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Basteln & Washi Tape

Basteln & Washi Tape

Washi Tape Bastelidee: Osterdekoration

16. April 2014

20140414_151044Die Osterzeit kommt immer näher, alle Geschäfte verkaufen tonnenweise Schokolade in Ei- oder Hasenform und auch Bäume und Sträucher werden wieder festlich dekoriert. Traditionell färbt man ja hartgekochte Eier und bemalt und/oder färbt ausgepustete Eier, bevor man sie als Baumschmuck drapiert. Dieses Jahr dachte ich, dass ich meinen Cholesterinlevel nicht unnötig anheben müsste und habe mich für eine einfachere und dazu sogar noch vegane Variante entschieden: Ostereidekoration aus Washi Tape!

Diese Deko ist zwar nur in 2D, hat aber die beliebte Eiform behalten und ist dazu auch noch ganz leicht nachzumachen. Ich habe dazu einfach „Osterei“ gegoogelt und eine der Formen mehrmals ausgedruckt. Dieses dann einfach wie in diesem Post beschrieben auf Backpapier abpausen und von beiden Seiten mit Washi Tape bekleben. Da diesmal das Backpapier erhalten bleibt, muss man nicht unbedingt die einzelnen Lagen des Tapes überlappen lassen – ich finde das jedoch schön und habe es trotzdem gemacht. Wenn beide Seiten beklebt sind, einfach an der vorher aufgemalten Linie entlangschneiden und fertig ist der Osterspaß.

20140414_151036Im letzten Schritt habe ich schwarzes Garn auf eine dünne Nadel gefädelt und an der Oberseite der Ostereier in einer Schlaufe festgebunden.

Und das war’s auch schon mit dieser Bastelidee! Wie gesagt, sehr leicht nachzumachen, aber trotzdem ein Hingucker. Und im Gegensatz zu richtigen Hühnereiern, sind diese Washi Tape Eier einfach verstaubar, gehen nicht so schnell kaputt und verrotten nicht. Meine Deko ist also nachhaltig und ohne Animal Cruelty, Mensch Mensch ich sollte einen Orden bekommen 😉 Peace Out!

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Bastelidee: Washi Tape Federn

23. März 2014

20140321_19392420140321_19403720140321_19403120140321_19420820140321_194057

Gesehen habe ich die Anleitung für Federn aus Washi Tape auf diesem Blog und ich war so begeistert, dass ich gleich meine eigenen gemacht habe. Das Vorgehen ist echt simple und man kann mit verschiedenen Schnitttechniken und Schnittwinkeln ein bisschen ‚rumprobieren. Ich habe einige der Federn absichtlich etwas struppiger geschnitten sowie hie und da ein paar Unebenen reingemacht, weil finde, dass sie so „echter“ aussehen. Auch fand ich, dass man zum Schneiden am besten eine kleine Nagelschere nimmt, da die Klingen von normalen Bastel- oder Papierscheren oft zu breit sind. Denn, das konnte ich sehen, um so feiner die Schnitte, umso mehr stehen die einzelnen kleinen „Federn“ hinterher ab und umso echter sehen sie aus. Ich könnte mir die Federn zusammen oder auch einzeln gut auf Karten oder sogar an Kinderkostümen anvorstellen.

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Mein erster Versuch mit Origami

19. Februar 2014

20140218_160313Ende Januar bekam ich von ein paar lieben Menschen ein Origamiset geschenkt und gestern hatte ich zum ersten Mal die Zeit, mich eingehend damit zu beschäftigen. Ich muss zugeben, dass ich vorher noch keine Berührungspunkte mit Origami hatte. Das liegt daran, dass ich ziemlich ungeschickt bin, wenn es um kleinteilige Dinge wie Aufkleben, Ausschneiden oder Falten geht. Ich weiß nicht warum, aber ich habe nicht die Lust und Geduld dazu… ein Grund also weswegen ich schlecht in diesen Dingen bin.

Nichtsdestotrotz habe ich mich also ans Origami falten getraut. Also erstmal vorne weg: es ist nicht so leicht wie es  aussieht… 20140218_160612es gibt eine Akte X Folge, in der ein kleines Mädchen (welches von einem ermordeten Cop besessen ist) sämtliche Tiere in Origami-Manier nachbaut… tja kinderleicht ist das Falten der Tiere leider doch nicht. Es gibt verschiedene „Ausgangsbasen“, die immer wieder vorkommen und aus denen so gut wie alle Origamisachen bestehen. Leider sind die mitgelieferten Anleitungen eher spärlich und relativ schwer zu begreifen. Manchmal wusste ich nicht genau, was ich tun sollte, da die Sachen nur in zwei Wörtern erklärt und dann nur mit einem Pfeil und einer gestrichelten Linie beschrieben werden.

Besonders kompliziert wird es, wenn das Falten über die Ausgangsbasen hinaus geht… ich probierte mich also an einem Schmetterling, nur ist die Anleitung so lückenhaft, dass ich mir ein Video auf Youtube ansehen musste, um zu verstehen, wie die Anleitung von Schritt 8 zu Schritt 9 kam. Laut Video folgten dazwischen nämlich noch vier weitere Schritte, die in meinem Heft gar nicht vorkamen… Auch bei der Faltanleitung des Frosches komme ich an einer Stelle nicht auf das Ergebnis wie die Anleitung. Extrem frustrierend. Ich würde sagen, dass dieses Heft nichts für Neulinge wie mich ist… im Gegenteil!

20140218_170528Letztendlich habe ich es geschafft, eine Taube zu falten!! Zwar nur aus normalem Papier, da ich schon mehrere richtige Bögen versaut hatte, aber naja. Ein weiße Friedenstaube halt 🙂

Ich finde es schade, dass die Anleitungen so unverständlich schwer und lückenhaft sind. Klar es kann auch an mir liegen und dass ich mich überdurchschnittlich dämlich anstelle, aber Anfänger brauchen leider ein paar mehr Anweisungen als nur eine Linie und einen Pfeil.

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Bastelidee: Washi Tape Bilderrahmen

16. Februar 2014

Hey ho, ich hoffe ihr hattet alle einen tollen Valentinstag 🙂 Meiner war soooooo schön! Mein Freund und ich haben den ganzen Tag zusammen verbracht und dann hat er mich Abends fein zum Essen ausgeführt <3<3 Ich habe zum ersten Mal ein Fünfgängemenü erlebt und muss sagen: ich bin begeistert! Wirklich etwas ganz Besonderes!

Ich finde es  immer sehr schön, wenn man sich etwas Persönliches schenkt, anhand dessen man sich dann an diesen Tag zurückerinnern kann. Eine Collage, ein Fotoalbum oder auch ein Foto in einem schönen Rahmen. Rahmen gibt es bei IKEA zwar in allen Farben, jedoch finde ich die immer etwas langweilig… deswegen hatte ich die Idee, Rahmen mit Washi Tape aufzupeppen! Das ist wirklich extrem einfach, macht aber meiner Meinung nach viel her.

CIMG2759Der Prozess ist sehr leicht. Als erstes muss man die Maße des Rahmens auf ein Stück Backpapier übertragen. Für die Innenseite des Rahmens einfach die Maße mit einem Lineal messen und per Hand aufzeichnen. Easy Peasy!

Dann Washi Tape der Wahl zur Hand nehmen und nach Belieben aufkleben. Dazu bitte beachten, die einzelnen Washistreifen immer ein wenig zu überlappen zu lassen, sonst wird das Ablösen unglaublich schwer.

Im letzten Schritt die Form ausschneiden und auf den Rahmen kleben. Das kann etwas tricky sein. Sollte es gar nicht gelingen und oder immer schief werden (wie bei mir), dann kann man die einzelnen Seiten auch einzeln aufkleben. CIMG2760

Tadaaa schon fertig! Ich habe mich für ein Washi Tape entschieden, welches kein sich wiederholendes Muster hat, deswegen ist es eigentlich „egal“ wie sauber und natlos man arbeitet. Schwierig wird es sicher mit Karomustern oder Ähnlichem. Auch ist so ein personalisierter Rahmen ein nettes Geschenk für Väter oder Großväter, die sich chronisch nichts zum Geburtstag/Weihnachten/etc wünschen! So bekommen sie ein schönes Bild und eine fröhliche Dekoration für Zuhause.

Food & Restaurants

Popin‘ Cookin‘ Hamburger

18. Dezember 2013

IMG_20131215_215002So, nach einer lustigen Sushi-Herstellung mit Popin‘ Cookin‘ folgt heute der zweite Versuch mit den japanischen do-it-yourself Süßigkeiten. Dieses Mal haben mein Freund und ich uns an „Hamburgern“ versucht.

Wie auch letztes Mal kamen die verschiedenen Pulverchen und Utensilien in einer quietschbunten Verpackung, die einen sogar darauf hinweist, dass diese Süßigkeitenherstellung ab null Jahren ist. Naja mal sehen.

IMG_20131215_215012Unter dem Karton kam dann dieses Päckchen zum Vorschein, welches man zuerst aufschneiden, beziehungsweise auseinanderschneiden muss.

IMG_20131215_215154IMG_20131215_215226Im Inneren des Päckchens befindet sich alles, was man für eine „Happy Kitchen“ braucht: sechs verschieden große und verschieden farbige Päckchen mit Pulver, ein Portionstellerförmchen, ein kleiner Becher, ein Eislöffel und etwas, was nach einer Mischung aus Messer und Spatel aussieht. Die Förmchen muss man vor der Benutzung erst einmal auseinander schneiden (dazu gibt’s Linien, denen man folgt).

Danach macht man sich am Besten wieder zurück an die Verpackung, denn diese ist gleichzeitig auch noch Dekorationsmaterial. So schneidet man an der gestrichelten Linie jeder Hamburgerdeko entlang und kann damit den mitgelieferten Becher verzieren, Zahnstocher in Fähnchen verwandeln und aus dem größten Vordruck bastelt es sich schnell einen „Potatoe Cup“, also das, in dem Pommes Frites in Fast-Food Restaurants serviert wird.  IMG_20131215_220235Und dann kann es auch schon losgehen.

IMG_20131215_220149 Zu Beginn mischt man den Inhalt des gelben Päckchens mit zwei Portionen Wasser (aus dem kleinen Eckchen links) in dem Förmchen mit den Rillen am Boden. Das Ergebnis soll einmal Pommes Frites ergeben und überraschenderweise riecht das Pulver auch nach Kartoffel. Anders als bei meinem ersten Popin‘ Cookin‘ Versuch ist Popin‘ Cookin‘ Hamburger keine Süßigkeit, sondern dem echten Gericht nachempfunden. Zusammengerührt riecht der „Pommes-Teig“ arg nach Fertig-Püree.
Gut festgedrückt und ebenmäßig verteilt kommt das Ganze dann für 30 Sek in die MicrowelleIMG_20131215_220917 und wird dann tatsächlich fest. Danach einfach aus dem Förmchen nehmen und an den Rillen entlang den festen Teig schneiden, um…tja…Pommes zu erhalten.

IMG_20131215_221106Der nächste Schritt besteht darin, den Inhalt des BBQ-Saucen-farbigen Päckchens mit zwei Portionen Wasser in dem großen Förmchen ohne Rillen (s.o.) anzurühren. Das Ergebnis sieht dann ein bisschen nach Hackfleisch aus und riecht auch nach Fleisch mit Gewürzen und Curry gemischt. Total krass. Diese Masse wird dann in den mittleren der drei Kreise gedrückt.

Gleich im Anschluss wiederholt man den gleichen Vorgang mit dem Inhalt des orangenen Päckchens. Ebenfalls das Pulver mit zwei Portionen Wasser im (gespülten) großen Förmchen ohne Rillen mischen und diese Masse dann in die beiden äußeren Kreise schaufeln. Das soll dann später einmal das Hamburgerbrötchen ergeben und riecht nach—tja— Weißbrot. Also nach Nichts irgendwie. Die „Brotmasse“ gleichmäßig und ebenmäßig in den runden Förmchen zu verteilen ist nicht ganz leicht, sollte aber so gut es geht probiert werden. Je gleichmäßiger das Ergebnis, umso ebenmäßig das spätere Hamburgerbrötchen. Das Trio wird dann ebenfalls für 30 Sek in die Micro gestellt und fertiggebacken. Auch muss ich sagen, dass meine Küche danach total nach Fleisch gerochen hat…Geschmacksverstärker sind schon was Interessantes.

IMG_20131215_223042Im Anschluss wird der Käse gemacht. Dazu den Inhalt des blauen Päckchens mit Wasser verrühren. Abgefahrenerweise riecht die Masse dann auch nach Käse – ein Zustand, den ich eklig und faszinierend zugleich finde. Ich hoffe, Käse, den wir essen, wird nicht auch so hergestellt…

IMG_20131215_223643Ist die Käsemasse erst einmal gut verrührt, lässt sie sich gut zu einem Bällchen formen und dann auf dem hinteren Teil der Plastikverpackung ausrollen. Dort ist ein blaues Rechteck aufgezeichnet, welches genau die nötige Länge und Breite des Käses anzeigt. Daraus werden dann später zwei Käsescheiben gewonnen.

IMG_20131215_223937Der Inhalt des roten Tütchens wird mit zwei Portionen Wasser schließlich zu Ketchup, der wirklich nach Tomatenmark riecht und schmeckt, jedoch wie Marmelade aussieht.

Der Ketchup ist meiner Meinung nach am Intensivsten und hat mich total an eklige, sehr sehr sehr günstige Tomatensauce aus der Tüte erinnert. Schmeckt total nach Tomatenmark, ist aber gleichzeitig auch unglaublich süß und klebrig.

IMG_20131215_224128Last but not least wird die Cola fabriziert. Dazu füllt man den kleinen Becher zu drei Vierteln mit Wasser und kippt das Pulver des pinken Päckchens rein. Zuerst sprudelt alles wie Brause kurz auf und dann wird die Cola klar und wie man sie eben kennt. Schmecken tut das Ganze nach verwässerten Colaflaschen-Süßigkeiten, hat jedoch überraschenderweise Kohlensäure.

IMG_20131215_225134Tja und dann geht es ans Anrichten. Die beiden Burgerbrötchen werden in je zwei Hälften geteilt; je nachdem, ob man nun zwei klassische Burger oder einen klassischen und einen doppelten Burger machen möchte, teilt man das Fleisch in zwei oder drei Teile. Dann alles auf einander türmen, immer zwischendurch mit Ketchup bestreichen und zum Schluss mit einer Fahne garnieren. Die Pommes kommen stilecht ins dafür vorgesehene Pommesdingsi (wie nennt man das?) und werden ebenfalls mit Ketchup beträufelt.

IMG_20131215_225124Und dann fehlt nur noch die Geschmacksprobe. Leider hat mir dieses Popin‘ Cookin‘ überhaupt nicht gemundet. Im Gegenteil… Die Konsistenz war einfach nichts für mich (zu zäh) und sogar mich als alter Fleischesser hat der Geschmack zu sehr zugesetzt. Die Cola war lecker, vom Rest hab ich keinen Bissen runterbekommen. Mein Freund fand es nicht so schlimm und ziemlich witzig.

Alles in allem hat mir diese Version der japanischen DIY Süßigkeit in der Herstellung besser gefallen. Geschmacklich lag es jedoch leider noch unter dem anderen. Süß wäre es wahrscheinlich nicht ganz so abstoßend gewesen.

To be continued!!

 

Basteln & Washi Tape

1. Advent: Weihnachtskarte mit Washi Tape

1. Dezember 2013

Ich wünsche jedem, der das hier liest, heute einen schönen ersten Advent 🙂 Ich kann es kaum glauben, dass es schon wieder Dezember ist. Die Zeit vergeht wirklich unglaublich schnell. Schon ist wieder Adventszeit und wir zünden die erste Kerze an. Ich mag die Adventszeit irgendwie total gerne. Man sitzt Sonntags beisammen, isst Kekse, spielt Spiele und hat nebenbei ein paar Kerzen brennen. Schön besinnlich.

Jetzt beginnt auch wieder die Zeit des Bastelns, auf jeden Fall für mich. Weihnachtsgeschenke, Karten, Namenskärtchen, Kalender und so weiter werden wieder gebastelt, verziert und aufgehübscht. Ich plane ebenfalls eine lustige „Photo Booth“ für Weihnachten, die muss ich auch noch vorbereiten und anfertigen (dazu mehr an anderer Stelle). Was passt da besser als CIMG2380zum guten Washi Tape zu greifen?

Die Mutter von meinem Freund hat mir diese vier Rollen geschenkt, als ich sie das letzte Mal gesehen habe und ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. Die Motive sind wirklich unglaublich süß, sehr weihnachtlich und man kann eine Menge damit machen. Vor allem die Rolle oben links gefällt mir, ich könnte mir gut vorstellen, sie mit anderen, roten Washi Tapes etwas versetzt übereinander zu kleben.

Natürlich kann man auch mit Washi Tape, welches nicht spezifisch für Weihnachten gedacht ist, viele tolle Sachen zaubern. CIMG2239Ich habe zum Beispiel drei „Christmas Stockings“ aus Washi Tape ausgeschnitten sowie einen Candy Cane aus verschiedenen Klebebändern gefertigt. Für die Stiefel habe ich wieder Washi Tape auf Backpapier geklebt, dann eine Schablone gebastelt und diese auf die nicht beklebte Seite des Backpapiers übertragen und ausgeschnitten. Beim Candy Cane habe ich einfach improvisiert.

CIMG2244So habe ich sie letztendlich aufgeklebt, damit es ein bisschen danach aussieht, als würden die Stockings an einem Kamin hängen. Wer wirklich viel Zeit hat, kann natürlich noch kleine Päckchen basteln und diese aus den Stockings rausgucken lassen. Sowas ist wahrscheinlich für eine Weihnachtskarte besonders schön.

CIMG2272Als letztes habe ich einen kleinen Weihnachtsbaum aus Washi Tape gebastelt sowie die Schnittreste zu kleinen Weihnachtsbaumkugeln geformt. Weihnachsbäume kann man natürlich auch „umgekehrt“ basteln, also nur die Umrandung und das Innere freilassen und dort verschiedene Kugeln draufkleben. Was natürlich auch sehr schön ist, ist, wenn man einen Weihnachtsbaum aus verschiedenen Washi Tapes bastelt. Ein bisschen so wie die Washi Tape Kreise nur eben in Tannenbaum-Form.

So-ho-ho-ho kann Weihnachten kommen!

 

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Washi Tape Bastelidee: Geburtstagskarte

20. Oktober 2013

CIMG2255Letztens wurde eine liebe Freundin von mir 26 Jahre alt und ich wollte ihr auf jeden Fall eine Geburtstagskarte basteln 🙂 Was passt da besser als Washi Tape? Ich habe mich für das Motiv „Kuchen“ entschieden, weil es einfach gut zum Geburtstag passt.

Die Arbeitsschritte sind so gut wie selbsterklärend. Verschieden lange Washi Tape Streifen übereinander kleben, wobei der unterste Streifen am längsten sein muss. Als Kuchenablage habe ich ein grünes Washi Tape zugeschnitten. Natürlich kann man die Ablage des Kuchens noch anders gestalten, zum Beispiel als eine Art Tablett oder als Tisch. Für die „26“ oben habe ich ein Stempelset genommen, damit es nach Kerzen aussieht.

CIMG2243Innen habe ich noch drei Ballons aus Washi Tape eingeklebt. Dazu einfach den Arbeitsschritten dieses Posts folgen und Ballons statt Kreise ausschneiden. Ich persönlich finde es sehr schön, dass die Ballons sich ein bisschen überlappen.

Natürlich kann man, wenn es sich bei dem Geburtstagskind um den Freund/die Freundin handelt, die Karte zusätzlich auch mit Herzen aus Washi Tape in allen Größen und Formen verzieren. Ich finde das bei meinem Homies immer ein bisschen too much, aber wer seinem Bro eine Herzenkarte schicken möchte, kann dieses natürlich auch tun 🙂

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Bastelidee für Washi Tape

15. September 2013

CIMG2223Basteln mit Washi Tape ist wirklich einfach, wenn man erstmal ein paar Rollen hat und mit den verschiedenen Farben und Mustern spielen kann. Ich habe mich einmal an bunten Kreisen aus verschiedenen Washi-Tapes versucht und bin mit dem Ergebnis echt zufrieden! Yay endlich mal Bastelideen, die auch Grobmotoriker und Ausschneid-Fails wie ich bewerkstelligen können.

CIMG2226Als erstes braucht man für ganz normales Backpapier, egal welche Firma oder Marke, Hauptsache Backpapier. Davon nimmt man sich ein Stück und beklebt die beschichtete Seite mit Washi Tape nach Wahl. Auch sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass die einzelnen Klebstreifen ein bisschen überlappen, sonst wird es später mit dem ablösen schwierig. Ich habe in einer Ecke des Backpapiers angefangen und dann diagonal die Klebstreifen aufgeklebt, damit es später zu viel Farbvariation kommt. CIMG2229 Im nächsten Schritt dann das Papier umdrehen und auf die Rückseite Kreise malen. Ich habe dafür die Kappe einer Creme genommen, natürlich kann man auch den inneren Pappring der Washi Tape-Rolle als Schablone benutzen – je nach Größenvorstellung der Kreise. Da ich kein Masking Tape verschwenden wollte, hab ich in die kleinen Zwischenräume noch kleinere Kreise gemalt 🙂

CIMG2233Diese dann einfach ausschneiden und Taadaa~ schon sind sie fertig, die bunten Kreise aus Washi Tape. Das gute ist, durch die leicht speckige Seite des Backpapiers kann man die Klebstreifen ganz leicht ablösen und auf andere Sachen kleben. Ich kann mir zum Beispiel vorstellen, dass solche Kreise schön als Briefsiegel aussehen. Natürlich kann man die Kreise auch größer ausschneiden und an die Wand als Dekoration kleben (hält bei meiner Tapete leider nicht, schon probiert). Ich werde in der nächsten Zeit wahrscheinlich noch andere Formen/Motive mit der gleichen Vorgehensweise zaubern 🙂 Ich hab schon viele weitere Bastelideen !

 

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Washi Tape 101

18. August 2013

Nach meinem letzten Post am Mittwoch bekam ich viele Fragen, was Washi Tape sei. Deswegen dachte ich, ich blogge mal ein bisschen darüber 🙂 Washi Tape ist japanisches Klebeband aus Reispapier, welches in allen Farben und Mustern daherkommt. Es fühlt sich ein bisschen wie Wachspapier an, ist halb-durchsichtig und in verschiedenen Breiten vorhanden. Oft wird dieses Klebeband auch „Masking Tape“ genannt, was natürlich auch der Überbegriff ist und auf Deutsch einfach „Kreppband“ heißt. Warum also der ganze Hype?

Washi Tape ist seit einem Jahr DER Renner in der DIY-Bloggerszene und auch für viele Bastler nicht mehr wegzudenken. Warum? Weil man mit dem Klebeband viele schöne Dinge dekorieren, verschönern und aufpeppen kann. Auf Pinterest gibt es zum Beispiel ganz viele interessante Inspirationen und Ideen, Washi Tape einzusetzen. Ich habe das erste Mal von diesem Klebeband in Chinatown in London gehört, ohne überhaupt zu checken, das alles hinter diesem Klebefilm steckt.CIMG2179
Damals habe ich mir dann diese vier Klebebänder für je einen Pfund (oder so) gekauft, einfach mit der Absicht, Geschenke lustig zu verpacken. Leider ist es nie wirklich dazu gekommen, weil ich die Tapes einfach zu niedlich fand, um sie auf ein Geschenk zu kleben, von dem man das Papier eh letztendlich wegwirft. Anyways. Zurück in Deutschland dauerte es eine Weile, bis ich wieder mit dem Zeug in Berührung kam. Der Boom setzte hier irgendwie etwas später ein. Jedoch kann man jetzt, wenn man genau hinsieht, in vielen Bastelbedarf/Schreibwarenläden Washi Tape finden. Leider zu horrenden Preisen. Ikea verkauft Washi Tape für 6€ à drei Rollen, bei Ararat in der Bergmannstraße kostet eine Rolle(!) zwischen 2 und 3€. Astronomische Preise! Vom Internet ganz zu schweigen. Ein englischer Online Shop bietet die Klebebänder für £1.50 an. Irrsinn!

Nun hab ich das Hintertürchen gefunden! Einen Laden in Berlin, in dem man Washi Tape günstig und zu vernünftigen Preisen kaufen kann!! Yeah 🙂 Xenos heißt der Laden! Der befindet sich in den Wilmersdorfer Arcaden – früher gab’s eine Filiale in den Neukölln Arcaden, aber leider hat der zugemacht.

CIMG2153Im Xenos gibt es eine große Bandbreite an Washi Tape, mit oder ohne Muster!! Zwei Rollen kosten 1.99€. Ich hab mich für ein rosa Set und ein französisch-inspiriertes Set entschieden, werde aber sicherlich wiederkommen und noch mehr kaufen. Die Qualität ist sehr gut und nicht vom Original zu unterscheiden! Und auch wenn mal was daneben geht und ein Stück reißt, ist das kein Weltuntergang. Schließlich hat man keine 3€ pro Rolle geblecht.

Mit Washi Tape zu arbeiten macht Spaß und ist auch für Grobmotoriker wie mich ein Kinderspiel. Ich kann keine grade Linie ausschneiden, geschweige denn Perlen aufkleben und trotzdem hat mich dieses Klebeband noch nicht in einen verzweifelten Wutanfall befördert 😉 Es gibt also Hoffnung für alle Bastelmuffel da draußen. Yeah!

Mein erstes Projekt lautete: langweilige Gegenstände aufmöbeln. Dazu hab ich mir dann kurzerhand meinen USB-Kartenleser geschnappt und mit ein paar Handgriffen etwas aufgepeppt. CIMG2150Sieht gleich viel fröhlicher und spannender aus und außerdem kann man ihn schlechter verlieren oder verwechseln.

Charlotte: 1, Grobmotorik: 0.

Oft sieht man auf anderen Blogs, wie Leute mit Washi Tape Bilder an die Wand geklebt haben, oder andere abgefahrene 3D-Modelle kreiert haben. Mein Zimmer ist (leider?) schon recht farbenfroh, da würde so ein Großprojekt wohl eher Unruhe bringen, als stylish wirken. Deshalb werde ich mich mit meinen Washi Tape-Auswüchsen wohl eher auf kleine Gegenstände beschränken.

CIMG2183Als nächstes habe ich langweilige Teelichter aufgehübscht. Teelichter hat jeder, trotzdem sehen sie immer langweilig und gleich aus. Nicht so mit Washi Tape. Und wenn die Kerze runtergebrannt ist, kann man einfach eine neue in die schönen Teelichthalter platzieren. Die dunkle Jahreszeit kann also kommen. Ich bin teelichtertechnisch gewappnet.

CIMG2187Auch habe ich diese langweilig aussehende Vase verschönert. Ohne Blumen sieht’s zwar noch etwas komisch aus, aber mit einem Strauß Rosen oder ähnlichem wird das Gesamtbild bestimmt außergewöhnlich. Das Gute an diesem Reispapier ist nämlich, dass man das Klebeband, wenn man denn die Nase voll von Mädchenkram hat, ganz leicht und ohne Spuren zu hinterlassen, abziehen und neuverwenden kann. Kein blödes abgepule. Wie das aussieht, wenn man das Tape von Papier abmacht, weiß ich nicht. Von glatten Oberflächen kann man es sehr gut abmachen.

CIMG2188Last but not least – mein komisches Handyaufladekabel. Das ist jetzt auch französifiziert und ganz leicht wiederzuerkennen. Bei den ganzen Steckern in den Steckdosen verlier ich oft den Überblick und muss immer extra unter den Tisch krabbeln, um das richtige zu finden. Durch diesen leichten Trick bleibt mir dies jetzt erspart 🙂

Washi Tape macht Spaß 🙂

(Ps: ich werd nicht von denen gesponsort, ich arbeite nur in einer Marketing-Firma und kann leider nicht mehr schreiben, ohne etwas zu verkaufen. Es sei mir verziehn)

Allgemein

Project Plant; Week one

29. Mai 2013

BildThe first week has been really exciting! Despite the manual’s claim for plastic foil, the seeds began to sprout after only one day. Yay! I don’t know whether that’s because my kitchen is really sunny, or because I totally disregarded the manual’s suggestion to „only spray them with water“ and kept the soil moist at all time. You see, IKEA’s gardening suggestions might now always be the icing on the cake. I guess you have to be spontaneous and listen to your green thumb.

BildThis is how the plants looked after four days! FOUR DAYS, if they continue to grow like that, I will have to re-pot them soon, despite the manual’s direction to re-pot them after three weeks. Urgh. Do you see the white things under the pot in the bottom left corner? That’s the roots that’re already protruding from the pot.

BildThat’s how big they’ve gotten after (only) one week. I have to admit that I did not expect anything like that at all. It really does work, guys.  So, it all boils down to: disregard the manual, keep the plants at a sunny spot and water them a lot. I think I’ll re-pot them this week and check in with you guys next week or the week after that… up until now, nothing really exciting has happened. But that’s how plans are, I guess XD They grow.