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Meine liebsten Reise-Apps

17. September 2015
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Heute möchte ich euch meine Must-Have-Apps zum Reisen vorstellen. Egal, ob für den Flug oder für das Reiseziel: Ohne diese Apps möchte ich im Urlaub nicht mehr sein.

Im Flugzeug:

Im Flugzeug will ich vor allem Zocken und mich von meiner Flugangst ablenken. Dazu hab ich auf meinem Tablet:

Monument Valley (iOS/ Android): Das beste Knobelspiel der letzten Jahre. Coole Rästel und unglaublicher Wiederspielwert.

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Skip Bo (iOS/ Android): Ein Kartenspiel, welches man auch alleine spielen kann. Macht Spaß und ist in drei Schwierigkeitsstufen nie langweilig. Achtung: saugt Akku ohne Ende.

Cooking Mama (iOS/ Android): Ich hab das Spiel früher auf dem Nintendo DS gespielt und als App macht es genauso viel Spaß! Cooking Mama ist ein Spiel, bei dem sich die Touch-Steuerung total anbietet.

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Quelle: Google Play

Ein Wimmelspiel (iOS/ Android): Wimmelspiele gibt es zuhauf und alle sind irgendwie ähnlich – deshalb liebe ich sie, haha. Ich kann die von der Firma Big Fish empfehlen.

Device 6 (iOS): Ein Rästelspiel in Textform. Man hört, liest und sieht verschiedene Clues und muss so sich durch das Spiel knobeln. Unglaublich genial und absolut zu empfehlen. Achtung: Man braucht Kopfhörer dazu.

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Quelle: iTunes

Zum Entspannen passt Relax Melodies oder White Noise – so kann man Wasserplätschern zuhören, wenn der Sitznachbar schnarcht oder nicht aufhören will zu quasseln. Natürlich kann man auch auf dem Tablet Kindle-Bücher lesen, ich finde das aber zu schädlich für die Augen.

Im Urlaub:

Im Urlaub finde ich es immer wichtig, eine digitale Landkarte dabei zu haben. CityMaps2Go funktioniert auch offline. Man lädt sich vorher einfach die Karten der Reiseziele und dann kann’s auch schon losgehen. Auch Sprachapps oder Übersetzerapps (Google Translate) für Schilder sind super in allen Ländern mit nicht-lateinischem Alphabet.

Natürlich ist der Urlaub auch eine Zeit der Entspannung. ZU viele Apps möchte ich deswegen auch gar nicht in meinen Alltag im Ausland einbauen.

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App Review: King of Opera

28. Januar 2015
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Letztens gab es die App „King of Opera“ kostenlos bei Amazon zum Download, also habe ich gleich zugeschlagen! Die App ist ein witziges Partyspiel, welches man allein oder mit bis zu drei Mitspielern spielen kann. In dem Spiel geht es darum, seinen kleinen dicken Opernsänger ins Rampenlicht zu rücken und so zum König der Oper zu werden. Um das zu bewerkstelligen, muss man die restlichen Opernsänger mit Hilfe des eigenen dicken Bauches von der Bühne schmeißen.

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In liebevoll gestalteter Grafik rumst, schmeißt und kullert man also um die Wette, immer nach dem Lichtkegel gierend, der einem die ersehnten Punkte bringt. Das ganze sieht man in der Vogelperspektive und jedes Mal, wenn einer der kleinen dicken Kerlchen ins Rampenlicht tritt, fängt er an zu singen. Die Steuerung funktioniert hier jedoch nur über einen Knopf, der den Sänger zum Geradeauslaufen bringt – Lässt man den Knopf los, dreht er sich im Kreis. Es gibt also keine wirklich Möglichkeit, die eigene Figur zu steuern, deshalb ist es oft nur Zufall, wer gerade im Licht steht. Man muss deshalb vor allem versuchen, die anderen Sänger wie eine Walze vor sich her und von der Bühne runter zu schieben. Und ganz ehrlich – das macht auch riesig Spaß!

Das Originalspiel („Steal the Spotlight“) hat mehrere Spielmodi: Santa Hustle, Penguin Style, Sumo Dash und Bounce Bawl. In jedem Modus haben die Opernsänger etwas anderes an, was wirklich herzallerliebst aussieht. Darüber hinaus gibt es noch andere Level: Phantom („Catch the spotlight“), Royal Rumble („knock others off the stage“), Power Ups („Steal the Spotlight – Erinnert an Super Mario), sowie Last man Standing. Alle diese Level haben dieselben Parameter wie das Originalspiel sowie dieselben Spielmodi. Der Einzige Unterschied ist, wie schon an den Namen zu erkennen, das Ziel der einzelnen Levels. Besonders Royal Rumble ist sehr witzig, weil man Punkte dafür bekommt, die anderen runter zu schubsen.

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Die Level sind ziemlich lang und bestehen aus mehreren Runden. So kommt garantiert keine Langeweile auf! Ich glaube, dass man das Spiel vor allem zu mehreren und auf einem Tablet spielen sollte, damit die Grafik am besten zur Geltung kommt und das Gameplay auch machbar ist. Auf einem Smartphone kann man sicher nur wenig erkennen, geschweige denn vier Knöpfe auf einmal betätigen. Nichtsdestotrotz ist „King of Opera“ ein super Partyspiel und für Tablet-Besitzer auf jeden Fall eine Überlegung wert!

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App Review: Back to Bed

21. Januar 2015
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Die App „Back to Bed“ ist ein anspruchsvolles 3D-Puzzel, bei dem man dem Schlafwandler Bob dabei helfen muss, unversehrt zurück in sein Bett zu finden. Das ganze findet im Unterbewusstsein des Schlafenden statt und so ist jedes Level an ein anderes künstlerisches, surrealistisches Gebilde angelehnt. Treppen gehen von einem Geschoss ins andere sowie von unten schräg die Wand hoch, der Boden ist gefliest mit schwarzen und weißen Kacheln und hier und da findet man grüne Äpfel im Magritte-Stil. Jedoch ist das Unterbewusstsein keine Pfeife, sondern manifestiert sich in Gestalt eines kleinen Hundeähnlichen Wesens mit Menschengesicht namens Subob. Als Spieler schlüpft man in die Rolle von Subob und lenkt Bob an Hindernissen vorbei und setzt Äpfel als Wegsperren, damit der Träumer nicht in den Abgrund fällt.

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Quelle: Bedtime Digital Games

Das Level ist schließlich erfolgreich abgeschlossen, wenn Bob sich sicher in seinem Bettchen befindet. Je mehr man spielt, umso komplexer und komplizierter werden die Traumgefilde, durch die man ihn manövrieren muss. Dabei stößt man an die Grenzen der Physik und muss sich immer kreativere und surrealistische Wege ausdenken, um Bob den geruhsamen Schlaf finden zu lassen. Das Interessante an dieser App ist neben dem kniffligen Gameplay vor allem auch die Grafik. Sie ist zugleich real und surreal sowie ein liebevoll gezeichneter und gut durchdachter Mix aus Traumwelt und Wirklichkeit.

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Quelle: Bedtime Digital Games

Als letztes kann man nach Beendigung des Hauptspiels noch die so genannte Alptraumwelt freischalten und so noch tiefer in das menschliche Unterbewusstsein vordringen. Das Spiel ist abwechslungsreich und mit streigerndem Schwierigkeitswert eine harte Nuss zu Knacken. Wer gerne Puzzle-Spiele à la „The Room“ spielt, sollte „Back to Bed“ auf keinen Fall verpassen. Derzeit ist es für 1,61€ (kurzfristige Rabattaktion!) im Play Store von Google zu haben.

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App Review: Fragment

14. Januar 2015
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Es gibt wirklich unzählige Fotografie-Apps, die alle auf etwas anderes abzielen: Fotobearbeitung, Fotoretusche, Filter, etc. Als ich im Sommer 2014 von Fragment hörte dachte ich mir „Ach, die dreitausendmillionste Foto-App“, erkannte jedoch kurz danach ihr Potenzial, als ich die ersten Resultate der App begutachten konnte. Mit Fragment kann man seine Bilder durch – Achtung, Überraschung – verschiedene Fragmente und geometrische Figuren bearbeiten und ihnen so einen spannenden und kreativen Touch verleihen.

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Positiv ist, dass das Interface der App gradlinig und einfach zu bedienen ist. Man nimmt entweder ein neues Foto auf oder lädt ein bestehendes aus der Galerie und kann dann auch schon gleich loslegen. Der Kreativität sind mit dieser App keine Grenzen gesetzt. Wählt man eine geometrische Figur aus, fragmentiert und spiegelt diese das Bild entsprechend. Außerdem kann man durch zusätzliche Bearbeitungsmöglichkeiten das eigene Bild immer mehr personalisieren. So kann man Bereiche des Fotos versetzen, weiter spiegeln, drehen, zusätzlich mehrfach fragmentieren sowie via Filter den Kontrast, Helligkeit, Sättigung, den Verwischeffekt und die Farbumkehrung anpassen.

Was mich jedoch wirklich beeindruckt hat, sind die Farbmöglichkeiten. Jede Bearbeitungsmöglichkeit lässt ebenfalls eine Farbanpassung zu. Das heißt, ich kann bei einem bestimmten Bereich eines Fragments die Farben umkehren und gleichzeitig in eine andere Farbe eintauchen, auch wenn das Bild ursprünglich eine ganz andere Farbgebung hatte.

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Alles in Allem macht Fragment wirklich Spaß und es gibt unzählige Kombinationsmöglichkeiten, sodass sicherlich kein Bild dem anderen gleicht. Oben seht ihr, wie unterschiedlich das selbe Bild mit unterschiedlicher Bearbeitung aussehen kann. Es sind zwei meiner ersten Versuche mit der App und ich bin sehr zufrieden.

Die App gibt es derzeit für um 2€ im App-Store von Google zu haben.

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Die besten Spiele von 2014

2. Januar 2015
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Das Jahr 2014 brachte uns einige geniale Games. In diesem Artikel stelle ich die meiner Meinung nach besten in 2014 erschienenen Spiele vor. 5 davon sind Android Apps und 5 Computerspiele.

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1) The Inner World:

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Quelle: Headup Games

Es gibt nur wenige gute Point-&-Click-Adventures für Android. Das ist sehr ärgerlich und unerklärlich, ist die Touch-Steuerung doch perfekt für das Genre. „The Inner World“ ist da eine gelungene Ausnahme. In fetziger Kritzeloptik und mit spannender Story ist die App ein absoluter Hauptgewinn. Und das nicht nur, weil es wie eine Hommage an die alten Meister der Point-&-Click-Adventure erinnert, sondern weil das Setting gelungen ist und das Spiel überhaupt nicht durchschaubar ist. Im Gegenteil, es hat einige Verrücktheiten à la Monkey Island oder Day of the tentacle, die einem die Feder aus der Mütze springen lassen.

2) Leo’s Fortune:

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Quelle: 1337 & Senri LLC

Wer Rayman oder andere Jump-&-Run-Games mag, wird auch von dieser App total begeistert sein. In diesem Spiel muss man dem puschligen Fellball Leo dabei helfen, sein Vermögen in Goldmünzen wiederzuerlangen. So lässt man ihn durch Rohre sausen und aufgeflauscht in Höhlen hinabgleiten. Das Spiel macht total Laune und ist deshalb ein absoluter Favorit von 2014.

3) Monsters Ate My Birthday Cake:

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Quelle: Cartoon Network

Bei dieser App muss man Nikos gestohlenen Geburtstagskuchen einsammeln. Dazu schließt sich der kleine Junge mit ein paar Monstern zusammen und gemeinsam überwinden sie Hindernisse und retten so Nikos Geburtstag. Die niedliche Japano-Grafik und das außergewöhnliche Gameplay machen „Monsters Ate My Birthday Cake“ zu einem Must-Have.

4) Over The Top Tower Defense (OTTTD):

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Quelle: SMG Studios

Mit OTTTD wurde 2014 eins mit Abstand besten Tower-Defense-Games abgeliefert. Im Auftrag eines Geld-hungrigen Rüstungskonglomerats muss der Spieler Runde um Runde Dimensionen erobern und dabei seine Stellungen mit immer abgedrehteren Waffen-Türmen gegen noch viel abgedrehtere Gegner (wie z.B. Oktopusse auf Motorädern oder ein Paar Laser-Augäpfel samt überdimensionierter Brille) verteidigen. Das alles wird garniert mit bunter Comic-Optik, Blut- und Splatter-Fontänen sowie sehr gelungenen Synchronisation der aufrüstbaren Helden. Einfach genial!

5.) Hearthstone

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Quelle: Blizzard Entertainment, Inc.

Bekannt für seine epischen MMORPGs und Action-Serien, wagte sich der Entwickler Blizzard 2014 mit Hearthstone auf komplett neues Terrain. Mit einem Sammelkarten-Spiel hatte niemand wirklich gerechnet. Doch so blatant die Anleihen zu Magic oder Pokemon sein mögen, schafft Blizzard mit seinem markanten Comic-Stil sich von seinen geistigen Paten abzusetzen. Mit derzeit 9 spielbaren Helden, ersten Expansion Packs und einer sehr quirligen Grafik schafft Hearthstone es, die gleiche süchtig-machende Atmosphäre von World of Warcraft genreübergreifend perfekt zu imitieren und in Kartenform zu verpacken.

Computerspiele

1) Baphomets Fluch 5: Der Sündenfall

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Quelle: Gamezone.de

Beide Teile des fünften Spiels der epischen Baphomets-Fluch-Reihe kamen 2014 raus und sind nach den enttäuschenden dritten und vierten Spielen ein absoluter Oberhammer. Zwar im Deutschen ohne Franziska Pigulla als Nicole Collard, aber trotzdem mit dem gleichen Charme und Witz wie die ersten beiden Spiele aus den 90ern. Plus, sie haben die peinliche 3D-Action-Grafik wieder sein lassen und sind zu der alt-bewähren Point-&-Click-Steuerung zurückgekehrt. Ich musste mich richtig zurückhalten, um das ganze Spiel nicht in einem Wisch und innerhalb der ersten 24 Stunden durch zu spielen. Jeder Fan von George und Nico sollten den 5.Teil auf keinen Fall verpassen. Er ist großartig und ich hoffe, dass die Kickstarter-Kampagne, die dieses Spiel hervorbrachte, genauso erfolgreich bei einem sechsten Teil werden wird.

2.) Broforce

Broforce

Quelle: Dan [greuceanu] über Steamcommunity.com

Brooooooofooooorceeeeeeee. So oder so ähnlich wird man im Titelbildschirm des neuen Indie-Action-Krachers von Free Lives Games begrüßt. Das Spiel ist eine side-scrollende Hommage an solche Actionspiele wie Contra oder Turrican auf dem SNES, die anstatt selbst ausgedachter, clichéhafter Pixelprotagonisten liebevoll pixelierte, clichéhafte Hollywood-Actionheldenstars in die Schlacht schickt. Zusammen mit solchen Steroide-gepanschten Ikonen wie Bronan, Rambro oder dem Brominator zieht man in die Schlacht, um einem fiktiven Schurkenstaat die Demokratie beizubringen. Neben dem schier unendlichen Roster an Bros (bisher mehr als 25), ist vor allem der ausgefeilte Multiplayer das Hauptargument für Broforce. Die Umgebung in die Luft zu jagen, feindliche Schergen zu dezimieren und sich dabei nen lässigen High-Five zu geben, macht eben nur im Team Spaß und kleine Pixelhelden ganz groß!

3.) Dungeon of the Endless

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Quelle: Eurogamer.pl

Man kann von Dungeon of the Endless von den Amplitude Studios vieles behaupten: Die Pixelgrafik ist nicht unbedingt zeitgemäß; die Textmenge ist zu viel; oder, dass das Spiel an Stellen teils unfair hart wird. Aber eins ist sicher – mit Dungeon of the Endless ist endlich ein Spiel erschienen, was mit seinem Umfang definitiv Standards setzt. Seit Diablo oder dem alten Gauntlet hat sich bisher kaum ein Rogue-like getraut, ein dermaßen expansives Spielerlebnis zu bieten. Auch der Soundtrack ist preisverdächtig und untermalt perfekt die beklemmende, aber irgendwie poetische Atmosphäre.

4.) Gods will be Watching

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Quelle: Deconstructeam.com

Ganz harter Tobak. Mit dem interaktiven Point-&-Click Adventure von Deconstructeam kriegt man als Spieler Massenmord, Genozid, Folter und mehr dergleichen Themen ins Haus. In dem Science-Fiction-Setting spielt man unterschiedliche Personen, die in einen erbarmungslosen Konflikt zwischen den jeweils ethiklosen Parteien der galaktischen Föderation und der oppositionellen Terroristengruppe Xenolifers verstrickt sind. Aktiv muss man Resourcen und Personen managen und teilweise sehr unangenehme Entscheidungen über Leben und Tod treffen. Mit diesem zwar rauen, aber frischen Ansatz, dem durch Zufall gesteuerten Schwierigkeitsgrad, und den filmreif entwickelten Protagonisten schafft Gods will be Watching den feinen Spagat zwischen Philosophie und einem Tarantino Film. Großes Kino!

5.) Titanfall

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Quelle: Pcworld.com

Ob DOTA2, LoL, Starcraft oder CS GO – der Markt des kompetitiven Multiplayers schien bis März 2014 bereits prall gefüllt von etablierten Genres, die man bereits seit vielen Jahren kennt und liebt (oder eben nicht). Dann fällt Titanfall sprichwörtlich aus allen Wolken und schafft mit einem neuen Ansatz die Multiplayerszene aufzumischen. In dem Team-basierten First-Person-Shooter spielt man einen Soldaten im Krieg für eine von zwei intergalaktischen Parteien, die irgendwie um Ressourcen streiten. Die Geschichte an sich ist auch eigentliche Nebensache, wenn man bedenkt worum es wirklich geht: FETTE KAMPFROBOTER! Man kann sich für einen von mehreren turmhohen Metalungetümen entscheiden und nach einiger Zeit im Spiel sie vom Himmel zur Hilfe rufen – und natürlich selbst steuern. Neben neuen Spielmodi und der coolen Parkourfähigkeit, mit der man elegant an jeder Wand entlangsausen darf, schafft Titanfall es in seinen Multiplayerpartien durch die clever eingeflochtene Backgroundstory sowie sehr gut ausbalancierte Roboter zu beeindrucken, und entstaubt so das doch arg eingefahrene Genre.

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Tutorial: Bei Google Play ohne Guthaben auf 0 Euro reduzierte Apps erhalten

10. Dezember 2014
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Der Google-Play-Store hat sehr oft Deals und Reduktionen. Seien es Summer Sales oder besondere Angebote zu kulturellen oder religiösen Feiertagen, bei Google Play purzeln die Preise. Letztens gab es zum Beispiel drei „Die Drei Fragezeichen“-Folgen kostenlos zum Download. Sonst kostet eine Folge um 3 Euro, also hat sich dieser Deal tatsächlich gelohnt. Wer jedoch noch kein Google Wallet eingerichtet hat, der kann auch nicht von diesen Schnäppchen profitieren. Denn, obwohl die Datei kostenlos ist, war sie einmal kostenpflichtig und hat daher einen Kaufvorgang. Das bedeutet, dass der Kauf immer noch in Rechnung gestellt wird, nur halt für 0,00€ anstatt des vorherigen Preises. Die Bezahlstruktur bleibt natürlich erhalten (Apps, die immer kostenlos sind, haben diesen Rechnungsvorgang nicht). Im Klartext bedeutet das für alle, dass man den Kauf nicht abschließen kann, ohne im Wallet eine Kreditkarte, ein PayPal-Konto oder einen Gutscheincode zu hinterlassen. Das ist super ärgerlich, wer will schon seine Kreditkarten-Informationen hinterlegen, nur um einmal eine gerade auf 0€ reduzierte App zu kaufen? Besonders für jene, die sonst nur kostenlose Apps herunterladen, macht das wenig Sinn.

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Es gibt jedoch ein kleines Schlupfloch, mit dem man auch ohne Kreditkarte, PayPal-Konto oder Gutscheincode an die reduzierten Apps kommen kann. Der Schlüssel dazu geht über die Google-Umfrage-App, die ich schon einmal in diesem Artikel vorgestellt habe. Installiert und startet man diese App auf einem Android-Gerät, bekommt man nach der Freischaltung eine Umfrage zugeteilt. Diese Umfrage, ob nun besoldet oder nicht, fügt den mit der Umfrage erzielten Betrag (ob 0,00€ oder 1000000000€, ganz egal) auf das Google Wallet hinzu. Gibt es noch keins, wird eins automatisch generiert. Das bedeutet, dass man im Anschluss damit auf 0€ reduzierte Apps beziehen kann, egal ob auf dem Konto nun tatsächliches Geld ist oder nicht. Das Google Wallet bleibt übrigens bestehen, wenn man die Umfrage-App wieder deinstalliert.

Ich hoffe das Tutorial war einleuchtend erklärt. Bei Fragen oder Unklarheiten wie immer über die Kommentarfunktion oder per Mail (siehe die Seite „Über mich“) nachhaken.

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App Review: 9 Elefants

26. November 2014
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Alle, die wie ich früher „Professor Layton“ gespielt haben, dann aber zu geizig waren, einen 3DS zu kaufen, nur um die neuen Spiele spielen zu können, die haben nun einen kleinen Grund zur Freude! Mit „9 Elefants“ kommt jetzt ein Spiel zu Android und iOS, welches sich in die Tradition von Professor Layton einzureihen versucht.

Die Geschichte ist simpel: Professor Weissmann ist in Paris verschwunden, als er seine neue Erfindung der Öffentlichkeit vorstellen wollte. Nun machen sich seine Tochter Laura und der Kater Eustache auf die Suche nach ihm und kommen so immer näher an die geheimnisvolle Gemeinschaft der 9 Elefanten, die etwas mit dem Verschwinden des Professors am Hut zu haben scheinen. Um weiter zu kommen, müssen Laura und Eustache  auf ihrem Weg immer wieder knifflige Rätsel lösen. Diese sind ähnlich wie bei „Professor Layton“ manchmal mit Logik, dann mit Mathematik und auch teilweise mit Allgemeinwissen zu entknobeln. Durch die Rätsel bekommt man Punkte, die man dann einsetzen kann, um einen weiteren Elefanten aufzuspüren.

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Quelle: Anuman

Obwohl die Grafik des Spiels niedlich ist und an das japanische Original erinnert, wird „9 Elefants“ wahrscheinlich keinen Kultstatus erreichen. Das liegt sicherlich daran, dass die Geschichte zu fragmentiert und zu sehr in den Hintergrund gerückt wurde. Den Großteil des Spiels läuft man von einer Person zur anderen und löst Rätsel, dabei gibt es keine Abwechslung oder wirkliche Storyline, die das interessant machen könnte. Wortwörtlich läuft man nur zwischen den 4 Orten hin und her und tippt immer wieder die gleichen Personen an, um ein weiteres Rätsel zu erhalten und so Punkte zu sammeln. Die Rätsel sind von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, leider gibt es jedoch kein Tipp-System wie bei „Professor Layton“, welches einem weiterhilft, wenn man nicht weiterkommt.

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Quelle: Anuman

Ich bin noch nicht sehr weit gekommen und habe erst drei der neun Elefanten aufgespürt, jedoch fehlt mir aufgrund der ewigen Wiederholungen des Spiels und des Inhalts oft die Motivation zu spielen. Das ist sehr schade, da das Spiel Potential hat – Gerade deshalb, weil es kein Android-Spiel gibt, welches „Professor Layton“ das Wasser reichen könnte.

Ich hatte das Spiel damals kostenlos via Amazon erhalten, im Google Play Store kostet es derzeit 2,69€.

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Android Apps gratis bekommen – Alles ganz legal

19. November 2014
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Viele Apps sind im Google Play Store kostenlos, dafür aber mit Werbung vollgeballert. Wer für die Vollversion nicht zahlen kann oder möchte, muss sich also mit zwischengeschobenen Werbevideos oder Pop-Ups herumärgern. Dabei gibt es auch 100% legale Wege, kostenlos an sonst kostenpflichtige Apps zu kommen. Ich stelle Euch in diesem Eintrag meine Favoriten vor. Wer noch weitere (legale!) Wege kennt, immer her damit!

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Amazon App-Shop

Der App-Shop von Amazon versucht schon seit geraumer Zeit am Android-Kuchen mitzuverdienen und sich als ernstzunehmende Alternative zum Play Store zu positionieren. Dafür schlägt Amazon in die Vollen und wir als Kunden profitieren. Jeden Tag gibt es von Amazon eine App kostenlos zum Download. Die kann man entweder direkt über den Browser erhalten, oder man lädt sich die Android-App herunter. Wie das geht, wird hier beschrieben. Ebenfalls hat Amazon zirka alle 2 Monate gesonderte „Sales“, in denen bis zu 40 Apps kostenlos angeboten werden. Der letzte dieser Sales war am Halloween-Wochenende. Achso, um alle Fragen vorwegzunehmen: Ja, die bei Amazon heruntergeladenen Apps werden mit Updates versorgt und sind in einer Cloud gespeichert.

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Mit dieser App kann man jeden Tag eine kostenlose, sonst kostenpflichtige App abstauben. Yay! Das Prinzip ist ganz einfach: App herunterladen und installieren und einmal pro Tag freuen. Von Kalender- bis Foto-Apps ist alles dabei. Hier ist der Link zu Google Play.

App des Tages

Die App des Tages funktioniert genauso wie AppGratis – sie stellt einem jeden Tag eine sonst kostenpflichtige App gratis zur Verfügung. Hier ist der Link zu Google Play.

Google Umfrage

Okay diese App fällt ein bisschen aus dem Rahmen, weil man damit keine kostenlosen Apps abgreifen kann, aber durch die Umfragen, wie man mit dieser App bekommt, lässt sich bares Geld verdienen. Das Prinzip ist ganz einfach. Durch das Teilnehmen an Google-Umfragen zu verschiedenen Themen erhält man Geld (0,10 – 2 €), das einem dann auf dem Google Konto gutgeschrieben wird. Mit dem verdienten Geld lassen sich dann Apps oder andere Multimediainhalte kaufen. Viele sehen diese App jedoch als fragwürdig, weil sie der Meinung sind, dass man Google nicht trauen kann, aber das muss jeder selbst entscheiden. Hier ist der Link zu Google Play.

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App Review: Monsters Ate My Birthday Cake

12. November 2014
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Neben Adventure Games und Wimmelspielen schlägt mein Herz auch für knifflige Knobelspiele. „Monsters Ate My Birthday Cake“ (MAMBC) ist eines dieser Spiele. Darin spielt man Nico, einen kleinen Jungen, dem ein paar Monster dreister Weise den Geburtstagskuchen stibitzt haben. Daraufhin macht er sich mit seinem Dackel Bazooka auf Verbrecherjagt. Jedes Level führt ihn in eine andere Welt, in der er durch Knobeleien und das Verschieben von Kisten an seinen Kuchen kommt. Je mehr Level Nico erolgreich meistert und je mehr Kuchenstücke er mühsam wieder einsammelt, umso mehr gutartige Monster schließen sich ihm an.

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Quelle: Cartoon Network

MAMBC ist unglaublich niedlich gestaltet und illustriert. Man fühlt sich etwas an einen japanischen Trickfilm erinnert. Trotzdem sollte die putzige Grafik keinen falschen Eindruck erwecken. Das Spiel ist unglaublich tückisch, alles geht auf Zeit und in den späteren Leveln spielt man gleich mehrere Figuren, die je verschiedene Skills haben und zwischen denen man blitzschnell hin und her wechseln muss. So lenkt man die putzigen Wesen auf dem Spielfeld, stellt sie auf bewegbare Platten, lässt sie Kisten schieben und sammelt dabei Nicos gestohlene Kuchenstücke wieder ein.

Interessant ist auch die Steuerung des Spiels. Zum Wechseln der Charaktere tippt man die Figur an, die man gerade spielen möchte. Via Wischgesten „malt“ man dann den Weg, den die Figuren anschließend gehen sollen. Das ist innovativ und im positiven Sinne unüblich, jedoch nicht immer sehr präzise. Malt man etwas zu viel, rennen Nico und Co. an der eigentlichen Stelle vorbei. Das kostet Zeit und kann frustrierend sein.

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Quelle: Cartoon Network

Alles in allem gefällt mir das Spiel gut. Es ist wirklich sehr knifflig und viele Level erfordern mehrere Anläufe, um alle Geheimnisse zu lüften und das Level mit drei von drei Sternen abzuschließen. Derzeit kostet das Spiel 3,99 Euro bei Google Play, jedoch ist das Spiel sehr oft (!) reduziert oder sogar kostenlos erhältlich. Außerdem ist das Spiel nur auf Englisch.

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App Review: Guess the Movie

5. November 2014
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Guess the Movie ist eine App, die kostenlos daherkommt und eine Menge Spaß mit sich bringt. Wie der Name schon andeutet, muss man hier Filmtitel erraten. Das geschieht jedoch nicht irgendwie – Die Filme werden anhand abstrakter Piktogramme dargestellt. Diese sind manchmal leicht zu erkennen, manchmal muss man jedoch auch um die Ecke denken können, um an die Lösung zu kommen. Weiß man jedoch einmal nicht weiter, helfen einem Tipps und Hinweise wieder auf den richtigen Pfad. Kleiner Wermutstropfen: Die App ist auf Englisch und so müssen alle Filmtitel im Original eingetragen werden.

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Bildquelle: June Software Inc.

Je mehr Filme man richtig errät, umso mehr Level spielt man frei. Durch In-App-Käufe können Premium-Level und weitere Hinweise dazugekauft werden. Dies ist aber nicht notwendig, da auch in der kostenlosen Version genug Level zur Verfügung stehen. Ich als alter Film-Fan finde diese App genial. Manche Bilder sind richtige Kopfnüsse. Besonders viel Spaß macht es, wenn man dieses Spiel mit Freunden spielt, da jeder ein anderes Film-Wissen mitbringt und man in Teamarbeit die Lösungen ganz leicht erknobeln kann.