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Game Review: Lost Light

18. Juni 2014

2014-06-17-19-26-04Durch Zufall fand ich die App „Lost Light“ im Google Play Store und habe sie kurzerhand heruntergeladen. Schließlich kostete sie nur 1,50 Euro. Neben der schönen Grafik und den liebevollen Animationen gefiel mir sofort das Spielprinzip. Lost Light ist nämlich ein Puzzle-Spiel, bei dem man blitzschnell verschiedene Zahlenkombinationen machen muss. Kombinationen sind immer Abhängig vom Zahlenwert. Möchte ich zum Beispiel eine 3er-Kombo machen, muss ich aus den mir vorliegenden Zahlen (mit den Zahlenwerten 1-5) versuchen, so schnell wie möglich drei Mal die drei zu bilden. Das geht, indem ich drei Steine mit dem Wert eins zusammen ziehe, oder einen einser Stein mit einem zweier Stein verbinde. Je höher die Kombination, desto mehr Zahlen des gleichen Werts muss ich bilden. Bei einer 4-Kombi also vier mal die Zahl vier, bei einer 7er-Kombo muss ich so viele Zahlen kombinieren, bis ich sieben mal die sieben gebildet habe. Das alles geschieht unter Zeitdruck und ist von Level zu Level unterschiedlich. Mal muss man hintereinander verschiedene Kombos bilden, mal in einer Minute eine bestimmte Anzahl von Punkten sammeln und so weiter. Mit fortlaufender Spielzeit werden die Aufgaben immer kniffliger und die Kombos schwerer. Trotzdem macht das Spiel total Spaß und es ist echt schade, dass ich alle verfügbaren Level geschafft habe. Ich warte also auf ein Update 🙂

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Game Review: Monument Valley

8. Juni 2014

Screenshot_2014-05-25-17-50-57Ich habe mich total gefreut, als die App Monument Valley nach einigen Monaten im iOS-App Store auch für Android herauskam und musste sie natürlich sofort haben. Für knapp 3,60 Euro ist sie zwar eine der teureren Apps, aber aufgrund der genialen Grafik und des Gameplays jeden Cent wert.

In Monument Valley schlüpft man in die Rolle einer kleinen Prinzessin und muss ihr helfen, ihren Weg vorbei an komischen Raben zum Ziel zu führen. Durch die surreale Architektur und unmögliche Geometrie wird die App zu einem echten Knobelspaß. Jedes Level umfasst ein eigenes Monument, welches erforscht und erklommen werden muss. Am Ende des Levels findet sich häufig ein Knopf, den die Prinzessin betätigen muss, um in ein weiteres Level zu kommen. Um zu dem Knopf zu gelangen, muss man das Monument von allen Seiten drehen und manchmal die geometrischen Regeln zu brechen um einen Weg zu finden. Das Spiel ist nach dem selben Muster wie das Penrose Dreieck aufgebaut und man muss häufig um die Ecke denken, um den richtigen Pfad zu finden.

Ebenfalls großartig ist die Grafik, die mit Pastellfarben und niedlichen Designs dem Spiel einen märchenhaften Touch verleihen. Durch die verschieden gestalteten Level wird die App auch nicht langweilig. Im Gegenteil, man fragt sich, welche geometrische Unmöglichkeit als nächstes auf einen zukommt.

Leider hat das Spiel derzeit nur 10 Level, soll in der Zukunft aber mir mehr Leveln ausgestattet werden. Ich freu mich drauf! Monument Valley könnte für mich die beste App für 2014 werden. Aber ich habe noch nicht Hitman angespielt, der Kampf um den ersten Platz des Siegertreppchen ist also noch offen.

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App Review: Mystery Estate

26. März 2014

Ich liebe Wimmelspiele, deshalb habe ich mir letztens die App „Mystery Estate“ aus dem Google Play Store geladen. Die App ist kostenlos und ist eine Mischung aus Such- und Wimmelspiel. Außerdem hat man eine kleine Stadt, die man mit Voranschreiten des Spiels immer weiter ausbaut. Alles ist süß und prinzessinenhaft und obwohl die Bauwerke der kleinen Stadt architektonische Stile aus gleich mehreren historischen Epochen bedienen, soll das Spiel wohl im viktorianischen Zeitalter spielen.

Die Spielweise von Mystery Estate ist recht einfach und folgt immer dem gleichen Muster. Irgendwelche Figuren tauchen auf und erzählen von einem Rätsel. Immer wird irgendwas gesucht: ein Buch, eine bestimmte Tinte, etc. Um diese Sachen zu finden,“geht“ man dann nach Paris, London, Ägypten um dort danach zu suchen. Diese Suche folgt in Form eines Wimmelspiels. Blöderweise geht alles nach Zeit, weshalb man oft wie panisch auf den Bildschirm tatscht. Je nachdem wie schnell man war und wie viele „Suchcombos“ man geschafft hat, bekommt man Punkte für das Level sowie Silbermünzen.

Diese Münzen braucht man, um seine Stadt weiter auszubauen. Der Ausbau ist übrigens nicht nur zum Spaß, sondern ist auch die Voraussetzung für neue Suchaufträge. Man bekommt also zum Beispiel die Aufgabe: Baue einen Turm in deiner Stadt um Prestige-Punkte zu bekommen und um das Level XYZ freizuspielen.

Was Prestige-Punkte sind weiß ich leider bis heute nicht und wurde auch nicht im Fortlaufen des Spiels in irgendeiner Weise ersichtlich. Hat man zu wenig Silbermünzen, kann man ein Level neuspielen und durch bessere Combos mehr Punkte bekommen. Das geht jedoch nicht unbegrenzt, denn zum Spielen der Level  braucht man „Energie“ und die ist, oh Wunder, natürlich begrenzt. Insgesamt kann man nur 40 Energie-Punkte haben und jedes Spiel kostet einen 10 Energie-Punkte. Um Energie wieder aufzuladen muss man entweder viel Zeit mitbringen, oder tief in die Tasche greifen. Das Wiederaufladen eines Energie-Punktes dauert circa 2 Minuten oder ein Paar Euros.

Das wirklich blöde an Mystery Estate ist jedoch, dass in der Stadt irgendwann kein Platz mehr ist, um neue Bauwerke zu bauen. Das heißt, dass man sich für Silbermünzen eine Stadterweiterung kaufen muss. Das geht leider nicht, weil man dazu auch so genannte „Verlängerungskordeln“ braucht, die man jedoch nur mit Goldmünzen kaufen kann. Goldmünzen sind aber nicht im Spiel zu bekommen, sondern müssen mit echtem Geld gekauft werden. In-App-Käufe sind ja für kostenlose und auch kostenpflichtige Spiele mitlerweile leider keine Seltenheit mehr, jedoch ist dieses Spiel nicht spielbar, wenn man nicht Goldmünzen extra kauft.

Das war für mich dann der Punkt, an dem ich beschloss Mystery Estate zu deinstallieren. Es hat zwar den Anschein eines kostenlosen Spiels, ist jedoch ohne zusätzliche In-App-Käufe nicht spielbar. Ich bin sehr froh, dass ich nicht 16 Jahre jünger bin, sonst hätte mich sowas bestimmt sehr aufgeregt und ich hätte vielleicht sogar Geld bezahlt, um Goldmünzen zu bekommen und so meine schöne Stadt weiterzubauen. Es ist unverantwortlich, ein Spiel mit solchen Bauernfängermethoden als Kinderspiel zu tarnen und diese so zu In-App-Käufen zu zwingen. Mal abgesehen davon, dass der Spielspaß durch die wenige „Energie“ nach circa 10 Minuten vorbei ist. Für mich hatte Mystery Estate einen großen Frustfaktor; dann lieber Spiele von Big Fish Games, die sind zwar kostenpflichtig, aber sonst wirklich zu 100% zu empfehlen. Die Wimmelspiele gehen nicht auf Zeit, die Geschichten sind spannend, keine weiteren In-App-Käufe und teilweise ist sogar ein bisschen Horror dabei.

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Top 5 der besten Computerspiele der Neunziger!

9. August 2013

Fuck yeah, ich liebe alte Computerspiele aus den 90ern. Als Kind hab ich die immer auf unserem ersten Computer gespielt und auch noch heute lass ich einige über scumVM laufen. Alte Computerspiele haben einfach Style und besonders der Witz und Humor schlägt die heutige Sucht nach Photorealismus und Action um Längen. Da man damals noch keine filmreifen Games produzieren konnte, musste man wohl oder übel auf eine witzige Geschichte, coole Charaktere oder geniale Sprüche zurückgreifen. Hier meine ganz persönliche Top 5 der besten Old School games.

1. Day of  the Tentacle (1993)

250px-Day_of_the_Tentacle_artworkBis zu diesem Tag kann ich das komplette Spiel noch auswendig, weil ich es einfach so unendlich oft gespielt habe. Ich mein alleine die Geschichte ist der Hammer. Ein böser Tentakel will die Weltherrschaft übernehmen, deswegen müssen drei Schwachköpfe in die Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit reisen, um aus unterschiedlichen Zeitebenen die Versklavung der Menschheit zu verhindern. Einfach witzig sind die Sachen, die man machen muss, um alles wieder zum Guten zu wenden. Der in der Gegenwart eingefrorene Hamster wird in der Microwelle der Zukunft aufgetaut und ein Pulli wird in der Vergangenheit in einen Trockner gesteckt, sodass dieser dann in der Zukunft diesen geschrumpft dem armen fröstelnden Hamster anziehen kann. Das ist echt mein absolutes Lieblingsspiel!

2. Baphomets Fluch (1996)

baphomet2Ich hab lange überlegt, ob dieses Spiel oder Day of the Tentacle auf Platz 1 gehört. Ich liebe die Baphomets Fluch-Reihe (ok eigentlich nur Spiel 1 und 2) abgöttisch. George ist einfach der BESTE – wie er über André Lobinot flucht, den Amerikaner raushängen lässt und einfach nur immer am Sprücheklopfen ist. Die Rätsel sind der größte Spaß, die Geschichte klasse und es stimmt einfach alles. Ich kann das Spiel nicht oft genug spielen und immer und immer wieder lachte ich mich tot dabei. Baphomets Fluch ist das größte Highlight meiner Kindheit gewesen und, meiner Meinung nach, auch eines der besten Spiele, die je gemacht wurden.

3. King’s Quest 7 (1994)

kq7boxart_2Dieses Spiel muss unter Drogeneinfluss entstanden sein, anders kann ich mir das nicht erklären XD Die Hundsrepublik, wo der Mond vom Himmel in einen Teich gefallen ist und sich als Käselaib entpuppt? Der komische Akzent der Mutter? Das Trolluniversum? Uga-Buga und das Skelett im Taucheranzug, welches einem jedes Mal fast einen Herzinfarkt beschert? Alles in allem ist das Spiel einfach nur genial! Es gibt zwar nervige Level, aber die Gesamtheit alles Quests, die verrückten Figuren und die grandiosen Aufgaben, sind einfach das Beste. Ps: es gibt übrigens zwei verschiedene Enden…wenn man die Schlussszene versemmelt und den Falschen Prinzen anklickt, dann fliegt Rosella mit Trauermarschmusik begleitet in einem schwarzen Schwan nach Hause.

4. Monkey Island (1990)

verpackung26In den Monkey Island-Spielen hilft man dem Piraten Guybrush Threepwood, sämtliche Probleme zu lösen und auch immer seine Geliebte Loraine zu retten. Ich muss sagen, so genial wie ich diese Spiele finde, ohne Lösung sind sie quasi unspielbar. Die Geschichte ist SO verrückt und die Quests SO seltsam, dass kein normaler Mensch auf dessen Lösung kommen kann. Ich mein… um die Seekarte zu bekommen, die ein anderer Pirat auf dem Rücken tätowiert hat, muss man ihm beim Sonnenbad Cola auf den Körper schütten und kann dann später die verklebte und verkrustete Haut abziehen und tadaa: schon hat man die gewünschte Karte. Hammer! Das Spiel ist einfach unglaublich komisch und bis ins kleinste Detail durchgeplant. Ein Muss für jeden Gamer, vor allem die Piratenduelle sind superklasse.

5. Simon The Sorcerer (1993)

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Das Spiel hat einfach Style. Simon ist nicht nur ein guter Zauberer, er ist dabei auch noch super sarkastisch und hat eigentlich überhaupt keine Lust auf den Job. Als klassisches Point-And-Click Adventure humpelt man durch die Pixelwelt und nervt Riesen, kitzelt Drachen und lässt Trüffelschweine auf Türen aus Trüffel los, um die holde Maid aus dem Turm zu retten. Einfach nur cool!