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Meine 3 Lieblings-Frühstücksideen

24. August 2016
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Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages – so steht es zumindest in vielen Ernährungsbüchern. Wahrscheinlich ist das auf einen ausgeklügelten Marketing-Gag aus den 1950ern zurückzuführen, um mehr Cornflakes verkaufen zu können und jetzt glauben wir es alle. Wie dem auch sei, ich mag es zu frühstücken! Ich gehe dabei immer durch Phasen, in denen ich ein bestimmtes Frühstück bevorzuge. In der Schulzeit habe ich immer das klassische Salamibrot gegessen und obwohl ich schon fast 10 Jahre nicht mehr in der Schule bin, esse ich es immer noch regelmäßig. Am Ubahn-Hof, an dem ich zur Arbeit aussteige, gibt es eine kleine Bäckerei und dort gibt es einfach mal die besten Butter-Schnittlauch-Brezeln aller Zeiten (die übrigens nur 1,20€ kosten). Kostet mich jeden Tag große Überwindung, dort nicht einfach tausend Stück zu holen und alle zu essen ;). Wenn ich mich mal nicht mit Fett und Kohlenhydraten vollstopfen möchte, sind diese drei Frühstücksideen immer ein gute Wahl für mich:

Acai Bowl mit Toppings

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Das so genannte „Super Food“ Acai zusammen mit anderem Obst zu pürieren und als eine Art Smoothie-Eiscreme zum Frühstück zu löffeln, ist nicht gerade neu und sowohl in den USA, als auch in Europa ein absoluter Hype. Schaut man sich allein auf Instagram den Hashtag #acaibowl an, kommen tausende Bilder von dünnen Mädchen und diesem Frühstück. Die Südamerikanische Beere Acai hat viele Antioxidantien (jedoch nicht mehr als die Blaubeere) sowie Vitamine und einen hohen Anteil an Omega 3 Fettsäuren. Mögliche heilende Kräfte werden der Acai Beere zwar zu Hauf zugesprochen, sind aber nicht wissenschaftlich bewiesen. Ich kaufe gefrorenes Acai Püree bei mir im Edeka. Dieses ist in 100g Päckchen vorportioniert und super leicht zu verarbeiten. Ich lasse vor dem Gebraucht kurz warmes Wasser über die Päckchen laufen, damit sie etwas auftauen und besser zu verarbeiten sind. Natürlich kann man auch Acai-Pulver nehmen, dabei dann aber immer auf einen hohen Acai-Gehalt achten.

Ich nehme für eine Smoothie Bowl:

– 1 Päckchen Acai Püree
– Eine halbe Banane
– 250g TK Beeren
– 125ml Soja-/Hafer-/Mandelmilch ODER Kokoswasser

All das püriere ich mit dem Mixer und gebe es in eine Schale. Als Toppings bieten sich Haferflocken, Chia Samen, getrocknetes Obst, Kakao Nibs, geschnittenes Obst und Bienenpollen an.

Acai hat nicht wirklich einen durchdringenden Geschmack und schmeckt…nussig/fettig (pur absolut seltsam und nicht zu empfehlen, urgh!). Wer es eher süß mag, kann die Menge der TK Beeren halbieren und anstelle mehr Banane oder anderes süßes Obst nehmen.

Overnight Oats

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Hach ja, Haferflocken heißen jetzt Oats. Anders als in Deutschland kochten die Amerikaner/Engländer ihre Haferflocken (Oats) auf dem Herd mit etwas Wasser oder Milch zu einem heißen Brei. Den Gedanken daran finde ich alles andere als lecker, deswegen war ich umso glücklicher, als ich von Overnight Oats erfahren habe. In dieser Methode weicht man Haferflocken einfach über Nacht in Milch und/oder Joghurt ein und isst diese dann am nächsten Tag mit Obst oder einfach pur. Es gibt unzählige Variationen davon. Auf Pinterest findet man alles von Pumpkin Spice Overnight Oats bis hin zu Strawberry Shortcake Overnight Oats. Ich bevorzuge die klassische Variante aus:

– 40g Haferflocken/Oats
– 1 Teelöffel Chia
– 1 Teelöffel Kokosflocken ODER 1 Teelöffel Proteinpulver/Goji Pulver ODER 1 Teelöffel Kokosblütenzucker/Süßungsmittel nach Wahl
– 40ml Milch (ich nehme Soja- oder Hafermilch, gelegentlich Mandelmilch)

Wer seine Oats gerne fest mag, kann noch ein bisschen griechischen Joghurt dazugeben. Je nachdem mischt man alle Zutaten in einem Gefäß mit Deckel und lässt die Mischung über Nacht oder mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen. Nach Wunsch mit Obst garnieren und genießen. Ich finde Banane und Blaubeeren dazu am leckersten.

Matcha Chia Pudding

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Okay, Matcha ist wahrscheinlich nicht jedermanns Sache. Ich liebe dieses Grünteepulver und mache daraus Tee, Pudding und, wie man hier sieht, auch Frühstück. Chia Pudding ist keine Neuigkeit mehr, jedoch esse ich es immer noch sehr gerne (wenn auch nicht mehr so häufig wie früher). Um Chia ein bisschen aufzupeppen, ist Matcha Pulver super! Ich habe meins übrigens im Asialaden gekauft. Dort ist es im Vergleich zu Amazon oder anderen Supermärkten viel günstiger. Für meinen Matcha Chia Pudding brauche ich:

– 30g Chia
– 1 bis 2 Teelöffel Matcha Pulver
– 120ml Milch (ich nehme Soja- oder Hafermilch)
– 1 Esslöffel Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft

Alles vermischen und entweder über Nacht oder 15-20 Minuten aufquellen lassen. Achtung: Das Matcha Pulver klumpt sehr leicht, also am besten mit einem Schneebesen gut mixen. Wenn alles fertig ist, nur noch servieren und mit Obst, Kakao Nibs, Goji Beeren, Blütenpollen oder Ähnlichem nach Wunsch garnieren. Fertig 🙂

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Restaurant Review: Lily Burger in Neukölln

28. Juni 2016
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Burger-Restaurants gibt es in Berlin wirklich fast an jeder Ecke. Läuft man durch Kreuzberg, Mitte, Prenzlauer Berg oder Friedrichshain, dann springen sie einem richtig ins Auge mit ihren selbstgemachten Brioche-Buns oder den handgekneteten Bio-Bouletten von glücklichen Kühen. Als Kreuzbergerin habe ich schon viele Burger gegessen, angefangen mit Kreuzburger in der O-Straße, der den Artisan-Burger-Trend auch ein bisschen mit ausgelöst hat.
Am Hermannplatz gibt es recht versteckt seit letztem Jahr den Burger-Imbiss Lily Burger, der von vielen als DER Geheimtipp schlechthin bezeichnet wird. Geheimnisvoll trifft schon mal zu, hat das Restaurant neben der Facebookseite keine wirklich aussagekräftige Repräsentanz im Internet. Auf Lieferdiensten wie Deliveroo kann man beispielsweise die Speisekarte einsehen.

Tim und ich sind also hingegangen und haben uns einmal den „Indiana Jones“ und einmal den „Al Capone“ bestellt. Die Preise sind mit 10-15€ pro Burger schon teurer, als in vielen anderen Läden, in denen man ein Menü für 9€ bestellen kann. Für Lily Burger sind diese Preise eher Mittelmaß. Es gibt auch richtig fette Burger mit doppelter Fleischmenge oder sogar mit Donuts statt herkömmlichen Burger-Brötchen. Der Donut Duck liest sich auf der Speisekarte wie folgt:

Donut Buns, Schokoriegel im Patty, Bio Black Angus Bacon, Onionrings, Nachos, Jalapenos, Schmorzwiebeln, Pancake, Cheddar, BBQ und Honey-Mustard-Sauce

Wahlweise kann man auch bei jedem anderen Burger die Brötchen vorher mit geschmolzenem Schokoriegel bestreichen lassen. So was empfiehlt sich besonders, wenn man Verwandte mit Diabetes ausschalten möchte 😉

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Unsere beiden Burger waren sehr lecker – das Fleisch war etwas wirklich Besonderes und die anderen Zutaten unglaublich köstlich. Zusammen haben wir für zwei Burger und zwei Getränke ungefähr 25€ bezahlt – schon viel Geld, aber die Burger sind wirklich außergewöhnlich. Die Burger sind extrem sättigend und haben uns für den ganzen Tag gereicht (abends gab’s dann noch einen kleinen Salat, so satt waren wir noch). Das Finger Food sieht auch sensationell lecker aus, aber sind auch für große, hungrige Männer, die sonst immer sagen, dass sie noch Pommes und Co. dazu essen könnten, nicht zu schaffen. Ich hab Tim gefragt, wann er sich zutrauen würde, einen großen Burger oder alternativ einen kleinen mit Beilage zu schaffen und er meinte sowas wie „vielleicht, wenn ich drei Tage nichts gegessen habe“.

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Leider kann man bei Lily Burger nur bar und nicht mit Karte zahlen. Es gibt nur begrenzt Sitzplätze und ich kann mir gut vorstellen, dass es abends dort richtig voll wird. Davon abgesehen ist Lily Burger zu empfehlen und solltet ihr mal in der Nähe des Hermannplatzes seid oder die Kapazität eures Magens testen wollt, schaut vorbei.

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Popin‘ Cookin‘ Bento

14. Juni 2016
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Hallöchen ihr lieben! Letztens habe ich meine Speicherkarte durchgesehen und gemerkt, dass ich euch ein Popin‘ Cookin‘ noch gar nicht gezeigt habe, das ich im Dezember mit Tim und seiner Mutter gemacht habe. Ihr wisst nicht, was das ist? Dann schaut mal hier vorbei:

Diese Selbstmach-Süßigkeit rockt einfach und es macht mir immer wieder Spaß. Dieses Mal geht es um das Thema Bento, also die japanischen Lunch-Boxen, die immer so niedlich gestaltet und schon kleine Kunstwerke sind.

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Wie immer besteht Popin Cookin aus einem Förmchen, mehreren Tüten mit unterschiedlichem Pulver sowie einem kleinen Becher für Wasser. All das mischt man dann je nach Farbe und Wassermenge in den Förmchen an und richtet es so an. In diesem Bento sollen Omelette, Brokkoli, ein Würstchen in Form einer Krake, Spaghetti, Reisbällchen in Pandaform sowie einem Spiel mit Hähnchen-Nuggets.

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Das Zusammenrühren geht leicht und durch die beigemischte Gelatine wird das Pulver-Wasser-Gemisch schnell fest. Die Reisherstellung ist sehr ähnlich wie die beim Popin Cookin Mochi.

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Den Reis dann noch in Kügelchen formen und mit dem Mohn in richtige kleine Panda-Köpfe verwandeln.

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Die zubereiteten Chicken Nuggets aufspießen und das Pulver für die „Spaghetti“ in den Spritzbeutel geben und schon geht’s an das Servieren.

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So sieht das fertige Bento dann aus! Das rote ist das Würstchen in Kraken-Form, gelb ist das Omelette, Brokkoli ist grün, das orange hinten rechts soll Spaghetti darstellen, Reisbällchen sind unverkennbar und das Hähnchen befindet sich knusprig hinten am Spieß.

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Alles in allem war das Bento ganz lecker. Vieles schmeckt nach Weingummi oder einfach nur süß, jedoch ist das mit Reis immer am leckersten. Es ist toll, dass das fertige Ergebnis wirklich so aussieht, wie auf der Verpackung und im Gegensatz zu anderen Popin Cookin Sorten, die echtes Essen mit dem Geschmack nachmachen wollen, schmeckt alles ganz lecker. Natürlich geht es hierbei um den Prozess und auch der ist leicht genug, um ihn mit Kindern zu machen, und schwer genug, um auch als Erwachsener nicht schnell gelangweilt zu sein. Ich freu mich schon auf das nächste Popin Cookin – bei mir warten noch zwei unangefangene im Schrank!

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Einfaches Rezept ohne Schnickschnack: Rindfleisch mit Gemüse und Kartoffeln

3. Mai 2016
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Kennt ihr diese perfekten Food-Blogs mit den Bildern, die aussehen wie aus einem Kochbuch? Ich bewundere die Bloggerinnen, die so etwas kochen oder backen können. Die Realität sieht aber so aus, dass ich diese Perfektion nicht erreichen kann. Und ganz ehrlich: ich möchte vor dem Essen keine 500 perfekt ausgeleuchteten und dekorierten Bilder machen. Dann ist das Essen nämlich zum Schluss kalt und das nervt mich. Ich möchte mein Essen lieber genießen, statt einem Ideal hinterher zu hecheln, das für mich eh unerreichbar ist. Deswegen habe ich heute ein schnelles, leichtes Sommerrezept mitgebracht, was vielleicht nicht perfekt angerichtet ist, aber super lecker schmeckt und auch wirklich von jedem zu schaffen ist. Sogar Kochmuffel oder –Anfänger können dieses Gericht rocken!

Dazu braucht ihr für zwei Personen:

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  • Circa 11 Kartoffeln. Die Menge kann natürlich auch angepasst werden
  • Eine Zucchini
  • Zwei Hände voll Cocktail-Tomaten
  • Zwei Hände voll Pimientos
  • Eine kleine rote Zwiebel
  • Gutes Rindfleisch

Der letzte Punkt ist wahrscheinlich der wichtigste! Gutes Rindfleisch ist das A und O dieses Gerichts. Discounterware geht nicht, am besten Fleisch vom Metzger oder vom Bioladen. Wir hatten Rinderhüfte und die war wirklich vorzüglich!
Ok los geht’s mit dem Kochen! Als allererstes solltet ihr den Ofen vorheizen – Es sei denn, ihr habt einen Gasherd, dann braucht ihr das natürlich nicht machen.

1) Kartoffeln zubereiten

Kartoffeln halbieren und dann in einem Topf mit kochendem Wasser circa 10 Minuten kochen lassen

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2) Gemüse vorbereiten

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Zucchini waschen und in feine Scheiben schneiden. Pimientos und Tomaten waschen und letztes halbieren. Zwiebel in mittelgroße Stücke schneiden.
All das in eine Schüssel geben.

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Und mit zwei Esslöffeln Olivenöl sowie Salz würzen. Das Gemüse kommt im Anschluss auf das Backblech und darf für 15 Minuten in den Backofen.

3) Fleisch zubereiten

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Vor dem braten solltet ihr das Fleisch waschen und trockentupfen. Im Anschluss von jeder Seite circa eine Minute scharf anbraten und danach für 5 Minuten auf das Gemüse in den Backofen geben.

4) Kartoffeln braten

Kartoffeln abgießen und diese in die Pfanne, in der das Fleisch zuvor angebraten wurde, mit der Schnittseite nach unten für 2-5 Minuten anbraten, bis sie goldgelb und knusprig sind. Fleisch und Gemüse aus dem Backofen holen und fertig!

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Danach ist nur noch das Anrichten dran!

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Mein Freund isst nicht so gerne Gemüse, deswegen habe ich alles genommen muahahaha

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Das Essen mag nicht perfekt angerichtet sein, aber so sieht es nun mal aus. Und geschmeckt hat es wirklich SUPER, was vor allem am Fleisch lag. Die Süße der Tomaten passt perfekt zur bitteren Note der Pimientos und Kartoffeln schmecken einfach immer. Ich glaube nicht, dass man Kartoffeln versauen kann, haha.
Das war mein leichtes Sommerrezept! Hoffe ihr habt eine schöne Restwoche und genießt das lange Wochenende!

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Popin‘ Cookin‘ Trauben Lolli

9. Februar 2016
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Willkommen zu einer neuen Runde Popin‘ Cookin‘! Diese japanische Selbstmach-Süßigkeit ist ein großes Hobby von mir und langsam aber sicher probiere ich die Sachen aus, die ich aus meinem Japan-Urlaub mitgebracht habe.

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Dieses Mal ist es ein Lutscher aus süßer Schaum-Creme mit Traubengeschmack und bunten Zucker-Kugeln aus Knallbrause zum Dippen. Total verrückt! Aber dieses Popin‘ Cookin‘ ist eines der einfacheren Sorte und hat nur drei leichte Arbeitsschritte.

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Öffnet man die knallbunte Verpackung, kommt folgendes zum Vorschein: Die Förmchen mit der Wasser-Ecke (die Stelle oben links hat eine Sollbruchstelle. Diese Abbrechen und die kleine Ecke zum Portionieren des Wasser verwenden), drei bunte Tütchen mit Pulver und ein Eis-Löffel.

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Das Päckchen mit der Nummer 1 drauf kommt als erstes in das kleine runde Förmchen mit der angegebenen Anzahl an Wasser. Das Wasser wird daraufhin blau. Danach kommt Päckchen Nummer 2 an die Reihe, welches man zu dem Pulver aus dem ersten Päckchen hinzugibt. Nachdem man es verrührt hat, wird die Masse violett und schaumig:

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Man riecht schon das künstliche, aber gleichzeitig suuuper leckere Trauben-Aroma der Creme. Mjam Mjam! Die Knallbrause aus Päckchen 3 kommt dann noch schnell in das andere Förmchen und schon kann die Lolli-Party beginnen!

popin-cookin-lolli001Also mit dem Löffel eine Portion der Creme aufnehmen und das dann in die Knallbrause tunken und verputzen. Sehr lecker, aber auch seeeeehr süß. So süß, dass mir danach die Zunge angeschwollen ist, haha. Meinem Freund hat es sehr gut geschmeckt!

Tja das war’s auch schon mit diesem Popin‘ Cookin‘! Wie gesagt, es ist eines der einfacheren. Nichtsdestotrotz ist es lecker und macht Spaß! ich mag die Popin‘ Cookin’s, die süß und nach „Obst“ schmecken lieber als die, die einen herzhaften Geschmack nachmachen (sollen). Dieses Popin‘ Cookin‘ ist deshalb eines der besten, die ich bisher getestet habe!

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Gesunde Snacks

29. Januar 2016
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Was ist eigentlich gesund?

…das ist etwas, was ich mich schon sehr lange frage. Wenig Zucker? Wenig Fett? Wenig Kohlenhydrate? Wenig Salz? Wenig Fleisch? Ich glaube, dass das wirklich damit zusammenhängt, wen man fragt und wie der eigene Körper ist. Obst ist gesund und hat viele Vitamine, jedoch auch ziemlich viel Zucker. Diabetiker sollten deshalb weniger Obst essen, als andere. Manche Leute, die abnehmen, schwören wiederum auf eine Low-Carb-Diät, also mit wenig oder gar keinen Kohlenhydraten. Ich bin kein Profi, geschweige denn Ärztin oder Ernährungsberaterin. Trotzdem habe ich ein paar Snacks, die ich gerne Esse und die gesund sind. Es gibt nichts Schlimmeres, als sich im Büro Süßigkeiten reinzustopfen, weil man grad einen Durchhänger hat.

1. Gesunde Fette und Vitamine

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Natürlich könnte man auch Erdnussbutter nehmen, aber die ist meistens mit sehr viel Zucker. Deshalb greife ich zu Mandelbutter. Die schmeckt suuuuper lecker, besonders zu Äpfeln. In dieser Kombi bekommt man Vitamine, Zucker (zwar genauso schädlich wie Glukose, im Unterschied zu Schokoriegeln und Co aber ohne Fett und Schokolade) und gesunde Fette. Ebenfalls ist Mandelbutter voll mit Proteinen und so perfekt für alle, die zum Sport gehen. Ich schneide meist einen Apfel auf und esse ihn mit einem Esslöffel Mandelbutter. Das ist eine gute Kombi aus salzig und süß.

2 – Griechischer Joghurt mit Mandeln

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Mandeln bestehen zu 86% aus ungesättigten Fettsäuren und haben gemessen an der Menge viel Eiweiß. Ungesättigte Fettsäuren sollen das Herz-Kreislauf-System gesund halten und liefern viel Energie. Nicht umsonst werden Nüsse als Gehirnnahrung bezeichnet. Ich esse eine Handvoll gerne mit fettfreiem griechischem Joghurt, auf den ich etwas Honig träufele.

Ebenfalls lecker wären Cracker mit Thunfisch + etwas Mayo für alle, die eher salzige Snacks bevorzugen. Gerne esse ich auch ein hartgekochtes Ei mit Paprikapulver, wenn ich Appetit auf Chips habe. Wer weniger Zucker essen möchte, kann statt Äpfeln oder Bananen auch zu gesunden Beeren greifen. Blaubeeren haben viele Antioxidantien und sind super lecker. Hummus oder Avocado haben auch viele ungesättigte Fettsäuren und sind himmlisch zu Vollkornbrot oder Gemüse-Sticks.

Das sind meine Vorschläge für gesunde Snacks. Das meiste kaufe ich im Bioladen oder auch bei Online-Shops wie Allyouneedfresh. Was sind eure Lieblings-Snacks für Zwischendurch?

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Popin‘ Cookin‘ Takoyaki

19. Januar 2016
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Wie ihr wisst, habe ich während meiner Reise nach Taiwan und Japan einige Popin‘ Cookin‘ Selbstmachsüßigkeiten gekauft.  Was Popin‘ Cookin‘ ist? das kannst du hier nachlesen:

Dieses Mal geht es um Takoyaki. Das sind Teigbällchen mit Oktopusstückchen drin. Die echten Takoyaki sind suuuper lecker und so war ich schon total auf die Popin‘ Cookin‘ Version gespannt. Lecker oder widerlich? Alles ist möglich.

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Öffnet man die Verpackung, kommen vier Päckchen mit Pulver, ein Zahnstocher, ein Eislöffel und die Förmchen zum Vorschein. Eine Ecke des Förmchens ist für’s Wasser -> Jedes Päckchen braucht eine andere Menge Wasser, also entweder eine Ecke oder zwei Ecken voll.

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Als erstes ist das rosa Päckchen dran, welches mit einer Ecke Wasser zu einem rosa Teig verknetet wird. Das soll später die Oktopusstückchen werden und seltsamerweise RIECHT der Teig auch nach Fisch…urgh!

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Den fertigen Teig presst man dann in das Förmchen und so kommen wirklich kleine Oktopusärmchen raus hahahaha… ist super viel Arbeit (Hat mein Schatz übernommen) und sie sehen und schmecken wirklich nach Fisch.

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Weiter geht’s mit dem Teig aus dem orangenen Päckchen. Sieht wirklich nach Takoyaki-Teig aus und schmeckt auch ein bisschen wie richtiger Teig.

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Alles kommt dann in die Bällchenform und wird mit je einem Fangarm garniert haha. Nach 30 Sekunden in der Mikrowelle ist auch alles fertiggebacken.

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Das braune Päckchen wird dann zu Takoyaki-Sauce, die stilecht mit dem Löffel aufgetragen wird. Schmeckt auch wirklich wie das Original.

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Das letzte Päckchen wird mit etwas Wasser zu Mayo… ich weiß nicht wie die Japaner das machen, aber es schmeckt einfach 1:1 wie echte Mayo und hat auch genau die Konsistenz.

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Tadaa – fertig sind die Takoyaki! Sie sehen wirklich wie das Original aus und schmecken auch nach Fisch. Mein Freund fand es lecker, ich fands einfach zu krass haha. Ich mag Popin‘ Cookin‘ lieber, wenn es süß ist. Aber es ist heftig, dass man aus Pulver so etwas machen kann. Die Zukunft hat begonnen!

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Food Review: Home eat Home

8. Dezember 2015
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Hey ihr Berliner da draußen, kennt ihr schon Home eat Home? Das ist ein Bestell-Service, mit dem man unkompliziert frische Zutaten für leckere Gerichte kaufen kann, ohne selbst einkaufen zu gehen. Dazu einfach online Gericht auswählen, zur Abholstation in der Nähe schicken lassen, abholen und kochen. Mein Freund und ich haben letztens Pfeffer-Rindersteak mit Kartoffeln und Zucchini gekocht!

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So sieht die Abholtasche aus.

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Das ist der Inhalt: Alles schon abgepackt und portioniert: So bleibt nichts übrig und verschimmelt ausversehen im Kühlschrank.

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Sogar eine Toblerone zum Nachtisch haben wir bekommen – total nett 🙂

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Die Rezeptkarte zeigt mit Bildern, was gemacht werden muss. Wir sind ziemlich gut damit klargekommen und es hat alles problemlos geklappt! Das Rezept war wirklich einfach und ist für Koch-Einsteiger absolut zu empfehlen. Ein paar Ideen hab ich mir schon für unsere nächste Koch-Expedition abgeschaut 😉

Hier das fertige Mahl:

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Taadaaaa 🙂 Es war wirklich lecker! Mein Gemüse-verweigernder Schatz hat mir alle Zucchinis überlassen, was gut war, weil Zucchini mit Öl im Ofen gebacken einfach nur lecker ist. Ich war sehr positiv überrascht, wie gut alles geklappt und geschmeckt hat! Gerne wieder 🙂

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israelische Restaurants in Berlin: Meine Lieblinge

12. November 2015
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Seit einiger Zeit bin ich verrückt nach israelischem Essen. Hummus, Fladenbrot, Shakshuka, Salate – ich könnte das wirklich jeden Tag verputzen. Es gibt drei Restaurants, zu denen ich sehr gerne gehe und ich möchte sie euch hier vorstellen:

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Das Restaurant in der Oranienburgerstraße ist mein absoluter Liebling. Der Hummus ist sehr cremig und schmeckt selbstgemacht. Die Zutaten sind frisch und die Auswahl ist einfach toll:

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Die Preise sind absolut in Ordnung, vor allem für die Gegend und das, was man alles bekommt. Vor allem mit israelischen Tapas wird das Essen ein echtes Geschmackserlebnis.

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Sehr zu empfehlen: süß-herzhafte Quinoa mit Tahin-Chili-Sauce und Kichererbsen.

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Die salzigen Gurken und die scharfe grüne Sauce passen perfekt zum nussigen Hummus. Hach, ich komm schon wieder in’s Schwärmen!

In der Mall of Berlin hat auch ein neues Hummus-Restaurant aufgemacht: „Lisas Hummus“. Dort ist es zwar etwas teurer, aber trotzdem lecker:

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Shakshuka mit Hummus und zwei Fladenbroten hat 8€ gekostet – schon mehr, als ich sonst in der Mittagspause ausgebe. Aber es hat mich sehr satt gemacht. Ich hab es um 14h gegessen und erst um 22 Uhr ließ das Sättigungsgefühl nach.

Auch zu empfehlen ist das Djimalaya in der Invalidenstraße. Leider kann es vor Ort manchmal sehr hektisch zugehen, das hat auf jeden Fall eine Kollegin mal berichtet. Zum Essen bestellen eignet es sich jedoch auf jeden Fall. Ich ordere dort manchmal mittags zu meiner Arbeit und wurde bisher noch nie enttäuscht.

Das waren meine Lieblingsrestaurants. Besonders Hummus and Friends kann ich jedem nur ans Herz legen!

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Popin‘ Cookin‘ Doughnuts – Süßigkeiten selber machen

7. August 2015
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Hach ja, lang ist’s her, dass ich das letzte Mal Popin‘ Cookin‘ gemacht habe.  Jedoch haben mein Freund und ich vor einiger Zeit ein Doughnut-Paket des japanischen Süßigkeiten-Selbstmachkits in die Hände bekommen und es jetzt endlich ausprobiert.

Wer nicht weiß, was Popin‘ Cookin‘ ist, kann das hier nachlesen:

Diesmal also Doughnuts! Nach dem Öffnen der unzähligen Verpackungen kommt folgendes zu Tage:

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Das Kit beinhaltet: Die Verpackung, aus der das kleine Tablett gebastelt werden muss, das Förmchen zum Anmischen und Formen des Teigs und der Saucen, Kakaopulver (braungestreift), Custard-Pulver (gelbgestreift), Schokosauce (dunkelrotgestreift), Erdbeersoße (rotgestreift), Vanillesauce (blaugestreift), Crunch-Topping (lilagestreift) sowie Streuseln und einen Spritzbeutel.

Als erstes muss man die Kakao- und Custard-Pulver mit Wasser anrühren und zu zwei Teigen kneten. Diese dann nach einander in die Förmchen pressen und fertig sind die Doughnuts in Gugelhupf- und Blumenform. Danach die drei Saucen in je einem der Ausbuchtungen mit Wasser mischen.

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Wenn das geschafft ist, sieht alles ungefähr so aus. Dann nur noch die Süßigkeiten nach Lust und Laune dekorieren und verputzen.

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Das „Gebäck“ schmeckt weniger nach Doughnut, als nach rohem Kuchenteig. Die Saucen schmecken original nach Schokolade, Vanille oder Erdbeere.

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Wer rohen Teig mag, der wird auch Popin‘ Cookin‘ Doughnuts mögen. Am Schwierigsten war es übrigens, dieses kleine Tablett zu basteln haha. Ach so, lasst euch nicht täuschen, die Doughnuts sind alle eher in Püppchengröße.

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Man kann Popin‘ Cookin‘ übrigens auch bei Amazon bestellen. Die Anleitungen sind auf Japanisch – aber wer das nicht spricht, kann sich auch gut an den Piktogrammen langhangeln. Für Kinder und Erwachsene ist Popin‘ Cookin‘ ein großer Spaß und ich freu mich schon auf den nächsten Ausflug in die japanische Süßigkeitenwelt.