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Meine liebsten Reise-Apps

17. September 2015
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Heute möchte ich euch meine Must-Have-Apps zum Reisen vorstellen. Egal, ob für den Flug oder für das Reiseziel: Ohne diese Apps möchte ich im Urlaub nicht mehr sein.

Im Flugzeug:

Im Flugzeug will ich vor allem Zocken und mich von meiner Flugangst ablenken. Dazu hab ich auf meinem Tablet:

Monument Valley (iOS/ Android): Das beste Knobelspiel der letzten Jahre. Coole Rästel und unglaublicher Wiederspielwert.

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Skip Bo (iOS/ Android): Ein Kartenspiel, welches man auch alleine spielen kann. Macht Spaß und ist in drei Schwierigkeitsstufen nie langweilig. Achtung: saugt Akku ohne Ende.

Cooking Mama (iOS/ Android): Ich hab das Spiel früher auf dem Nintendo DS gespielt und als App macht es genauso viel Spaß! Cooking Mama ist ein Spiel, bei dem sich die Touch-Steuerung total anbietet.

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Quelle: Google Play

Ein Wimmelspiel (iOS/ Android): Wimmelspiele gibt es zuhauf und alle sind irgendwie ähnlich – deshalb liebe ich sie, haha. Ich kann die von der Firma Big Fish empfehlen.

Device 6 (iOS): Ein Rästelspiel in Textform. Man hört, liest und sieht verschiedene Clues und muss so sich durch das Spiel knobeln. Unglaublich genial und absolut zu empfehlen. Achtung: Man braucht Kopfhörer dazu.

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Quelle: iTunes

Zum Entspannen passt Relax Melodies oder White Noise – so kann man Wasserplätschern zuhören, wenn der Sitznachbar schnarcht oder nicht aufhören will zu quasseln. Natürlich kann man auch auf dem Tablet Kindle-Bücher lesen, ich finde das aber zu schädlich für die Augen.

Im Urlaub:

Im Urlaub finde ich es immer wichtig, eine digitale Landkarte dabei zu haben. CityMaps2Go funktioniert auch offline. Man lädt sich vorher einfach die Karten der Reiseziele und dann kann’s auch schon losgehen. Auch Sprachapps oder Übersetzerapps (Google Translate) für Schilder sind super in allen Ländern mit nicht-lateinischem Alphabet.

Natürlich ist der Urlaub auch eine Zeit der Entspannung. ZU viele Apps möchte ich deswegen auch gar nicht in meinen Alltag im Ausland einbauen.

Allgemein Apps & Gaming

Meine Lieblings-Android-Apps des Monats

13. August 2015
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Lange ist es her, dass ich über Apps geschrieben habe. Leider habe ich in der letzten Zeit durch die Arbeit, das Bloggen und natürlich den SOMMER nicht so wie Zeit gehabt, viele neue Apps zu testen. Deswegen ist es eher ruhig um meine App-Artikel geworden. Das muss sich auf jeden Fall ändern! Heute möchte ich euch meine drei derzeitigen Android-Lieblingsapps vorstellen.

Mein derzeitiges Lieblingsspiel: 80 Days

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Kennt ihr den Roman „Reise um die Erde in 80 Tagen“ von Jules Verne? Darauf basiert diese App – nur mit dem Unterschied, dass man nun selbst die Reise interaktiv bestimmen kann. Als eine Mischung aus Text-Adventure und Wettlaufspiel, bahnt man sich seinen Weg durch die verschiedenen Länder der Welt. Ob per Zug, Boot oder Pferdekutsche, die Art der Fortbewegung ist ganz allein dem Geschmack und den finanziellen Mitteln des Spielers überlassen. Das Budget, welches einem zur Verfügung steht, ist begrenzt und so muss man genau planen, wie man sich wohin fortbewegt. Unterwegs kann man Pause machen (teilweise muss man das auch, wenn der nächste Zug erst am nächsten Tag losfährt) und sich mit den Einheimischen unterhalten und auf dem Mart Kostbarkeiten kaufen oder wieder verkaufen.

Das Spiel macht Spaß und ist aufgrund der unzähligen Reise- und Dialogmöglichkeiten nie langweilig. Die App erinnert mich an die Abenteuerbücher aus meiner Kindheit, bei denen man sich auch für Wege entscheiden und dann entsprechend auf unterschiedliche Seiten blättern musste.
Das Spiel ist nur auf Englisch und kosten im Play Store derzeit 3,80€. Es lohnt sich, die App auf einem Tablet zu spielen.

Meine derzeitige Lieblings-Foto-App: Snapseed

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Okay, das ist jetzt wirklich Schnee von Vorgestern, aber trotzdem kann ich nicht mehr ohne: Snapseed! Mit dieser kostenlosen App könnt ihr eure Bilder in wenigen Schritten super bearbeiten. Bild auswählen, auf das Stiftsymbol klicken und schon geht’s los. Die App kann alles: Zuschneiden, drehen, Feinabstimmung, Korrekturen und natürlich eine ganze Menge Filter. Wer gerne seine Bilder auf Instagram teilt, kann sie so vorher noch ein bisschen aufhübschen. Die App ist kostenlos und hier im Play Store zu finden

Mein derzeitiger Lebensretter: Battery Life Repair

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Ich glaube, dass der Akku meines Handys das ist, was mich am Meisten an dem Ding stört. Ich hab das Smartphone jetzt seit etwas über einem Jahr, und schon fängt der Akku an zu schwächeln. Manchmal hält er den ganzen Tag und hat dann abends noch 40%, oder er krepelt schon um 14 Uhr bei 9% rum. ARGH. Deshalb hab ich jetzt die App „Battery Life Repair“ installiert. Dadurch wird der Akku auf Schäden untersucht und verbessert. Ich bin zufrieden 🙂 Hier könnt ihr euch die App kostenlos im Play Store herunterladen.

Das waren meine derzeitigen Lieblings-Apps für Android. Mehr coole App-Ideen und neuste Trends könnt ihr zum Beispiel im Magazin von Simyo finden.

 

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Tutorial: Bei Google Play ohne Guthaben auf 0 Euro reduzierte Apps erhalten

10. Dezember 2014
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Der Google-Play-Store hat sehr oft Deals und Reduktionen. Seien es Summer Sales oder besondere Angebote zu kulturellen oder religiösen Feiertagen, bei Google Play purzeln die Preise. Letztens gab es zum Beispiel drei „Die Drei Fragezeichen“-Folgen kostenlos zum Download. Sonst kostet eine Folge um 3 Euro, also hat sich dieser Deal tatsächlich gelohnt. Wer jedoch noch kein Google Wallet eingerichtet hat, der kann auch nicht von diesen Schnäppchen profitieren. Denn, obwohl die Datei kostenlos ist, war sie einmal kostenpflichtig und hat daher einen Kaufvorgang. Das bedeutet, dass der Kauf immer noch in Rechnung gestellt wird, nur halt für 0,00€ anstatt des vorherigen Preises. Die Bezahlstruktur bleibt natürlich erhalten (Apps, die immer kostenlos sind, haben diesen Rechnungsvorgang nicht). Im Klartext bedeutet das für alle, dass man den Kauf nicht abschließen kann, ohne im Wallet eine Kreditkarte, ein PayPal-Konto oder einen Gutscheincode zu hinterlassen. Das ist super ärgerlich, wer will schon seine Kreditkarten-Informationen hinterlegen, nur um einmal eine gerade auf 0€ reduzierte App zu kaufen? Besonders für jene, die sonst nur kostenlose Apps herunterladen, macht das wenig Sinn.

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Es gibt jedoch ein kleines Schlupfloch, mit dem man auch ohne Kreditkarte, PayPal-Konto oder Gutscheincode an die reduzierten Apps kommen kann. Der Schlüssel dazu geht über die Google-Umfrage-App, die ich schon einmal in diesem Artikel vorgestellt habe. Installiert und startet man diese App auf einem Android-Gerät, bekommt man nach der Freischaltung eine Umfrage zugeteilt. Diese Umfrage, ob nun besoldet oder nicht, fügt den mit der Umfrage erzielten Betrag (ob 0,00€ oder 1000000000€, ganz egal) auf das Google Wallet hinzu. Gibt es noch keins, wird eins automatisch generiert. Das bedeutet, dass man im Anschluss damit auf 0€ reduzierte Apps beziehen kann, egal ob auf dem Konto nun tatsächliches Geld ist oder nicht. Das Google Wallet bleibt übrigens bestehen, wenn man die Umfrage-App wieder deinstalliert.

Ich hoffe das Tutorial war einleuchtend erklärt. Bei Fragen oder Unklarheiten wie immer über die Kommentarfunktion oder per Mail (siehe die Seite „Über mich“) nachhaken.

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November 2014 Favourites

3. Dezember 2014
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In diesem Monat habe ich viel aussortiert und aufgeräumt. Altes raus, neues rein – das war das Motto meines Novembers. Egal ob ausgelesene Bücher, alte Computerspiele, Elektronik, Möbel oder Gitarren: alles, was ich seit einem Jahr nicht mehr angefasst habe, wurde verkauft, gespendet oder verschenkt. Die Schränke sind leerer und ich hab ein bisschen mehr Überblick darüber gewonnen, was ich habe und wirklich brauche. So eine Neuerfindung tut gut und ganz ehrlich, wozu brauche ich noch das „Phonetics & Phonology“-Lehrbuch ausm ersten Uni-Semester des Bachelors?

Sonst waren meine Favoriten diesen Monat: Die niedliche Tasse für den perfekten Weihnachtskakao, der leckere Carrot Cake von Starbucks, die schönen Sonnenuntergänge und die App Clipix. Mit Clipix kann man online und offline Inhalte „clippen“, und sie so für später speichern oder mit Freunden teilen. Das Clippen geht entweder über den Browser, via Photo, Tonaufnahme oder direkt durch einen Barcode-Scanner. Toll ist die „Preissturzalarm“-Funktion. Damit zeigt einem die App an, wenn ein geclipptes Produkt reduziert wurde! Auf meiner Preissturz-Liste steht derzeit der Film „Kevin Allein Zuhaus“, den es immer noch nicht auf Netflix gibt! Die App ist kostenlos für iOS und Android.

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App Review: 9 Elefants

26. November 2014
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Alle, die wie ich früher „Professor Layton“ gespielt haben, dann aber zu geizig waren, einen 3DS zu kaufen, nur um die neuen Spiele spielen zu können, die haben nun einen kleinen Grund zur Freude! Mit „9 Elefants“ kommt jetzt ein Spiel zu Android und iOS, welches sich in die Tradition von Professor Layton einzureihen versucht.

Die Geschichte ist simpel: Professor Weissmann ist in Paris verschwunden, als er seine neue Erfindung der Öffentlichkeit vorstellen wollte. Nun machen sich seine Tochter Laura und der Kater Eustache auf die Suche nach ihm und kommen so immer näher an die geheimnisvolle Gemeinschaft der 9 Elefanten, die etwas mit dem Verschwinden des Professors am Hut zu haben scheinen. Um weiter zu kommen, müssen Laura und Eustache  auf ihrem Weg immer wieder knifflige Rätsel lösen. Diese sind ähnlich wie bei „Professor Layton“ manchmal mit Logik, dann mit Mathematik und auch teilweise mit Allgemeinwissen zu entknobeln. Durch die Rätsel bekommt man Punkte, die man dann einsetzen kann, um einen weiteren Elefanten aufzuspüren.

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Quelle: Anuman

Obwohl die Grafik des Spiels niedlich ist und an das japanische Original erinnert, wird „9 Elefants“ wahrscheinlich keinen Kultstatus erreichen. Das liegt sicherlich daran, dass die Geschichte zu fragmentiert und zu sehr in den Hintergrund gerückt wurde. Den Großteil des Spiels läuft man von einer Person zur anderen und löst Rätsel, dabei gibt es keine Abwechslung oder wirkliche Storyline, die das interessant machen könnte. Wortwörtlich läuft man nur zwischen den 4 Orten hin und her und tippt immer wieder die gleichen Personen an, um ein weiteres Rätsel zu erhalten und so Punkte zu sammeln. Die Rätsel sind von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, leider gibt es jedoch kein Tipp-System wie bei „Professor Layton“, welches einem weiterhilft, wenn man nicht weiterkommt.

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Quelle: Anuman

Ich bin noch nicht sehr weit gekommen und habe erst drei der neun Elefanten aufgespürt, jedoch fehlt mir aufgrund der ewigen Wiederholungen des Spiels und des Inhalts oft die Motivation zu spielen. Das ist sehr schade, da das Spiel Potential hat – Gerade deshalb, weil es kein Android-Spiel gibt, welches „Professor Layton“ das Wasser reichen könnte.

Ich hatte das Spiel damals kostenlos via Amazon erhalten, im Google Play Store kostet es derzeit 2,69€.

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Android Apps gratis bekommen – Alles ganz legal

19. November 2014
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Viele Apps sind im Google Play Store kostenlos, dafür aber mit Werbung vollgeballert. Wer für die Vollversion nicht zahlen kann oder möchte, muss sich also mit zwischengeschobenen Werbevideos oder Pop-Ups herumärgern. Dabei gibt es auch 100% legale Wege, kostenlos an sonst kostenpflichtige Apps zu kommen. Ich stelle Euch in diesem Eintrag meine Favoriten vor. Wer noch weitere (legale!) Wege kennt, immer her damit!

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Amazon App-Shop

Der App-Shop von Amazon versucht schon seit geraumer Zeit am Android-Kuchen mitzuverdienen und sich als ernstzunehmende Alternative zum Play Store zu positionieren. Dafür schlägt Amazon in die Vollen und wir als Kunden profitieren. Jeden Tag gibt es von Amazon eine App kostenlos zum Download. Die kann man entweder direkt über den Browser erhalten, oder man lädt sich die Android-App herunter. Wie das geht, wird hier beschrieben. Ebenfalls hat Amazon zirka alle 2 Monate gesonderte „Sales“, in denen bis zu 40 Apps kostenlos angeboten werden. Der letzte dieser Sales war am Halloween-Wochenende. Achso, um alle Fragen vorwegzunehmen: Ja, die bei Amazon heruntergeladenen Apps werden mit Updates versorgt und sind in einer Cloud gespeichert.

AppGratis

Mit dieser App kann man jeden Tag eine kostenlose, sonst kostenpflichtige App abstauben. Yay! Das Prinzip ist ganz einfach: App herunterladen und installieren und einmal pro Tag freuen. Von Kalender- bis Foto-Apps ist alles dabei. Hier ist der Link zu Google Play.

App des Tages

Die App des Tages funktioniert genauso wie AppGratis – sie stellt einem jeden Tag eine sonst kostenpflichtige App gratis zur Verfügung. Hier ist der Link zu Google Play.

Google Umfrage

Okay diese App fällt ein bisschen aus dem Rahmen, weil man damit keine kostenlosen Apps abgreifen kann, aber durch die Umfragen, wie man mit dieser App bekommt, lässt sich bares Geld verdienen. Das Prinzip ist ganz einfach. Durch das Teilnehmen an Google-Umfragen zu verschiedenen Themen erhält man Geld (0,10 – 2 €), das einem dann auf dem Google Konto gutgeschrieben wird. Mit dem verdienten Geld lassen sich dann Apps oder andere Multimediainhalte kaufen. Viele sehen diese App jedoch als fragwürdig, weil sie der Meinung sind, dass man Google nicht trauen kann, aber das muss jeder selbst entscheiden. Hier ist der Link zu Google Play.

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App Review: Monsters Ate My Birthday Cake

12. November 2014
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Neben Adventure Games und Wimmelspielen schlägt mein Herz auch für knifflige Knobelspiele. „Monsters Ate My Birthday Cake“ (MAMBC) ist eines dieser Spiele. Darin spielt man Nico, einen kleinen Jungen, dem ein paar Monster dreister Weise den Geburtstagskuchen stibitzt haben. Daraufhin macht er sich mit seinem Dackel Bazooka auf Verbrecherjagt. Jedes Level führt ihn in eine andere Welt, in der er durch Knobeleien und das Verschieben von Kisten an seinen Kuchen kommt. Je mehr Level Nico erolgreich meistert und je mehr Kuchenstücke er mühsam wieder einsammelt, umso mehr gutartige Monster schließen sich ihm an.

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Quelle: Cartoon Network

MAMBC ist unglaublich niedlich gestaltet und illustriert. Man fühlt sich etwas an einen japanischen Trickfilm erinnert. Trotzdem sollte die putzige Grafik keinen falschen Eindruck erwecken. Das Spiel ist unglaublich tückisch, alles geht auf Zeit und in den späteren Leveln spielt man gleich mehrere Figuren, die je verschiedene Skills haben und zwischen denen man blitzschnell hin und her wechseln muss. So lenkt man die putzigen Wesen auf dem Spielfeld, stellt sie auf bewegbare Platten, lässt sie Kisten schieben und sammelt dabei Nicos gestohlene Kuchenstücke wieder ein.

Interessant ist auch die Steuerung des Spiels. Zum Wechseln der Charaktere tippt man die Figur an, die man gerade spielen möchte. Via Wischgesten „malt“ man dann den Weg, den die Figuren anschließend gehen sollen. Das ist innovativ und im positiven Sinne unüblich, jedoch nicht immer sehr präzise. Malt man etwas zu viel, rennen Nico und Co. an der eigentlichen Stelle vorbei. Das kostet Zeit und kann frustrierend sein.

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Quelle: Cartoon Network

Alles in allem gefällt mir das Spiel gut. Es ist wirklich sehr knifflig und viele Level erfordern mehrere Anläufe, um alle Geheimnisse zu lüften und das Level mit drei von drei Sternen abzuschließen. Derzeit kostet das Spiel 3,99 Euro bei Google Play, jedoch ist das Spiel sehr oft (!) reduziert oder sogar kostenlos erhältlich. Außerdem ist das Spiel nur auf Englisch.

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App Review: Guess the Movie

5. November 2014
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Guess the Movie ist eine App, die kostenlos daherkommt und eine Menge Spaß mit sich bringt. Wie der Name schon andeutet, muss man hier Filmtitel erraten. Das geschieht jedoch nicht irgendwie – Die Filme werden anhand abstrakter Piktogramme dargestellt. Diese sind manchmal leicht zu erkennen, manchmal muss man jedoch auch um die Ecke denken können, um an die Lösung zu kommen. Weiß man jedoch einmal nicht weiter, helfen einem Tipps und Hinweise wieder auf den richtigen Pfad. Kleiner Wermutstropfen: Die App ist auf Englisch und so müssen alle Filmtitel im Original eingetragen werden.

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Bildquelle: June Software Inc.

Je mehr Filme man richtig errät, umso mehr Level spielt man frei. Durch In-App-Käufe können Premium-Level und weitere Hinweise dazugekauft werden. Dies ist aber nicht notwendig, da auch in der kostenlosen Version genug Level zur Verfügung stehen. Ich als alter Film-Fan finde diese App genial. Manche Bilder sind richtige Kopfnüsse. Besonders viel Spaß macht es, wenn man dieses Spiel mit Freunden spielt, da jeder ein anderes Film-Wissen mitbringt und man in Teamarbeit die Lösungen ganz leicht erknobeln kann.

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App Review: Dream Chamber

22. Oktober 2014
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Ich liebe Adventure Games und freue mich immer, neue Spiele auch für Tablets und Smartphones zu finden. Eines davon war das Spiel Dream Chamber, welches mit 3,99 Euro im Google Play Store eher zu den preisintensiveren Apps gehört. Trotzdem wollte ich das Spiel ausprobieren.

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Quelle: Anuman

In Dream Chamber spielt man Charlie, einen reicher Schnösel, der gerade seine Karriere als Privatdetektiv begonnen hat und sofort in seinen ersten Fall stolpert. Bei einer Kunstausstellung werden kurzerhand wertvolle Objekte entwendet, unter anderem jene, die die Familie seiner Freundin der Galerie gestiftet hat. Charlie macht sich also auf Verbrecherjagt im Amerika der 30er Jahre. Spannend dabei ist, dass man dabei auf zwei Bewusstseinsebenen agiert. Charlie hat nämlich die einzigartige Fähigkeit, im Traum bereits besuchte Orte erneut zu begehen und dann übersehene Hinweise oder Rätsel an sich zu nehmen. So wechselt man zwischen Traum und Wirklichkeit hin und her und kommt der Verbrecherbande immer mehr auf die Schliche. Auch individuell gestaltet sind die Befragungen von Verdächtigen und Zeugen, die Charlie in Form von Ritterkämpfen austrägt. Der Widerstand der befragten Person ist eine Burg aus festem Stein, die Charlie mit den richtigen Fragen und genau platzierten Kanonenkugeln in fünf Runden zu Fall bringen muss. Dabei ist auch das Geschick des Spielers gefragt, der die Kanonenkugeln richtig einsetzen muss.

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Quelle: Anuman

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Quelle: Anuman

Obwohl das Konzept der App interessant und außergewöhnlich ist, hat mich das Spiel leider nicht überzeugt. Es kommt selten von, dass ich Spiele beginne, die mir letztlich gar nicht gefallen, jedoch war Dream Chamber einer dieser Fälle. Charlie ist eine sehr unsympathische Hauptfigur, dessen reiche Dreistigkeit und selbstgefälligen Sprüche nicht Humor, sondern Abneigung auslösen. Es macht keinen Spaß, einen arroganten und hochnäsigen Typen zu spielen, auch wenn er in ein 1930er-Setting mit passender Saxophonmusik gesteckt wurde. Auch die Befragungen der Verdächtigen sind nicht gut gelungen. Die Idee mit der Ritterburg des Schweigens, die man mit den richtigen Fragen durchbrechen muss, ist originell, jedoch auf Dauer anstrengend. Die richtige Kombination aus Fragen und der Platzierung der Kanonenkugeln herauszufinden ist schwierig, und so muss man manche Befragungen bis zu 5 Mal durchspielen, bis die richtige Zusammenstellung gelingt. Alles in allem verliert Dream Chamber aufgrund der unsympathischen Figur und des teilweise repetitiven Game-Plays viele Punkte, die die interessante Traum-Komponente vorher etabliert hat. Ich würde diese App nicht weiterempfehlen, da sie die 3,99 Euro nicht wert ist.

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App Review: Doodle God und Doodle Kingdom

15. Oktober 2014
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ippDoodle God und Doodle Kingdom sind zwei Apps, die ich vor einiger Zeit gespielt habe und die mir so gut gefielen, dass ich darüber berichten wollte. Die beiden Apps sind Games und sind im Genre Knobelspiele einzuordnen. Ziel ist es, durch Kombinationen von verschiedenen Elementen und Gegenständen neue Elemente und Gegenstände zu erschaffen. Das ist spannend, da das Spiel sowohl echten physikalischen Gesetzen gehorcht, manche Elemente aber nur durch „Um die Ecke denken“ erschaffen werden können. Mischt man zum Beispiel das Element Wasser mit dem Element Feuer, bildet sich Alkohol. Ei und Sand verbunden ergibt Schildkröte. So knobelt man sich nach und nach durch verschiedene Element-Typen und erschafft ein ganzes Universum an Gegenständen. Doodle Kingdom funktioniert nach dem gleichen Prinzip, nur dass dort auch magische Elemente und Wesen vorkommen.

Beide Apps haben abseits des eigentlichen Spiels noch Sonderaufgaben. Diese sind besonders schwierig, da man ein vorgegebenes Ziel erreichen muss und dazu nur eine Anzahl an Elementen hat, die verschieden kombiniert das richtige Ergebnis liefern. Bei Doodle God hat man zum Beispiel die Aufgabe, alle wichtigen Erfindungen von 1900 – 2000 zu kreieren. So bilden Glas und Sonne eine Sonnenbrille, Brot und Elektrizität den Toaster und verbindet man Mensch mit Wissen, erscheint ein Lügendetektor.

Beide Spiele sind unheimlich kreativ und in ihrer Einfachheit leicht und intuitiv zu verstehen und zu bedienen. Teilweise sind die Knobeleien echt knifflig. Beide Apps kosten bei Google Play je um die 2,30 Euro, jedoch habe ich auch gelesen, dass es Doodle God auch als kostenloses Browserspiel gibt.

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Doodle God: Spielübersicht

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Doodle God: Kombination der verschiedenen Elemente

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Doodle Kingdom: Spielübersicht

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Doodle Kingdom: Verschiedene Elementgruppen