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Lebens-Update & 5 Tricks zum Entspannen

2. Februar 2017
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Endlich schaffe ich es mal wieder, einen Blogeintrag zu veröffentlichen! Der letzte ist schon fast einen Monat her, aber der Januar war voll mit Stolpersteinen. Gesundheitlich war/bin ich etwas angeschlagen – mein einer Weisheitszahn war entzündet und bescherte mir über ein paar Wochen ziemlich dolle Schmerzen. Auch gab/gibt es in meiner Familie einige negative Neuigkeiten… alles nicht so einfach im Moment. Viele Gründe also, weswegen ich nicht wirklich Zeit und Energie hatte, abends nach der Arbeit noch den Laptop anzuschmeißen und mich um meinen Blog zu kümmern – leider. Das soll sich aber in den nächsten Monaten ändern.

Um in stressigen Situationen ein bisschen „runter zu kommen“ habe ich ein paar Rituale für mich gefunden, mit denen ich mich gut entspannen kann. Die Amerikaner nennen das „Me-Time“, man könnte es auch als „Aufladen des eigenen Emotionskontos“ nennen. Ich hatte letzte Woche ein Seminar auf der Arbeit, bei dem wir auch ein bisschen über das Thema geredet haben. Da kam der Vergleich zum Emotionskonto auf – für jede schlechte Erfahrung/jedes Ärgernis der letzten Zeit nimmt man sich (ob in Gedanken oder wirklich) ein rotes Steinchen, für alle positiven Erlebnisse ein grünes. Zum Schluss legt man dann alle Steine nebeneinander und schaut sich an, welche Farbe überwiegt. Sind eher rote Steine als grüne vorhanden, muss man Mittel und Wege finden, sein Konto mit grünen Steinen aufzufüllen, damit die Balance wiederhergestellt wird. Ich fand dieses Gedankenspiel sehr schön und es hat mir geholfen, mich selbst und meine Erlebnisse der letzten Zeit zu evaluieren. Alles in Allem sind nämlich immer noch mehr grüne Steinchen auf meinem Konto. Sollte sich das mal ändern, habe ich Rituale gefunden, mich mit Me-Time zu entspannen und negative Eindrücke durch positive Momente zu ersetzen. Ich möchte euch in diesem Artikel meine 5 Top-Tipps zeigen und hoffe, dass am Ende des Tages bei jedem, der das liest, die grünen Steine überwiegen.

Baden & Spa-Tag

Für mich gibt’s wenig, was mich so entspannt wie ein heißes Bad. Besonders im Winter freue ich mich richtig darauf, am Ende des Tages ein schönes Schaumbad zu nehmen. Dabei kann man dann die ganze Spa-Routine durchspielen und sich von Kopf bis Fuß verwöhnen, wenn grad die Zeit oder das Geld nicht für einen Besuch im „echten“ Spa reichen. Ich bin kein Fan von Badesalzen, die pieken mich nur in meinen Popo und riechen irgendwie nie nach etwas… derzeit sind meine drei Badezusatz-Favoriten die folgenden:

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„Nectarine Blossom & Honey“ Schaumbad von Jo Malone – riecht genau so wie der Duft herrlich nach süßlicher Nektarine

Lush Badekugeln/Schaumbäder – welche, ist mir eigentlich egal! Ich mag alle, haha. Derzeit habe ich noch einen großen Vorrat von meiner Ausbeute vom Lush-Sale. Seit mein Freund und ich zusammenwohnen, sucht er sich auch ab und zu eine Badekugel aus. Das find ich super!

Ein alter Klassiker: Laura Mercier. Riecht und sieht wirklich genau aus wie Honig und macht das Wasser total weich. Diesen Honiglöffel finde ich einfach nur knuffig und macht das Baden zu etwas Besonderem.

Natürlich kann man beim Baden nebenbei mit dem Laptop oder dem Tablet einen Film oder eine Serie gucken. Ich höre jedoch total gerne Hörspiele beim baden, da kann ich die Augen zumachen und mich auf das konzentrieren, was ich sonst selten mache: für eine längere Zeit einfach nur zuhören. Und so werden die Sinne, die man sonst die ganze Zeit vorm Computer (Hallo Büro-Job) beansprucht, mal für eine Zeit geschont.

Eine schöne Kerze anzünden

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Keine Zeit für ein Bad oder ihr duscht lieber? Kein Problem, man kann sich auch leicht und mit wenigen Schritten ein paar Wohlfühlrituale schaffen. Für mich gehört das Anzünden einer Kerze absolut dazu. Strömt erst der Lieblingsduft durchs Zimmer, fühl ich mich schon gleich viel entspannter. Kleiner Tipp: Wenn du viel verreist, kannst du dir dein „Zuhause“-Gefühl durch eine Kerze mitnehmen. Dann riecht das Hotelzimmer o.Ä. gleich viel vertrauter. Geschmäcker sind natürlich verschieden, aber ich liebe die Duftkerzen von Jo Malone und Diptyque besonders.

Im Pyjama im Bett ein Buch lesen

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Bücher, ach ja, da war ja was 😉 Ich komme leider nicht zu oft zum Lesen, aber wenn, dann feier ich das richtig. Am liebsten im Pyjama im kuscheligen Bett mit einer heißen Zitrone oder einem Karamell Macchiato. Früher hab ich auf einem Futon geschlafen, da lud das Bett weniger zum einkuscheln ein. Mit unserer Matratze von Dormando sieht das schon wieder anders aus. Apropos: der Schlafanzug war ein Weihnachtsgeschenk von der Mama meines Freundes und suuuuper bequem. Er ist von Hunkemöller via Zalando und der erste Jersey-Pyjama, den ich je besessen habe.

Einen Tag nur Netflix schauen

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Hach, ein Träumchen, den ganzen Tag zuhause zu sein und Netflix zu gucken, oder? Ich find’s ganz witzig, dass man von der „Gesellschaft“ (den Eltern?) ein schlechtes Gewissen gemacht bekommt, wenn man statt jeden Abend in Bars oder Clubs zu verbringen, einfach mal eine ganze Staffel einer Serie an einem Wochenende anschaut. Na und? Stubenhocker sein ist toll und ab und zu muss das einfach sein, wenn’s einem nicht gut geht. Meine Tipps: Stranger Things, Luke Cage und auf jeden Fall Bojack Horseman!

Herzlich lachen

In Amerika gibt es – kein Witz – Lachyoga. Da treffen sich erwachsene Menschen ganz ernsthaft zum lachen. Und bezahlen dafür auch noch Geld… wow #firstworldproblems.

Ich finde den Ansatz aber ganz spannend. Je stressiger die Zeit wird, umso weniger lacht oder lächelt man. Wenn man das aktiv wahrnimmt, dann kann man das Lachen einfach „provozieren“. Erinnert euch doch mal an eine super lustige Situation und versucht euch darüber kaputt zu lachen. Klappts? Ho ho ho ho ha ha ha ha hi hi hi hi. <- wiederholt das mal so lange, bis ihr lachen müsst 😉 Mir geht es danach auf jeden Fall schon sehr viel besser.

1 Comment

  • Reply Andreas 5. November 2017 at 22:26

    Oh das waren nette Tipps! (-; Ich glaube, dass allerbeste davon ist das herzliche Lachen, wir habne es leider vile zu wenig und es tut soooo gut! Ich bin auch sehr gern einfach nur allein in der Natur, das entspannt mich sehr.

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