ echt cool ist. Wenn man kein Sauna-Fan ist, kann man diesen Bereich auch nicht dazubuchen und spart 12€. Ich find die Preise echt genial für alles, was  einem dort geboten wird. Ich will unbedingt noch einmal wiederkommen!

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Ein Jahr einmalwunderland

13. Januar 2014

1388850489307Heute gibt es meinen Blog schon genau ein Jahr lang 😀 wie schnell die Zeit vergeht! Innerhalb des letzten Jahres ist so viel passiert und ich bin echt froh, dass ich jetzt durch die Einträge blättern und alles Revüpassieren lassen kann. Danke an jeden, der das hier liest, danke für die Kommentare und Anmerkungen. Ich freu mich immer sehr!

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Mein Jahr 2013

29. Dezember 2013

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu und es ist Zeit, die letzten 12 Monate Revue passieren zu lassen. Überall gibt es jetzt Jahresrückblicke zu sehen und auch im Internet werden die „lustigsten Videos“ oder die „schönsten Momente“ des Jahres zusammengetragen. Deshalb dachte ich, dass auch ich mein Jahr evaluieren sollte und was passt dazu besser als ein gutes altes Quiz? Ich fühl mich schon fast ins Jahr 2005 zu Myspace zurückversetzt haha 🙂

Im Jahr 2013 habe ich/bin ich/hatte ich/wurde ich

Zugenommen oder abgenommen?

weder noch. Bin relativ gleich geblieben.

Haare länger oder kürzer?

länger

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? 

ich hoffe keines von beiden!

Mehr bewegt oder weniger? 

mehr

Mehr ausgegeben oder weniger? 

mehr

Der hirnrissigste Plan?

mich noch einmal für ein Studium einzuschreiben – zum Glück nicht gemacht.

Die gefährlichste Unternehmung?

ich hab lange überlegt und nichts in die Richtung gefunden. Bin zu langweilig 🙁

Die teuerste Anschaffung? 

Mir wurde gesagt, dass man so etwas aus sicherheitsgründen niemals im Internet schreiben sollte… sorry :

Das leckerste Essen?

Alles, was ich mit meinem Freund gekocht habe

Das beeindruckendste Buch?

The Woman in White

Der ergreifendste Film?

„der große Gatsby“ – ich liebe das Buch auch sehr!

Die beste CD?

Die CD zum Musical „Tanz der Vampire“

Das schönste Konzert? 

die beiden Musicals, die ich gesehen habe: „Tanz der Vampire“ und „Der König der Löwen“

Die meiste Zeit verbracht mit…? 

Prozentualgesehen wahrscheinlich schlafen (yes I’m fun at parties :P), aber um die Frage richtig zu beantworten: schreiben und mit meinem Freund

Die schönste Zeit verbracht damit…? 

meinem Freund

Vorherrschendes Gefühl 2013? 

sehr positiv

2013 zum ersten Mal getan? 

40-Stunden-Wochen gearbeitet (insg. 5 Monate and counting)

2013 nach langer Zeit wieder getan?

Im Hotel übernachtet

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? 

Bürokratie, der Stress um mein Unizeugnis aus England, auf Leute warten

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

mich einzustellen

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? 

mich so lieb zu haben, wie ich ihn

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? 

Herz Herz Schmatz Schmatz Lieb Lieb Oink Oink das kann sich doch jeder denken

2013 war mit 1 Wort…? 

erfolgreich

 

Okay 2014, wir warten auf dich und sind bereit, uns dir zu stellen! Oder um es anders zu formulieren: Bring it ON

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Fröhliche Weihnachten!

25. Dezember 2013

Ich wünsche jedem, der das hier liest, fröhliche Weihnachten! Ich hoffe ihr hattet eine schöne Bescherung und eine wundervolle Zeit mit euren Liebsten! Euch allen nur das Beste 🙂

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2. Advent. Hanukkah 2013

8. Dezember 2013

IMG_20131127_183349vom 27.11 bis zum 05.12.2013 war Hanukkah, eines der größten und bedeutsamsten Feste der jüdischen Religion. Hanukkah wird als das Fest des Lichts gefeiert, weswegen in dieser Zeit acht Kerzen entzündet werden – eine für jeden Tag.

Nach der religiösen Überlieferung bezieht sich diese Tradition auf ein Wunder, welches dazu führte, dass ein Krug, welcher Öl nur für einen Tag hatte, acht Tage lang brannte. Aus diesem Grund feiern Juden rund um die Welt jedes Jahr das Wunder des achttägigen Lichts und essen dazu Speisen, die in Öl gebacken oder frittiert sind.

Ich habe meinen Freund am 27.11 zum Brandenburger Tor begleitet, wo gegen 19 Uhr der Anfang des diesjährigen Hanukkah-Fests groß gefeiert wurde. Vor dem Brandenburger Tor hatten sie eine riesige Menorah aufgestellt sowie Informationsstände, Musik und eine Bühne. Pünktlich begann das Showprogramm: es gab eine Vierergruppe kleiner Mädchen, die russische Hanukkahlieder gesungen und dazu getanzt haben, einen israelischen Sänger und eine Reihe von prominenten Gästen und Rabbinern, die zum Auftakt des Fests gesprochen haben. Der Ort ist natürlich sehr traditionsträchtig und auch in der Deutsch-Jüdischen Geschichte kein unbeschriebenes Blatt. Früher marschierten die Nazis durch das Brandenburger Tor und heute feiert dort eine einst bis zum Tode verfolgte religiöse Minderheit ganz offen und selbstbewusst ihr Fest. Für Berlin und auch für Deutschland ist das ein großer Schritt in die richtige Richtung und ein klares Zeichen für Toleranz und Völkerverständigung. Jeder, der das hier jetzt liest, weiß, wie schwierig sich die Deutschen immer noch mit der braunen Vergangenheit tun und dass wir alle mit einer Portion Schuld aufwachsen (gewollt oder ungewollt), jedoch finde ich, dass solche Momente zeigen, dass man zwar die Vergangenheit als Mahnung bewahren sollte, es jedoch immer vorwärts geht. Und, wenn Juden am Brandenburger Tor in Berlin Hanukkah feiern können, dann zeigt das viel über unsere Gesellschaft. Das hat mich sehr berührt und auch stolz gemacht.

IMG_20131127_191202Aber zurück zum eigentlichen Thema. Ein großer und wichtiger Teil des Abends war natürlich das Entzünden des ersten Lichts. Dazu fuhren zwei Rabbiner und Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit samt brennender Fackel mit einem Kran nach oben und zündeten erst das mittlere Licht und dann das ganz rechts außen an. Danach wurde weiter gesungen (traditionelle, religiöse Lieder sowie israelischer Pop), Krapfen/Berliner/Pfannkuchen verteilt und getanzt. Highlight des Abends war für mich auf jeden Fall der Anblick mehrerer knuffiger, dicklicher Rabbiner, die sich an den Händen haltend zur Musik getanzt und gesprungen sind. Sehr possierlich zu sehen, wie kleine, knuffige Männer rumhopsen und sich um die eigene Achse drehen.

IMG_20131127_202910Leider war es irgendwann trotz Tanz und Bewegung recht kalt, auch hatte es geregnet, weswegen wir kurzerhand noch zum Potsdamer Platz was essen gegangen sind. Sehr stilecht und passend zum Anlass auch fettige Donouts mit Schokosauce und Streuseln. Danach sind wir nach Hause gegangen und haben unser eigenes Hanukkah-Licht entzündet.

IMG_20131127_231957Diese putzige Mini-Menorah haben sie ebenfalls verteilt und mein Freund hat als alter Profi das Anzünden übernommen.

Ich persönlich konnte vorher gar nichts wirklich mit dem Feiertag anfangen und war froh, wenigstens einen kleinen Einblick erhaschen zu können. War alles sehr neu und fremd, aber doch sehr positiv für mich, das Ganze einmal zu erleben. Bis zum nächsten Jahr. L’Chaim!

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Tag der Deutschen Einheit

3. Oktober 2013

CIMG2301Ich wünsche allen, die das lesen, heute einen schönen ‚Tag der Deutschen Einheit‘! Genießt den Feiertag, habt viel Spaß und Freude und lasst es euch gutgehen (ach ja? sag mir nicht, was ich zu tun hab!).

Ich persönlich bin froh, dass wir diesen Tag heute schon zum 23. Mal feiern, denn der Großteil meiner Freunde stammt aus Gebieten der ehemaligen DDR.

Ich werde an diesem Tag wohl zum tausendsten Mal den Geschichten meiner Eltern lauschen, wie sie damals in den 80ern von Westberlin über die Transitstrecke zu den Verwandten meiner Mutter nach Hessen gebraust sind und es in den Autobahnraststätten immer nur Broiler oder Soljanka gab, obwohl die Speisekarten gefüllt waren mit Speisen, die die kapitalistischen Herzen der Klassenfeinde höher schlagen ließen. Mein Vater erzählt es immer so:

Er: uuhm ich hätte gerne Spaghetti Bolognese

Raststättenverkäuferin: Ist aus

Er: Oh, dann bitte einmal Schnitzel mit Pommes

Raststättenverkäuferin: Ist aus

Er: Na gut, dann nehm ich Pizza

Raststättenverkäuferin: Ist aus

Er: Okay was haben Sie denn heute im Angebot?

Raststättenverkäuferin: Broiler oder Soljanka

 

Hach ja, wie gut, dass wir heute einfach bei McDo halten können 🙂 Es lebe die Einheit!

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Juhu mein Masterzeugnis ist endlich da!

2. Oktober 2013

CIMG2295Am Sonntag schrieb ich noch davon, dass am 1.10. mein Studentenstatus verfällt und gestern konnte ich prompt mein Masterzeugnis abholen 🙂 Ich bin wirklich froh und erleichtert! Juhu endlich hab ich mein Studium komplett abgeschlossen. Wirklich glauben kann ich es wahrscheinlich eh erst, wenn ich meine Ex-Matrikulation in den Händen halte.

Hach ja, ein letztes Mal durfte ich heute zum Prüfungsbüro gehen und der knuffigen Frau M gegenübersitzen und mir meinen Blätterwust abholen. Das Gute ist: da ich auf englisch Studiert habe sowie alle meine Prüfungen auf englisch abgelegt habe (MA-Arbeit inklusive) habe ich auch ein englisches Zeugnis erhalten! Damit brauche ich bei einem PhD im Ausland keinen TOEFL-Test machen. Ziemlich cool, HU Berlin! Respekt

Echt ein klasse Gefühl, den Master endlich in der Hand zu halten 🙂 Könnte die ganze Welt umarmen! mazel tov!

 

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Wie die Zeit vergeht…

29. September 2013

Morgen ist schon wieder der letzte Tag des Septembers! Ich kann es kaum glauben, wie schnell die Zeit an uns allen vorbei rast und wir alle stehen mitten drin und haben keinen Einfluss darauf. Bald ist Weihnachten und dann wieder Silvester und dann ist schon 2014. Eek! Morgen ist auch der letzte Tag, an dem ich Studentin bin. Dann läuft mein letzter Studentenausweis aus und ich bin ganz offiziell…tja was eigentlich? Erwachsen? Niemals!

Meine neue Bahnkarte ist schon gekauft und wird am Dienstag den 1.10.2013 zum ersten Mal zum Einsatz kommen. Ziemlich gruselig das Ganze. Ich hab sogar noch Bücher aus der Unibibliothek, die ich aus Interesse ausgeliehen hab. Wahrscheinlich kommt am 1.10. ein Bibliothekar, entreißt mir die Bücher und wirft mich im hohen Bogen aus dem Grimmzentrum 😀 Ich weiß, ich weiß, man kann auch als Nicht-Student dort Bücher kostenlos ausleihen, die Vorstellung ist trotzdem lustig. Nun bin ich Grimm-Zentrum-Nutzer zweiter Klasse, haha 😉 Jetzt bräucht ich nur noch mein Masterzeugnis, auf das ich schon seit vier Monaten warte, dann kann ich auch mit dem Studentendasein komplett abschließen. Ich freu mich auf die nächste Etappe meines Lebens, bin jetzt ganze genug Studentin gewesen, da kann auch ruhig was Neues kommen. Wohin die Reise für mich geht, kann ich an dieser Stelle noch nicht verraten, weil noch nicht alles in trockenen Tüchern ist, aber es wird auf jeden Fall spannend.

Jetzt, wo ich das echte Arbeitsleben schon kennenlernen durfte, kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass Arbeit nicht schwieriger ist als Studieren. Beziehungsweise, studieren nicht so leicht und faullenzerhaft ist, wie viele, die noch nie studiert haben, immer behaupten. Im Gegenteil! Eigentlich kann man Arbeit und Studium meiner Meinung nach gar nicht vergleichen, da beide Sachen anderen Parametern gehorchen. Studium ist viel Selbstarbeit. Man muss zwar irgendwann nicht jeden Tag für 8 Stunden in der Uni sein, hat jedoch auch nach den Kursen noch viel zu tun: Texte lesen und durcharbeiten, Projekte vorbereiten, Präsentationen machen und üben, Gruppenarbeit, Bücher lesen, Essays schreiben, Texte schreiben und was der Dinge mehr sind. Das habe ich im Jobleben gar nicht. Da bin ich zwar 40 Stunden der Woche im Büro, nach Feierabend und am Wochenende kann ich jedoch das machen, was ich möchte und muss nicht noch 30 seitige Kapitel von Foucault durcharbeiten.

Ich gehe also mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus dem Studium. Schön war’s! Der nächste Abschnitt wird hoffentlich genauso schön, wenn nicht sogar schöner 🙂