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japanisches Essen

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Mai Favourites

28. Mai 2014

minion carebearmonumentvalley  haargummi hotensie jap-mayo

Meine Favoriten für diesen schönen Monat Mai sind: die zwei Kuscheltiere, die mein Freund mir aufm Rummelplatz in Neukölln gewonnen hat, die App „Monument Valley“ – meine Meinung nach beste Android-App 2014, diese ulkigen asiatischen Haargummis die wie Telefonschnüre aussehen, Hortensien und die leckere japanische Mayo, die es jetzt auch in 200g-Portionen gibt yaaaay 🙂

Food & Restaurants

Restaurant Review: Cocoro

21. Mai 2014

CIMG2835In diesem Artikel habe ich über das Restaurant Cocolo geschrieben. In dem Artikel jetzt geht es um das Restaurant Cocoro in der Nähe der Bergmannstraße. Total verwirrend mit den Namen, aber hey!

Das Restaurant ist dort, wo früher der Bubble Tea-Laden war, bevor er wie 99% der anderen eingestampft wurde. Cocoro serviert neben japanischen Gerichten und Vorspeisen vor allem leckere Tees, Kakaos, Matcha-Getränke und sehr leckere, selbst gemachte Limonaden (alkoholfreie Cocktails).

CIMG2834Ich gehe sehr gerne dahin, weil es etwas abgelegen von den überfüllten Hipster-Cafés der Bergmannstraße ist und man dort auch für eine Sekunde seine Ruhe hat, ohne das Gequatsche über das neuste Mac-Book oder die trendigste neue Pop-Up-Vernisage in Neukölln zu hören. Die Leute bei Cocoro sind wirklich freundlich und das Essen lecker und nicht überteuert. Letztens waren mein Freund und ich dort und wir haben uns als Vorspeise einmal Gyouza geteilt und danach jeder noch ein Hauptgericht.

CIMG2837Da es an dem Tag etwas frisch war, hatte ich mich für Udonnudeln in einer Currysuppe mit Hühnchen entschieden. Ich kannte das Gericht und habe schon viele verschiedene Varianten davon gegessen, muss aber sagen, dass diese eine der leckersten war. Das lag sicher daran, dass die Suppe nicht scharf war (Curry in Japan kann manchmal mördermäßig scharf sein), sondern super lecker nach Curry und Gemüse geschmeckt hat. Der Fleischanteil war ziemlich überschaubar. Wahrscheinlich haben sie die Brühe aus einem größeren Topf in die Schüssel gefüllt und dabei nicht wirklich viel Hühnchen erwischt. Trotzdem war’s wirklich lecker und VIEL. Ich bin fast geplatzt.

CIMG2836Mein Freund hatte Lachs Chazuke (schreibt man das so?), also eine Suppe mit Lachs auf Grünteebasis (?) mit Reis drin. Klingt auf den ersten Blick ziemlich eklig, war aber auch echt lecker. Suppe mit Reis hatte ich in der Kombi noch nicht gegessen, war dann aber echt positiv überrascht.

Cocoro ist wie eine Oase in der wuseligen Welt der Bergmannstraße und jedes Mal eine Verschaufspause wert. Als ich vor einiger Zeit mit einer Freundin da war, habe ich einen Kakao getrunken, der auch lecker war. Sehr lecker mit Edamame und Gyouza. Hmmm

Food & Restaurants

Restaurant Review: Smart Deli

14. Mai 2014

smart-deli02Vor zwei Wochen waren mein Freund und ich im Smart Deli Mittagessen. Das japanische Restaurant befindet sich in der Chausseestraße 5 in Berlin Mitte genau zwischen den Stationen Oranienburger Tor und Naturkundemuseum.

Da wir schon oft dran vorbei gelaufen sind und uns immer die lustigen Aufkleber im Fenster aufgefallen sind, haben wir uns eines Nachmittags spontan dazu entschlossen, das Restaurant auszuprobieren. Das Restaurant war widererwarten ziemlich geräumig und zur Mittagszeit gut besucht. Zum Karte holen und Bestellen muss man direkt zur Kasse, Kellner kommen nicht zum Tisch. Ebenso ungewöhnlich fand ich, dass man sofort bezahlen musste. Auch fand ich die dort arbeitenden Leute ziemlich wortkarg (ob das an einer Sprachbarriere liegt weiß ich nicht) und eher forsch. Mir wurde ein „sofort bezahlen!“ entgegengeschmettert, als ich mich nach dem Bestellen umdrehte und zurück zum Tisch gehen wollte.

Die Preise sind eher hoch, also 8€/9€ pro Portion. Neben Sushi gibt es auch eine wechselnde Wochenkarte, wobei auf dieser vieles vegetarisch/vegan ist. smart-deli01Ich hatte mich schließlich für „Taco Rice“ entschieden, was sehr lecker war, aber doch anders, als ich es kannte. Egal, lecker ist lecker. Da ich das Gericht im Menü hatte, gabs ne Misosuppe dazu, die ich ganz und gar nicht mochte. Leider hat sie nämlich nach überhaupt gar nichts geschmeckt. Toll fand ich aber, dass neben „normalem“ Tofu auch Aburaage, also frittierter Tofu, in der Suppe war. Sehr lecker.

smart-deli03Mein Freund hatte Chirashi Sushi, was im Verhältnis zu anderen Restaurants bei Smat Deli günstig ist. Sein Gericht war wirklich sehr lecker. Roher Fisch auf Reis halt, ne. So viel zu sagen gibt es da nicht, außer: lecker!

Sagen wir mal so, es war gut, dass wir uns dazu entschieden haben, das Restaurant auszuprobieren. Ob ich noch einmal dahin gehen würde, weiß ich jetzt noch nicht. Dafür fand ich den Service zu mau. Schade eigentlich.

 

 

Food & Restaurants

Cocolo Ramen

9. Februar 2014

CIMG2756Eine Freundin und ich waren letztens im Restaurant „Cocolo“ in Kreuzberg. Das Original dieses Restaurants befindet sich in der Gipsstraße nahe Hackescher Markt, macht erst ab 18 Uhr auf und ist chronisch ausgebucht. Mein Freund und ich sind letztens zufällig daran vorbeigekommen und staunten nicht schlecht, als schon um 17.45 Uhr die Leute vor dem Laden eine Schlange bildeten. Die zweite Dependance von Cocolo befindet sich am Paul-Lincke-Ufer in Kreuzberg und ist von mir Zuhause nur einen Steinwurf entfernt. Glücklicherweise macht das Restaurant dort auch schon um 12 Uhr auf und ist ungefähr dreimal so groß.

Trotzdem war das Restaurant gut besucht und alle Tische so gut wie voll, weswegen wir uns zwischen vier andere Leute gequetscht haben. CIMG2753Man kann neben etlichen Vorspeisen und Snacks auch zwischen Dons (Reisschale mit verschiedenen Toppings) und Ramen (japanische Nudelsuppen) wählen. Ich hatte mich letztendlich für ein Lunch Set entschieden. Dies kostete 7€ und enthielt: eine kleine Misosuppe, eine Vorspeise (eine Eiskugelportion Kartoffelbrei mit Ei) und ein Oyako Don. Übersetzt heißt das „Eltern-Kind-Reisschüssel“, weil es aus Ei und Hühnchen besteht 😀 Sehr makaber, aber auch sehr lecker. Das Ganze ist wie eine Art Omelette mit Hühnchenfleisch und Frühlingszwiebeln und wird, wie gesagt, auf Reis serviert. Die Portionen sind ordentlich und machen sehr satt. Auch steht auf dem Tisch eine Reihe verschiedener scharfe Öle, Chilipulver und Sesam bereit, welche man zu seinem Hauptgericht genießen kann.

CIMG2755Dazu hatte ich eine „Homemade Lemonade“, die zwar ziemlich teuer (3€), aber gleichzeitig uuuuunglaublich lecker ist. Und zwar schmeckt man zwar deutlich die Zitrone, das ganze wurde aber mit Honig gesüßt, was unglaublich gut zusammenpasst. Wieso bin ich da nie drauf gekommen? Woah ich will das Rezept unbedingt finden und für mich Zuhause nachmachen!! Meine Freundin hatte übrigens auch ein Lunch Set, jedoch anstatt Oyako Don hatte sie Gyuu Don, also Reisschale mit dünnen Rindfleischscheiben. Auch sehr lecker!

Witzigerweise kommt bei Cocolo auch richtiges Japanfeeling auf, denn, jedes Mal, wenn ein Kunde das Restaurant betritt, rufen alle Angestellten, egal was sie gerade tun, „Irasshaimase“. Jeder, der schon einmal in Japan war, kennt das! CIMG2754Und zwar handelt es sich dabei um eine Begrüßungsformel, die in jedem Laden, Restaurant, etc in Japan benutzt wird. Es verbreitet sich dort fast wie ein Lauffeuer; Betritt ein Kunde einen Laden, beginnt jemand mit einem lautstarken „Irasshaimaseeeeeeeeee“, welches dann von all den anderen Angestellten wie ein Echo wiederholt wird. Irgendwann hört man vom anderen Ende des Ladens noch ein „masseeeeeee“ und dann betritt ein neuer Kunde den Laden und das Ganze beginnt von vorne. Mich nervte das bei meinen Reisen nach Japan immer sehr, weil es mich immer fast zu Tode erschreckt hat, wenn jemand neben mir anfing rumzuschreien. Bei Cocolo fand ich es sehr witzig, eben weil ich es seit 2009 nicht mehr gehört und schon fast vergessen hatte.

Das Restaurant ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Abends ist es sicher auch am Paul-Lincke-Ufer brechend voll, also am besten vorher anrufen und einen Platz reservieren. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen. Im Sommer kann man auch draußen sitzen, das ist sicher noch besser.

 

Food & Restaurants

Popin‘ Cookin‘ Hamburger

18. Dezember 2013

IMG_20131215_215002So, nach einer lustigen Sushi-Herstellung mit Popin‘ Cookin‘ folgt heute der zweite Versuch mit den japanischen do-it-yourself Süßigkeiten. Dieses Mal haben mein Freund und ich uns an „Hamburgern“ versucht.

Wie auch letztes Mal kamen die verschiedenen Pulverchen und Utensilien in einer quietschbunten Verpackung, die einen sogar darauf hinweist, dass diese Süßigkeitenherstellung ab null Jahren ist. Naja mal sehen.

IMG_20131215_215012Unter dem Karton kam dann dieses Päckchen zum Vorschein, welches man zuerst aufschneiden, beziehungsweise auseinanderschneiden muss.

IMG_20131215_215154IMG_20131215_215226Im Inneren des Päckchens befindet sich alles, was man für eine „Happy Kitchen“ braucht: sechs verschieden große und verschieden farbige Päckchen mit Pulver, ein Portionstellerförmchen, ein kleiner Becher, ein Eislöffel und etwas, was nach einer Mischung aus Messer und Spatel aussieht. Die Förmchen muss man vor der Benutzung erst einmal auseinander schneiden (dazu gibt’s Linien, denen man folgt).

Danach macht man sich am Besten wieder zurück an die Verpackung, denn diese ist gleichzeitig auch noch Dekorationsmaterial. So schneidet man an der gestrichelten Linie jeder Hamburgerdeko entlang und kann damit den mitgelieferten Becher verzieren, Zahnstocher in Fähnchen verwandeln und aus dem größten Vordruck bastelt es sich schnell einen „Potatoe Cup“, also das, in dem Pommes Frites in Fast-Food Restaurants serviert wird.  IMG_20131215_220235Und dann kann es auch schon losgehen.

IMG_20131215_220149 Zu Beginn mischt man den Inhalt des gelben Päckchens mit zwei Portionen Wasser (aus dem kleinen Eckchen links) in dem Förmchen mit den Rillen am Boden. Das Ergebnis soll einmal Pommes Frites ergeben und überraschenderweise riecht das Pulver auch nach Kartoffel. Anders als bei meinem ersten Popin‘ Cookin‘ Versuch ist Popin‘ Cookin‘ Hamburger keine Süßigkeit, sondern dem echten Gericht nachempfunden. Zusammengerührt riecht der „Pommes-Teig“ arg nach Fertig-Püree.
Gut festgedrückt und ebenmäßig verteilt kommt das Ganze dann für 30 Sek in die MicrowelleIMG_20131215_220917 und wird dann tatsächlich fest. Danach einfach aus dem Förmchen nehmen und an den Rillen entlang den festen Teig schneiden, um…tja…Pommes zu erhalten.

IMG_20131215_221106Der nächste Schritt besteht darin, den Inhalt des BBQ-Saucen-farbigen Päckchens mit zwei Portionen Wasser in dem großen Förmchen ohne Rillen (s.o.) anzurühren. Das Ergebnis sieht dann ein bisschen nach Hackfleisch aus und riecht auch nach Fleisch mit Gewürzen und Curry gemischt. Total krass. Diese Masse wird dann in den mittleren der drei Kreise gedrückt.

Gleich im Anschluss wiederholt man den gleichen Vorgang mit dem Inhalt des orangenen Päckchens. Ebenfalls das Pulver mit zwei Portionen Wasser im (gespülten) großen Förmchen ohne Rillen mischen und diese Masse dann in die beiden äußeren Kreise schaufeln. Das soll dann später einmal das Hamburgerbrötchen ergeben und riecht nach—tja— Weißbrot. Also nach Nichts irgendwie. Die „Brotmasse“ gleichmäßig und ebenmäßig in den runden Förmchen zu verteilen ist nicht ganz leicht, sollte aber so gut es geht probiert werden. Je gleichmäßiger das Ergebnis, umso ebenmäßig das spätere Hamburgerbrötchen. Das Trio wird dann ebenfalls für 30 Sek in die Micro gestellt und fertiggebacken. Auch muss ich sagen, dass meine Küche danach total nach Fleisch gerochen hat…Geschmacksverstärker sind schon was Interessantes.

IMG_20131215_223042Im Anschluss wird der Käse gemacht. Dazu den Inhalt des blauen Päckchens mit Wasser verrühren. Abgefahrenerweise riecht die Masse dann auch nach Käse – ein Zustand, den ich eklig und faszinierend zugleich finde. Ich hoffe, Käse, den wir essen, wird nicht auch so hergestellt…

IMG_20131215_223643Ist die Käsemasse erst einmal gut verrührt, lässt sie sich gut zu einem Bällchen formen und dann auf dem hinteren Teil der Plastikverpackung ausrollen. Dort ist ein blaues Rechteck aufgezeichnet, welches genau die nötige Länge und Breite des Käses anzeigt. Daraus werden dann später zwei Käsescheiben gewonnen.

IMG_20131215_223937Der Inhalt des roten Tütchens wird mit zwei Portionen Wasser schließlich zu Ketchup, der wirklich nach Tomatenmark riecht und schmeckt, jedoch wie Marmelade aussieht.

Der Ketchup ist meiner Meinung nach am Intensivsten und hat mich total an eklige, sehr sehr sehr günstige Tomatensauce aus der Tüte erinnert. Schmeckt total nach Tomatenmark, ist aber gleichzeitig auch unglaublich süß und klebrig.

IMG_20131215_224128Last but not least wird die Cola fabriziert. Dazu füllt man den kleinen Becher zu drei Vierteln mit Wasser und kippt das Pulver des pinken Päckchens rein. Zuerst sprudelt alles wie Brause kurz auf und dann wird die Cola klar und wie man sie eben kennt. Schmecken tut das Ganze nach verwässerten Colaflaschen-Süßigkeiten, hat jedoch überraschenderweise Kohlensäure.

IMG_20131215_225134Tja und dann geht es ans Anrichten. Die beiden Burgerbrötchen werden in je zwei Hälften geteilt; je nachdem, ob man nun zwei klassische Burger oder einen klassischen und einen doppelten Burger machen möchte, teilt man das Fleisch in zwei oder drei Teile. Dann alles auf einander türmen, immer zwischendurch mit Ketchup bestreichen und zum Schluss mit einer Fahne garnieren. Die Pommes kommen stilecht ins dafür vorgesehene Pommesdingsi (wie nennt man das?) und werden ebenfalls mit Ketchup beträufelt.

IMG_20131215_225124Und dann fehlt nur noch die Geschmacksprobe. Leider hat mir dieses Popin‘ Cookin‘ überhaupt nicht gemundet. Im Gegenteil… Die Konsistenz war einfach nichts für mich (zu zäh) und sogar mich als alter Fleischesser hat der Geschmack zu sehr zugesetzt. Die Cola war lecker, vom Rest hab ich keinen Bissen runterbekommen. Mein Freund fand es nicht so schlimm und ziemlich witzig.

Alles in allem hat mir diese Version der japanischen DIY Süßigkeit in der Herstellung besser gefallen. Geschmacklich lag es jedoch leider noch unter dem anderen. Süß wäre es wahrscheinlich nicht ganz so abstoßend gewesen.

To be continued!!

 

Food & Restaurants

Leckeres Rezept: Beef Curry Udon Suppe

11. Dezember 2013

CIMG2582Mein Freund und ich lieben Suppe, jedoch kann er gekochtes Gemüse nicht ausstehen, weswegen viele deutsche oder „europäische“ Suppen schwierig umzusetzen sind. Aus diesem Grund versuchen wir uns ab und zu an asiatischen Suppen, da ist der Gemüseanteil scheinbar geringer. Und als wir dann letztens durch Zufall einen Laden entdeckten, in dem sie Udon-Nudeln für 0,79€ pro Portion verkauften, haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, etwas leckeres, Suppen-mäßiges damit zu kochen.

Die Wahl fiel letztendlich auf Beef Curry Udon. Im Internet sind die Rezepte für dieses Gericht ziemlich fragwürdig und da jeder seine eigene Version dieses Gericht zu haben scheint, hab ich bei der Zubereitung auch etwas improvisiert. Geschmeckt hat es trotzdem sehr gut.

Wir haben folgende Zutaten verwendet: Rinderbrühe (instant), Sojasauce, 400g tiefgefrorenes und sehr dünn geschnittenes Rindfleisch (gibt es in vielen gut sortierten Asialäden; bitte vorher auftauen), Curry Roux, Udon Nudeln, eine Karotte, Kartoffeln (leider nicht im Bild), eine Zwiebel, Frühlingszwiebeln zum Garnieren (nach Wunsch).

Als erstes Karotte und Kartoffeln schälen und kleinschneiden und beides in einen Topf mit zwei Liter Wasser zum Kochen bringen. Danach die Zwiebel schälen und in große Ringe schneiden. Ebenfalls beifügen. Wenn das Wasser kocht, die auf der Verpackung der Ringerbrühe angegebene Menge für zwei Liter Wasser in den Topf geben und gut durchrühren. Kartoffeln und Karotten müssen je nach Größe zwischen 30 und 40 Minuten kochen. Währenddessen nach und nach die Curry-Stücke in die kochende Suppe geben. Je nach Art sehen diese Curry-Böcke anders aus, deswegen lässt sich das schwer pauschalisieren. Wir haben jedenfalls die Hälfte der gesamten Packung genommen. Da uns die Suppe dann jedoch immer noch etwas dünn vorkam, haben wir nach und nach etwas Saucenbinder (Mondamin) hinzugemischt.

Wenn das Gemüse fast gar ist, die Nudeln in die Suppe geben und drei Minuten mitkochen. Alles mit Sojasauce und eventuell mehr Rinderbrühe abschmecken und zur aller letzt die hauchdünnen Rindfleischstreifen in die Suppe geben. Das Fleisch braucht wirklich nur eine Minute und wir schnell zäh, also bitte nicht zu lange kochen.

CIMG2586Sofort heiß in Schüsseln servieren und bei Bedarf mit kleingeschnittenen Frühlingszwiebelstücken garnieren. Die Suppe schmeckt auch am nächsten Tag noch sehr gut.

Food & Restaurants

Popin‘ Cookin‘ Sushi – Die spinnen die Japaner

27. November 2013

01CIMG2588Mein Freund und ich haben uns vor einem Monat über das Internet Popin‘ Cookin‘ Selbstmach-Süßigkeiten bestellt. Was das ist? Tja, eine verrückte Sache aus Japan, mit der man sich aus verschiedenen aus Tütchen kommenden Pulvern und ein bisschen Wasser (ggf. auch einer Microwelle) Süßigkeiten selbstmachen kann. Das witzige dabei ist, dass diese Süßigkeiten nicht nur tatsächlich essbar sind, sondern, dass man auch immer eine andere Art von japanischem Gericht zubereiten kann. Wir haben uns einmal Sushi und einmal Hamburger gekauft und den たのしい おすしやさん (tanoshii OSushiya-san –> lustiger Sushiladen) letztens ausprobiert.

02CIMG2589Das coole an Popin‘ Cookin‘ ist, dass man wirklich außer Wasser nichts mehr braucht. Alles wird mitgeliefert und alles, was man tun muss, ist die Pulverpäckchen nur richtig zusammen mischen. Auf der Rückseite wird es bebildert erklärt, sodass auch Menschen ohne Japanischkenntnisse herausfinden können, wie man diese krasse Sache in die Tat umsetzt.

03CIMG2595So sieht das Ganze aus, wenn man es aus der knallbunten Verpackung holt. Jedes Tütchen hat eine andere Farbe, was sehr hilfreich ist, weil man so schnell durcheinander kommen kann. Dann gibt es noch einen Eislöffel zum umrühren, eine kleine Pipette, das Plastikgestell zum Anmischen der Süßigkeiten sowie eine Lakrizähnliche Masse, welche später zu Nori (Seealge) wird.

04CIMG2596Als erstes füllt man mit der Pipette so viel Wasser in den Kreis der ganz rechts gelegenen Abteilung. Darin füllt man dann das Pulver aus der blauen Verpackung (die ごはん, also Reis, drauf stehen hat) und mischt das ganze mit dem Eislöffel gut durch. Es ist echt abgefahren, aber aus dem Pulver und dem Wasser wird dann wirklich etwas, was aussieht wie Reis.

05CIMG2601So sieht der Reis aus. Ich bin wirklich erstaunt gewesen, wie echt die Süßigkeit nicht nur aussieht, sondern sich auch anfässt. Wie echter Klebreis eben. Schmecken soll das Ganze nach Traube – laut Verpackung. Ich finde, dass es einfach nur süß schmeckt.

06C1426333_10202611520191821_1461036400_nDie nächsten zwei Schritte bestehen darin, „Omlett“ und „Thunfisch“ als Topping für die Nigiri-Sushi zu machen. Dazu füllt man den Inhalt des gelben Päckchens (たまご) in das linke, längliche Kästchen und mixt es zusammen mit Wasser und tut das gleiche mit dem roten Päckchen (マグロ) im rechten länglichen Kästchen. Es ist ein kleiner Rand angegeben, bis wohin man das Wasser aus der Pipette füllen soll, ich persönlich würde aber etwas weniger reinfüllen und, wenn nötig, lieber noch etwas mehr nachträufeln. Auf jeden Fall müssen beide „Toppings“ ein bisschen erhärten. Das macht aber nichts, denn es kommen ja noch ein paar andere Schritte.

08C1471350_10202611530472078_1551711807_nNach dem Schritt bleiben noch drei Päckchen übrig. Das braune kann man erst einmal beiseite legen. Mit der Pipette Wasser bis zum Rand in die Förmchen namens „A“ und „B“ füllen. Das Päckchen mit dem A vorne drauf kommt logischerweise zu A und B entsprechend zu B. Beides gut durchmischen und staunen. 09C551408_10202611530952090_2070324715_nDer nächste Schritt ist mein absoluter Lieblingsteil. Dazu mit der Pipette stückchenweise die rote Flüssigkeit in die blaue tropfen lassen und tadaaa, es entstehen kleine essbare Kügelchen, wie man sie als Boba aus Bubble Tea-Bars kennt. Feeeeeeeeeeett. Das haben wir so lange wiederholt, bis die ganze rote Flüssigkeit weg war und wir ganz viel Fischrogen (いくら) gemacht hatten.

07C1456137_10202611529432052_1104398763_nIm Anschluss wird aus der Lakritz-ähnlichen Masse das Noriblatt geknetet. Dazu gibt ein kleiner Vordruck an, wie groß und welche Form das haben soll. Wie gesagt ist das „Nori“ auch essbar, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheinen mag.

10C1468640_10202611530992091_68806655_nDann wird noch die Sojasauce gezaubert. Dazu füllt man wieder den Kreis des ersten Förmchens, welches wir schon für den Reis benutzt haben, mit Wasser und rührt dann das Pulver aus dem braunen Tütchen ein. Das Ergebnis sieht wirklich sehr nach Sojasauce aus, schmeckt aber nach Traube. Also, künstliche, sehr sehr süße Traube.

11C1426229_10202611540352325_1496401822_nDer letzte Schritt besteht dann nur noch daraus, das Sushi anzurichten. Dazu haben wir uns an die Empfehlung aus der Packungsbeilage gehalten. Ich finde, dass das wirklichem Sushi wirklich zum verwechseln ähnlich sieht (nur halt viel kleiner). Sogar die Musterungen des Omletts und des Thunfisches sehen aus wie im Original. Geschmacklich ist es sehr gewöhnungsbedürftig süß. Meinem Freund hat es geschmeckt, für mich war es schon fast ZU süß, aber was kann ich schon sagen, ich mag ja nicht mal Eiscreme.

Alles in allem war Popin‘ Cookin‘ ein voller Erfolg und ich freu mich schon sehr auf unsere nächsten Kochversuche.

 

(übrigens: Happy Hannukkah an alle, die es feiern! Mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen 🙂 )

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Mein Wochenende in Bildern

8. September 2013

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Koreanische Pokki, japanischer Seetangsnack mit Wasabigeschmack, Muji-Einkauf, Karaage und Gyoza, Ramen, taiwanesische Limonade (Grapefruit-Zitrone), Ikea, schwedische Zimtschnecken, dänischer Hotdog.

Globalisierung I <3 U