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Mein Jahr 2014

5. Januar 2015

2014 ist vorbei! Wow, ich hab das Gefühl, dass es echt schnell rumging. 2015 ist da und uns erwartet der lange und zähe Monat Januar. Aber 2015 ist noch ein kleines Baby, eines, was erst laufen lernen und sich kennenlernen muss. Daher ist es unsinnig, jetzt schon zu maulen. Weihnachten ist vorbei, die Lichter verschwinden aus den Fenstern und der Wonne des Weihnachtspecks wird wieder die Freundschaft gekündigt. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um alles Alte und Ungewollte aus 2014 von sich zu streifen und etwas Neues zu wagen. Außerdem ist es auch der richtige Moment, um das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. Also dann.

Im Jahr 2014 habe ich/bin ich/hatte ich/wurde ich

Zugenommen oder abgenommen?

Keines von Beidem

Haare länger oder kürzer?

gleichlang oder bisschen kürzer

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? 

Weder noch, hoffentlich.

Mehr bewegt oder weniger? 

mehr

Mehr ausgegeben oder weniger? 

mehr

Der hirnrissigste Plan?

Als erste Mahlzeit des Tages einen Big Tasty Bacon zu verputzen

Die gefährlichste Unternehmung?

Schwimmen zu gehen, ohne nach dem Essen 30 Minuten zu warten 😛

Die teuerste Anschaffung? 

Aus Sicherheitsgründen sollte man so etwas nicht im Internet schreiben.

Das leckerste Essen?

Das, was mein Freund und ich zu unserem Jahrestag im Oktober gegessen haben.

Das beeindruckendste Buch?

„Maus“ von Art Spiegelman. Eigentlich ein Comic, aber trotzdem in der Buch-Familie.

Der ergreifendste Film?

„Midnight in Paris“

Die beste CD?

Unterwegs höre ich „Die Drei Fragezeichen“ auf meinem Handy, deshalb hab ich hierfür keine Antwort.

Das schönste Konzert? 

War ich dieses Jahr nicht. Aber im Ballett, zählt das auch?

Die meiste Zeit verbracht mit…? 

Bloggen, meinem Freund, Netflix, Arbeiten.

Die schönste Zeit verbracht damit…? 

meinem Freund

Vorherrschendes Gefühl 2014? 

sehr positiv

2014 zum ersten Mal getan? 

Die Harry-Potter-Ausstellung besucht. Den Weltmeisterschaftstitel gefeiert!

2014 nach langer Zeit wieder getan?

Hustensaft getrunken.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? 

S-Bahn-Umbauten, am Wochenende arbeiten, Kollegen mit zu viel Aftershave

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Mich einzustellen.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? 

mich so lieb zu haben, wie ich ihn

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? 

<3

2014 war mit 1 Wort…? 

Erwachsen-machend

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Mein Jahr 2013

29. Dezember 2013

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu und es ist Zeit, die letzten 12 Monate Revue passieren zu lassen. Überall gibt es jetzt Jahresrückblicke zu sehen und auch im Internet werden die „lustigsten Videos“ oder die „schönsten Momente“ des Jahres zusammengetragen. Deshalb dachte ich, dass auch ich mein Jahr evaluieren sollte und was passt dazu besser als ein gutes altes Quiz? Ich fühl mich schon fast ins Jahr 2005 zu Myspace zurückversetzt haha 🙂

Im Jahr 2013 habe ich/bin ich/hatte ich/wurde ich

Zugenommen oder abgenommen?

weder noch. Bin relativ gleich geblieben.

Haare länger oder kürzer?

länger

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? 

ich hoffe keines von beiden!

Mehr bewegt oder weniger? 

mehr

Mehr ausgegeben oder weniger? 

mehr

Der hirnrissigste Plan?

mich noch einmal für ein Studium einzuschreiben – zum Glück nicht gemacht.

Die gefährlichste Unternehmung?

ich hab lange überlegt und nichts in die Richtung gefunden. Bin zu langweilig 🙁

Die teuerste Anschaffung? 

Mir wurde gesagt, dass man so etwas aus sicherheitsgründen niemals im Internet schreiben sollte… sorry :

Das leckerste Essen?

Alles, was ich mit meinem Freund gekocht habe

Das beeindruckendste Buch?

The Woman in White

Der ergreifendste Film?

„der große Gatsby“ – ich liebe das Buch auch sehr!

Die beste CD?

Die CD zum Musical „Tanz der Vampire“

Das schönste Konzert? 

die beiden Musicals, die ich gesehen habe: „Tanz der Vampire“ und „Der König der Löwen“

Die meiste Zeit verbracht mit…? 

Prozentualgesehen wahrscheinlich schlafen (yes I’m fun at parties :P), aber um die Frage richtig zu beantworten: schreiben und mit meinem Freund

Die schönste Zeit verbracht damit…? 

meinem Freund

Vorherrschendes Gefühl 2013? 

sehr positiv

2013 zum ersten Mal getan? 

40-Stunden-Wochen gearbeitet (insg. 5 Monate and counting)

2013 nach langer Zeit wieder getan?

Im Hotel übernachtet

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? 

Bürokratie, der Stress um mein Unizeugnis aus England, auf Leute warten

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

mich einzustellen

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? 

mich so lieb zu haben, wie ich ihn

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? 

Herz Herz Schmatz Schmatz Lieb Lieb Oink Oink das kann sich doch jeder denken

2013 war mit 1 Wort…? 

erfolgreich

 

Okay 2014, wir warten auf dich und sind bereit, uns dir zu stellen! Oder um es anders zu formulieren: Bring it ON

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Windows VS Apple

24. November 2013

Seit einem Monat arbeite ich jetzt 40 Stunden die Woche auf der Arbeit mit einem Computer von Apple sowie einer passenden Tastatur. Mein ganzes Leben lang (lol) benutze ich jedoch privat einen PC von Microsoft. Als alter Windows-Hase bin ich schon fast dazu gezwungen, mich naserümpfend über all die Mac-User lustig zu machen, wie sie im Sankt Oberholz oder im Starbucks dicht gedrängt am Fenster sitzen, den 3000€-Laptop zum Lesen von Emails und Versenden von Facebook-Nachrichten verwendend.  Hardcore Apple-Fans können bei Zeiten ziemlich ungemütlich werden und ihre Verehrung des mobilen Endgerätes inklusive Apfelprägung mit fast schon religiösem Fanatismus kundtun. Auch wird oft behauptet, Apple sei „einfacher“ als Windows und „benutzerfreundlicher“, ebenso hält sich seit Jahren das hartnäckige Gerücht, es gäbe keine Viren für Macs. Ich persönlich habe bisher wenig Kontakt mit Apple gehabt. Ich hatte etwas von dieser Marke und habe bisher nur bei einem Praktikum im Jahr 2010 an einem IMac von 1998 gearbeitet.

Nun, drei Jahre in der Zukunft, arbeite ich wieder mit einem Mac und muss sagen, dass Macs nicht leichter oder schwerer als PCs sind. Sie sind einfach komplett anders. Ich hatte am Anfang ziemliche Probleme (und habe sie teilweise immer noch), die seltsamen Eigenheiten zu verstehen. Gewohnt drücke ich STRG + S oder V oder A, um durch diese Abkürzungen viele nervige Rechtsclicks zu sparen, jedoch ist das unbrauchbar bei Macs. Auch, dass man nicht einfach auf entf drücken kann, um eine Datei zu löschen, finde ich sehr nervig. Dass es keine Taskleiste gibt, ist für Windows- Gewohnte sehr kompliziert (und für mich persönliche sehr ärgerlich). Auch den „Arbeitsplatz“ würde ich dem „Finder“ vorziehen. Aber das sind Sachen, die mit Gewöhnung zu tun haben. Ich finde es zum Beispiel ziemlich irritierend, dass das „X“ zum Schließen eines Fensters bei Apple auf der linken Seite ist. Dafür finde ich es gut, dass man mit ein paar Handgriffen auf einer Mac-Tastatur nicht nur einen Screenshot machen kann, sondern sogar mit der Maus auswählen kann, was gescreenshottet (sic XD) wird.

Warum wir auf der Arbeit Macs benutzen, ist mir schleierhaft. Bisher habe ich nur Windows-Programme benutzt und kein einziges Mac-Programm. Wahrscheinlich ist es ein Prestige-Ding? Keine Ahnung. Wie dem auch sei, Macs sind nicht leichter zu bedienen als PCs, noch sind sie ‚besser‘ oder ‚gehen weniger schnell kaputt‘. Mein Mac auf der Arbeit hat genauso Macken wie mein PC Zuhause, es passieren bei beiden Rechnern unerklärliche Dinge, die man einfach als „Bugs“ abtun muss.,

Ich persönlich würde nie einen Mac kaufen. Warum? Mich nervt „Vorschau“, der Finder, die Tatsache, dass es keine Taskleiste gibt, das Interface IOS (wie kann man einstellen, dass bei Dateien auf dem „Schreibtisch“ immer die Endung der Datei angezeigt wird? Es nervt, immer ‚Vorschau‘ zu öffnen, um zu sehen, ob das nun ein jpg oder ein png ist). Auch vermisse ich IrfanView. Ich glaube, dass es daran liegt, dass ich an Windows gewöhnt bin. Mal sehen, vielleicht komme ich ja irgendwann besser mit Macs klar? Bisher erschließt sich mir der Hype und die Bereitschaft dreimal so viel zu zahlen wie für einen PC, nicht wirklich.

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Wie die Zeit vergeht…

29. September 2013

Morgen ist schon wieder der letzte Tag des Septembers! Ich kann es kaum glauben, wie schnell die Zeit an uns allen vorbei rast und wir alle stehen mitten drin und haben keinen Einfluss darauf. Bald ist Weihnachten und dann wieder Silvester und dann ist schon 2014. Eek! Morgen ist auch der letzte Tag, an dem ich Studentin bin. Dann läuft mein letzter Studentenausweis aus und ich bin ganz offiziell…tja was eigentlich? Erwachsen? Niemals!

Meine neue Bahnkarte ist schon gekauft und wird am Dienstag den 1.10.2013 zum ersten Mal zum Einsatz kommen. Ziemlich gruselig das Ganze. Ich hab sogar noch Bücher aus der Unibibliothek, die ich aus Interesse ausgeliehen hab. Wahrscheinlich kommt am 1.10. ein Bibliothekar, entreißt mir die Bücher und wirft mich im hohen Bogen aus dem Grimmzentrum 😀 Ich weiß, ich weiß, man kann auch als Nicht-Student dort Bücher kostenlos ausleihen, die Vorstellung ist trotzdem lustig. Nun bin ich Grimm-Zentrum-Nutzer zweiter Klasse, haha 😉 Jetzt bräucht ich nur noch mein Masterzeugnis, auf das ich schon seit vier Monaten warte, dann kann ich auch mit dem Studentendasein komplett abschließen. Ich freu mich auf die nächste Etappe meines Lebens, bin jetzt ganze genug Studentin gewesen, da kann auch ruhig was Neues kommen. Wohin die Reise für mich geht, kann ich an dieser Stelle noch nicht verraten, weil noch nicht alles in trockenen Tüchern ist, aber es wird auf jeden Fall spannend.

Jetzt, wo ich das echte Arbeitsleben schon kennenlernen durfte, kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass Arbeit nicht schwieriger ist als Studieren. Beziehungsweise, studieren nicht so leicht und faullenzerhaft ist, wie viele, die noch nie studiert haben, immer behaupten. Im Gegenteil! Eigentlich kann man Arbeit und Studium meiner Meinung nach gar nicht vergleichen, da beide Sachen anderen Parametern gehorchen. Studium ist viel Selbstarbeit. Man muss zwar irgendwann nicht jeden Tag für 8 Stunden in der Uni sein, hat jedoch auch nach den Kursen noch viel zu tun: Texte lesen und durcharbeiten, Projekte vorbereiten, Präsentationen machen und üben, Gruppenarbeit, Bücher lesen, Essays schreiben, Texte schreiben und was der Dinge mehr sind. Das habe ich im Jobleben gar nicht. Da bin ich zwar 40 Stunden der Woche im Büro, nach Feierabend und am Wochenende kann ich jedoch das machen, was ich möchte und muss nicht noch 30 seitige Kapitel von Foucault durcharbeiten.

Ich gehe also mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus dem Studium. Schön war’s! Der nächste Abschnitt wird hoffentlich genauso schön, wenn nicht sogar schöner 🙂

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Bundestagswahl 2013

22. September 2013

Heute ist Bundestagswahl in Deutschland und alle über 18-Jährigen sind hoffentlich irgendwann heute an den Wahlurnen und geben ihre Stimme ab! Wenn du das liest und noch nicht gewählt hast: keine Sorge, die Wahllokale haben noch bis 18h auf 🙂 Ich hoffe, dass alle ihre Chance wahrnehmen und zur Wahl gehen, denn nur so können wir als Volk was entscheiden! In diesem Moment gibt es Krieg um das zu erreichen, was wir heute alle zun können: die Stimme abgeben und seine Meinung sagen. Nicht zur Wahl zu gehen kann ich einfach nicht verstehen. Wir können JETZT an DIESER STELLE gemeinsam etwas verändern.

Wer nicht wählt, kann sich hinterher auch nicht beschweren.

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Nie wieder Krieg

1. September 2013

Ich bin sehr froh darüber, dass Deutschland eine militärische Intervention in Syrien ausschließt. Mal abgesehen davon, dass dieses Land nicht die entsprechenden Waffen/Drohnen/Raketen hat und den NATO-Verbündeten eh ’nur‘ mit unterstützenden Manövern behilflich sein könnte, glaube ich, dass Deutschland in Syrien nichts zu suchen hat. Geschweige denn, die anderen Staaten der NATO. Syrien hat weder einen NATO-Staat angegriffen, noch ein verbündetes Land der NATO-Staaten in kriegerische Zustände befördert. Die NATO-Staaten, ganz vorne natürlich Weltpolizei USA, haben rein rechtlich gesehen deshalb nicht die Befugnis, militärisch in Syrien zu intervenieren. Auch diese „Responsibility to React“-Klausel kann an diesen Gesetzen nichts ändern. Die Verbündeten klagen Assad an, weil er sich nicht an Genfer Konventionen hält und (angeblich) Giftgas einsetzt, die USA ist aber (mal wieder) bereit, sämtliche UN-Chartas zu brechen und im Alleingang in Syrien einzumarschieren.

Nun frage ich mich: wem soll das nützen? Den ganzen Toten, die qualvoll durch Giftgas umgebracht wurden, leider nicht. Es ist so gesehen egal, welche Seite die Giftgasbomben geschmissen hat, den Opfern dieses Anschlags hilft das leider nicht mehr. Ebenso löst das ja auch das Problem nicht. Auch wenn ein möglicher Angriff der USA abschreckend wirkt, die Giftgasvorräte befinden sich ja noch im Land. Und wer einmal so etwas Abscheuliches einsetzt, der schreckt auch nicht davor zurück, dies noch einmal zu tun.

Auch frage ich mich: wem spielt eine militärische Intervention in die Hände? Den Dschihadisten, die in Syrien nach Macht streben und das Politvakuum für sich nutzen wollen? In Syrien gibt es kein Gut und Böse mehr, die Rebellen foltern und töten, misshandeln und vergewaltigen genauso Zivilisten wie es die Regimetreuen tun. Beide Seiten haben Blut an den Händen. Das romantische Bild der armen Guerillakämpfer, die sich gegen den bösen Diktator auflehnen und nach Demokratie nach westlichem Vorbild streben, ist ein Irrglaube. In Syrien herrscht nicht nur politisches Chaos; was dort unten viel Hass und Mord generiert sind religiöse Dispute, die nicht friedlich ausgehen können.

Es ist so unglaublich leichtgläubig zu denken, dass Raketen Frieden bringen. Vor allem die Aussage, man würde keine Zivilisten gefährden, sondern nur zur Abschreckung Assad-Gebiete bombardieren, ist eine Farce. Es sterben immer Zivilisten. Assad wird sehr wahrscheinlich nicht mehr in seinem Palast sitzen und auf den Kugelhagel von Oben warten. Der ist längst im Iran oder in einer Villa in London untergekommen und lacht sich ins Fäustchen.

Die humanitäre Katastrophe, die Millionen von Flüchtlingen im Libanon und der Türkei – denen sollte geholfen werden. Das ganze Geld, was durch Krieg und Bomben verballert wird, würde in Einrichtungen des Roten Kreuzes oder des Roten Halbmonds besser unterkommen.

Wir stehen im Moment an einem Scheideweg, der zwischen Krieg und Frieden auf der ganzen Welt entscheiden wird. Wenn die USA Syrien angreift und der Iran als Verbündeter Syriens Bomben auf Israel regnen lässt, dann kann sich auf Deutschland nicht mehr hinter sicheren, defensiven Mauern verstecken. Dann wurde ein Verbündeter angegriffen und wir als NATO-Mitglied zur Reaktion beordert.

Krieg bringt keinen Frieden. Im Gegenteil, wenn Syrien weiterhin brennt, wird sich das Feuer schnell weiter in der arabischen Welt ausbreiten. Was wir brauchen sind diplomatische Verhandlungen, humanitäre Lösungen und Waffenstillstände. Wozu sind Diplomatie und Runde Tische denn sonst da?

Es wird sich zeigen.

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Ikea Haul

4. August 2013

CIMG2083   Wer kennt das nicht: man geht zu Ikea, weil man einfach mal „ein paar Sachen braucht“ und kommt mit eine Millionen Taschen voll mit Krams wieder. Story of my life. Oder wohl eher: story of mankind’s life. Ich glaube, dass Ikea nur einen geringen Teil der Einnahmen mit den eigentlichen Möbeln erziehlt. Der Löwenanteil bezieht sich auf Teelichter, Servietten und Blumenvasen. Das ist natürlich auch jedem bewusst, trotzem wird es am Ende immer mehr, als man eigentlich eingeplant hat, auch WENN man sich schon zurückhält und in der SB ein gnadenloses „Hart aber Fair“ mit allen im Einkaufskorb liegenden Sachen macht; d.h.: alles, was man nicht zum Überleben braucht, raus. Also weg mit dem schönen, blauen Tablett mit weißen Pünktchen und mit einer aus einer Ananas trinkenden Frau drauf. Aber…aber…naja dann nächstes Mal. Das hab ich auch schon letztes mal gedacht und auch dieses Mal kam ich wieder zu dem gleichen Entschluss: nächstes Mal dann. Argh. Aber wozu brauch ich schon ein Tablett? Um meine Freunde auf nicht vorhandenen Cocktailabenden zu bewirten? Egal.

Gestern ging’s also wieder zu Ikea, um Kleiderbügel und ein Bügelbrett zu kaufen. CIMG2084Da ich jetzt auch unter die arbeitende Bevölkerung gegangen bin und es von mir erwartet wird, 40 Stunden in der Woche im Business Casual/Business Schick im Büro zu erscheinen, dachte ich, dass ein neues, nicht 30 Jahre altes Bügeleisen und ein Bügelbrett hermüsse . Gesagt getan. Bügeleisen kam letzte Woche und dieses Wochenende dann das passende Brett dazu. Dazu halt schnell zu Ikea, um das Bügelbrett und die Bügel zu kaufen. Also offiziell… das war auf jeden Fall der Plan… Ich hatte sogar einen Einkaufszettel dabei! Ich schwöre!!

Naja. Erstens kommt es anders und zweitens als mann denkt. Kleiderbügel und Bügelbrett sind fröhlich in den Einkaufswagen gehüpft, als ich an den leckeren Crepes vorbei rennend (Appetit sparen für Hot Dogs!!) in eine neue Abteilung gekommen bin, die einzig und allein dem Thema „Geschenke einpacken“ gewidmet ist. Seit Kurzem hat Ikea anscheinend eine neue Abteilung? Keine Ahnung, auf jeden Fall gibt es die süßesten, niedlichsten und genialsten Geschenkpapiere, Geschenktüten, Geschenkbänder, Deko-Tape, Kärtchen und und und.

Okay einmal alles bitte? Zum Mittnehmen! Ach was, schließen Sie es mir gleich an die Vene an!!

CIMG2087Ich hab mich schließlich für diese beiden Rollen Geschenkpapier entschieden. Auf dem links sind verschieden große Buchstaben und auf dem rechts niedliche Waldtiere und Wald—-ehm—sachen? Also Tannenzapfen mit Gesicht und so. Klar, wer kennt das nicht? Ich hab mich für die Rolle mit dem grünen Hintergrund entschieden. Es gab das gleiche Motiv noch mit rosa, blauem und weißem Hintergrund. Das Geschenkpaper links gibt es auch mit verschiedenen Farbkombinationen. Jede Rolle kostet 1.99€ für 5m Papier.

CIMG2086Geschenkband 🙂 Dieses gibt es auch in allen Farben und Farbkombinationen des Regenbogens. Ich wollte mich auf zwei reduzieren, deswegen hab ich die rosa/pink-lastigen genommen. Ouyes Weihnachten kann kommen!! Die oberen Bänder kosteten 1.49€ und die unteren 1.99€.

Von den Deko-Tapes hab ich keine genommen, obwohl die alle super schön waren. Da kosten 4 Rollen in unterschiedlichen Größen 6€. Das ist zwar immer noch günstiger als jenes, welches man sonst so in Berlin finden kann, aber irgendwie fand ich das dann doch zu viel. Naja, beim nächsten Mal dann.

CIMG2085An den schönen Kärtchen konnte ich dann noch nicht vorbeigehen. Die kann man dann mit Namen versehen und an Geschenke heften. Hach und die Motive gefallen mir auch sehr gut. Hab mich, wie offensichtlich aus dem Bilder hervorgeht, für die Kombi rosa/weiß entschieden, es gibt diese Namensschildchen jedoch auch in anderen Farben und mit anderen Motiven. Auch gibt es solche Schilder in Aufkleberform in vielen verschiedenen Farben, Formen und so weiter. Komischerweise gibt es all das noch nicht auf der deutschen Ikea-Homepage… ich hab mal die Seite der Schweiz als Referenz verlinkt, falls jemand neugierig geworden ist. Ich persönlich würde ja davon alles kaufen, aber dann wär mein Gehalt schneller weg, als mir lieb wäre haha. Nächstes man dann.

Als aller letztes sprang noch ein Glas ins Wägelchen. CIMG2088Wenn schon das Tablett mit der Ananas-Frau nicht mit nach Hause durfte, dann doch bitter das gläserne Gegenstück. Außerdem war’s im Sale und mit 0.79€ ein echtes Schnäppchen. Man merkt, dass Ikea gerade die ganzen Sommersachen rauskloppen will, bevor mit dem neuen Katalog die Winter/Frühling-Kollektion aus den Lagern geholt wird. Mir soll’s recht sein! Bei 33°C im Schatten denk ich eher an kühle Drinks, als an kuschelige Wolldecken und Wintermuster. Trotzdem freu ich mich schon auf den alljährlichen Run auf IKEA’s Weihnachtsdeko und die süßen Schildchen, Geschenkpapiere und -Bänder in Weihnachtsmannoptik. Alle Jahre wieder kommen dazu die Geister der vergangenen Weihnachtsshopper aus ihren Löchern und kloppen sich um die letzte Lichterkette. Und ich mittendrin, n fettes Lächeln auf den Lippen und die Gewissheit, dass ich nicht einer dieser Verrückten bin. Hey…Moment mal…ist das die letzte Packung von Muffinförmchen mit Rudolf-Print? AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH

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Gute Frage

28. Juli 2013

Was würdest du in deinem Leben machen wollen, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Mal angenommen, jeder wäre versorgt, jeder hätte Geld und den Luxus, mit seinem Leben das zu tun, was er möchte.

Was würdest du dann tun.

Ich finde diese Frage extrem wichtig. Etwas zu tun, für das man nicht brennt, ist frustrierend. Etwas zu tun, für das man brennt und wofür man schlecht bis gar nicht bezahlt wird, ebenso. Wie kann man dieses Problem also lösen? Gibt es eine Lösung? Wenn jeder das machen würde, was er/sie wirklich will, gäbe es dann einige Berufe einfach nicht mehr? Primark-Verkäufer zum Beispiel… dieser Beruf wäre ausgestorben. Ein Arbeitskollege von mir hat mal dort gearbeitet und er meinte, er habe dort jeden Tag  8 Stunden lang nur Kleidung vom Boden aufgehoben und gefaltet. Der ewige Kreis der Konsum-Bulimie.

Auf der anderen Seite, wie verhält es sich mit Berufen wie Schauspieler, Musiker, etc – Berufe, von denen so viele Menschen träumen. Haben solche Tätigkeiten noch etwas Besonderes, wenn jeder es macht? Bringt nicht allein die Verknappung von Möglichkeiten das Großartige aus diesen Berufen heraus? Wenn Geld bei mir keine Rolle spielen würde, ich nur würde schreiben. Schreiben schreiben schreiben. Jeden Tag. In der Hängematte liegen und Geschichten konzipieren, Charaktere formen und mit Sprache spielen. Ob ich das nun besonders gut kann oder nicht, ist egal. Ich brenne für’s Schreiben und für gute Geschichten. Leider ist das in der realen Welt schwer umzusetzen, wenn man keine reichen Eltern hat oder Apple-Aktien besitzt. Autoren haben es nicht leicht und auch Bestseller zu schreiben à la Stephenie Meyer (erster Roman gleich ohne viele Änderungen publiziert und zum Welthit geworden! Bäm, man kann sich ja über die Qualität ihrer Bücher streiten, aber das ist auf jeden Fall ne Reife Leistung! Selbst J.K Rowling hat 6 Jahre auf die Publikation ihrer HP-Romane warten müssen und nur Absagen kassiert) ist so gut wie unmöglich und braucht viel Arbeit, viel Reputation und Ausdauer. Ohne Geldreserven ist das schwierig. Deswegen gehe ich nun den Mittelweg und verbinde das Schreiben mit einer anderen Arbeit (die mir trotzdem auch Spaß macht und auch mit Texten zu tun hat).

Was würde man tun, wenn Geld keine Rolle spiele und man sich nur den Tätigkeiten widmen könnte, für die man wirklich und 100%ig brennt. Ich finde die Frage sehr inspirierend und gleichzeitig philosophisch (da unmöglich zu realisieren). Manchmal sieht man Leute, die für das brennen, was sie tun. Der Prof eines Uni-Ferienkurses zum Thema Eventmanagement, zum Beispiel, dem hat man an der Nasenspitze angesehen, dass er für seine Arbeit lebt. Sehr bewundernswert! Nichts ist schlimmer als Menschen, die gestresst und angenervt auf der Arbeit sind und sich den ganzen Tag nur quälen.

Ob nun Utopie oder nicht, ich werde weiterhin über diese Fragestellung nachdenken – spannend wäre das auch auf die ganze Welt bezogen. Könnten wir noch billig Shirts bei Primark kaufen, wenn die Arbeitssklaven in Asien die menschenunwürdige Arbeit verlassen? Ist unser Luxus nicht an das Unglück und die Ausbeute anderer gekoppelt? Wir in der westlichen Welt würden viel verlieren, wenn jeder Mensch das tun könnte, für das er wirklich brennt. Keiner brennt dafür, 12 Stunden am Tag angekettet für 5 Cent Oberteile zu nähen. Niemand brennt dafür, in Minen im Kongo unter lebensgefährlichen Bedingungen Coltan zu schürfen, damit wir hier in Deutschland noch das vierte Nokia Lumina haben können.

Vielleicht sollten wir einfach alle aufhören zu meckern, mich eingeschlossen, und froh sein, was wir haben.

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勝るを羨まざれ、劣るを卑しまざれ

23. Juni 2013

Ich glaube nicht an Talent. Talent ist eine Ausrede für faule Menschen, die sich zu gemütlich sind, um den Hintern hoch zu kriegen und sich anzustrengen. Ich glaube auch nicht an Veranlagung oder „ein Händchen für etwas haben“. Jeder Mensch hat bei der Geburt die gleichen Voraussetzungen, erst Förderung, Fleiß, Determination und Sozialisierung formen „Talent“ oder ähnliches. Denn, Talent ist nutzlos, wenn man im Slum von West-Monrovia aufwächst und nicht die monetären Möglichkeiten hat, sich selbst zu entfalten und gefördert zu werden. Auch hätte Mozart sein „Talent“ nicht viel gebracht, wenn er nicht neun Stunden am Tag Klavier gespielt und hart für seinen Erfolg gearbeitet hätte. Ich find’s immer so lachhaft, wenn Leute glauben, talentierten Künstlern würden die Ideen nur so zufliegen… den romantischen Gedanken vom irdischen Genie haben wir ja schließlich schon vor 200 Jahren ad Acta gelegt. Erfolgreiche Menschen arbeiten hart an ihrem Erfolg und all das Gelaber um Talente ist mehr eine Beleidigung, als eine Wertschätzung. Talent klingt immer so, als hätte sich ein Michael Jackson mit 5 Jahren auf die Bühne gestellt und einfach drauflos gesungen und – Tadaa- zwei Dekaden später fallen ihm Preise, Goldene Schallplatten und Nummer-eins-Hits einfach so in den Schoß. Dass der Mensch sein ganzes Leben, seine ganze Freiheit und Kindheit geopfert hat, um dahin zu kommen, wo er war, wird ignoriert. Nein, dann wird von Tanz-Talent gesprochen. Och wie gut er doch getanzt und gesungen hat – und erst dieser Moonwalk, wie unglaublich eindrucksvoll und originell… ja vielleicht weil er sein Leben nichts anderes gemacht hat? Viele sehen oft den Erfolg, aber nicht den harten Weg dahinter. Viele sind neidisch auf das Positive, was erfolgreichen Menschen widerfährt, sehen aber nicht hinter die Kulissen und sehen nicht die Anstrengung und den Schweiß, der damit verbunden ist.

Da jedoch von Talent zu sprechen, ist unfair. Es gibt keine Talente, nur harte Arbeit und determinierten Fleiß. Trotzdem glaube ich, dass jeder etwas hat, was er/sie besser kann, als alle anderen. Oder, um’s pragmatischer auszudrücken, jeder hat etwas, was er am besten kann. Dieses herauszufinden, ist, meiner Meinung nach, das Wichtigste im Leben. Es hat lange gebraucht, bis ich wusste, was ich am besten kann. Und damit meine ich nicht unbedingt und ausschließlich erlernbare Fähigkeiten wie Radfahren, Malen oder Gitarre spielen; Vielmehr können das auch Eigenschaften sein…der eine kann gut zuhören, der andere gut motivieren, ein dritter vielleicht sich mathematische Zusammenhänge bildlich vorstellen. Das hat aber nichts mit a priori oder sonstwas zu tun, sondern ist auf Erfahrung oder Übung. Gut zeichnen zu können hat was mit Übung zu tun. Dass ich nicht einmal ein Strichmännchen malen kann, liegt daran, dass ich das nie geübt habe und nicht, dass ich kein Talent dazu habe. Würde ich mich jeden Tag hinsetzen und von der Pike auf zeichnen üben, wäre ich vielleicht in ein paar Jahren auch gut dahin. Will ich das? Nein, denn in den zweieinhalb Dekaden meines jungen Lebens habe ich andere Wichtigkeiten für mich entdeckt. Ich finde es nur immer so unglaublich ernüchternd, wenn von Neid zerfressene Leute das Können und den Erfolg anderer schlechtmachen. Sollen die sich doch selbst anstrengen und großartiges schaffen, als immer ihre eigenen Unsicherheiten und Komplexe hinter Neid und Missgunst zu betten. Was ist eure Ausrede? Vor allem Menschen aus Industrienationen, die die Freiheit und soziale Absicherung haben, das zu tun, was sie möchten. Live long and prosper, motherfuckers. Oder so.

Mich regt sowas einfach auf. Liegt vielleicht daran, dass ich selten Neid empfinde. Mich spornt Erfolg eher an. Sowas pusht mich ganz gewaltig. Anstatt anderen Menschen den hart erarbeiteten Erfolg zu missgönnen, sehe ich das eher als Anreiz, auch großes zu tun.  Oder es wenigstens zu versuchen. Und wenn Erfolg für einen auch bedeutet, nach langer Prokrastination eine aufgeschobene Sache zu beenden, den Müll runterzubringen, oder alte Klamotten auszusortieren ist da auch gut. Mehr als scheitern kann ich eh nicht, und wenn ich’s nicht versuche und nur rumsitze und rumheule, beleidige ich eher diejenigen, die aus Armut seit Kindesbein an täglich 14 Stunden arbeiten mussten, um überhaupt ein Abendessen auf den Tisch zu kriegen. Und wer neidisch ist, hat schon verloren. See me when I walk away.

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Alter, wasn ditt hier?

18. April 2013

Ah meine ganze Blogging-Routine ist aus dem Ruder geraten… ich hatte die letzten Tage Besuch von Verwandten und habe viel Zeit im so genannten Real Life verbracht. Tja was soll ich sagen, die Grafik ist okay aber die Mitspieler nerven und ich hab den Geld-Cheat immer noch nicht gefunden.

Witz komm raus, du bist umzingelt.

Geht nicht, Tür klemmt.

Verdammt, woher kommen nur diese ganzen Grundschülerwitze? Vielleicht hat die Sonne heute mein Gehööörn zum Schmelzen gebracht. Wer weiß das schon? Woher soll man’s auch wissen, steht ja nicht drauf.

Ahja, das gute Wetter also. Bombastisches Wetter, wohl eher. Gestern waren es noch so 3°C und die Schneedecke begann langsam zu schmelzen und heute? Bäm, 25°C. Berlin ist auf jeden Fall viel freundlicher im Moment und man hat auch nur noch bei 3 von 10 Leuten das Bedürfnis, denen eins aufs Maul zu geben. Das ist doch schon mal was. Für mich wenigstens. Und da sitze ich nun hier in meiner Würstchenpluderschlafanzughose und esse die mitgebrachten Nougat-Pralinen. Dabei mag ich gar keine Schokolade. Die Welt steht Kopf und ich mit ihr. Und das wegen des guten Wetters. Heute hat mich jemand Fremdes auf der Straße angelächelt und eine Verkäuferin hat Danke gesagt. Und das in Berlin… das ich das noch erleben durfte. Es kommt alles so plötzlich…ich danke meinen Eltern, der Crew, der quietschfidelen Verkäuferin…der Akademie… für diesen Preis des mitmenschlichen Zusammenhalts.

Morgen geht das dann weiter mit der guten Laune. Wenn das so weiter geht, dann haben die Berliner bald nichts mehr zum meckern, oder zum beschweren. Dann liegen sie alle wie die Sardinen am Strand und klatschen auf ihre mitgebrachten dicken Bäuche. Und sie lachen, trunkend vor Euphorie und Glückseligkeit der Sonne entgegen; und in Prenzlberg gibt’s wieder fair trade Sojaeis mit Clubmategeschmack to go. Und ja, vielleicht wird Hertha ja auch mal wieder Meister. Im Moment ist alles möglich.