Beauty & Mode

Ren Glycolactic Radiance Renewal Mask – Worth the Hype?

11. Oktober 2016
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Juhu, endlich schaffe ich es, einen neuen “Worth the Hype?”-Artikel zu schreiben. Ich habe bereits einen über die Ultra Repair Instant Oatmeal Mask von First Aid Beauty verfasst und wage mich jetzt an den nächsten „Holy Grail“ in Sachen Gesichtsmasken. Ich habe mir die Radiance Rewnewal Mask im März zum Geburtstag schenken lassen, nachdem ich sowohl auf Youtube, als auch in amerikanischen und englischen Beauty-Blogs nur Lobeshymnen darüber gehört und gelesen hatte. Ob der Hype gerechtfertigt ist und ob ich in dieser Gesichtsmaske die Beauty-Bundeslade befindet, werde ich in diesem Review klären.

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Preis und Verpackung

Schaut man sich im Internet um, so kann man schnell sehen, dass die Maske mit durchschnittlich 32,95€ für 50 ml zu den teureren Masken gehört. Ren schreibt auf der eigenen Homepage, dass ihre Produkte zu 100% aus Pflanzen- und Mineral-Stoffen bestehen und frei von synthetischen oder Hautunfreundlichen Inhaltsstoffen bestehen. Ich begrüße das und zahle dafür gerne ein paar Euros mehr. Die Verpackung ist schlicht und ähnelt den anderen Produkten der Firma. Was mir sehr gefällt ist, dass die Verpackung halb durchsichtig ist und man so erkennen kann, wie viel man von der Gesichtsmaske schon verbraucht hat. Der Pump-Spender der Maske ist wiederverschließbar, was für mich ein großes Plus ausmacht. Ich habe immer das Gefühl, dass ein solcher Schließmechanismus hygienischer ist.

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Was die Maske verspricht/Inhaltsstoffe

Der Radiance Rewnewal Mask wird allerhand nachgesagt: Teint verbessern, Haut strahlen lassen sowie leichte Fältchen reduzieren. Sie soll außerdem Poren reinigen, absolut sicher für sensible Haut sein und manche schwören sogar, diese Maske hätte ihre Akne verbessert. Auch sind in der Maske leichte Fruchtsäuren aus dem Öl der Johannisbeere und der Papaya, die sanft und ohne mechanisches Peeling abgestorbene Hautschüppchen entfernen. Laut Code-Checker ist nur ein chemisches Konservierungsmittel ein Negativpunkt, da es vereinzelnd Schleimhäute reizen kann und nicht für Natuskosmetik geeignet ist.

Benutzung/Tragegefühl

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Das interessante an dieser Maske ist die Konsistenz und Farbe. Schon beim ersten Pumpstoß merkt man, dass die Maske sehr zäh und fest ist, fast schon wie ein Balsam. Mich erinnert sie an die Füllung der von „Nimm 2“-Bonbons – sogar der Geruch ist ähnlich. Mich stört der Geruch leider, da er mir zu süß und künstlich riecht. Auf dem Gesicht wird die Maske durchsichtig, bleibt aber klebrig (Haare unbedingt in Sicherheit bringen). Der Geruch ist ebenfalls sehr intensiv.

Die Anwendung ist sonst nichts besonderes; Je nach Anwendung ein bis zwei Dosiermengen auf die gereinigte Haut auftragen und nach 10 Minuten Einwirkzeit mit einem feuchten Tuch abnehmen. Die Maske fängt übrigens nach wenigen Minuten an zu kribbeln, was ich persönlich nicht so angenehm finde. Aus diesem Grund trage ich die Radiance Rewnewal Mask auch nur auf der T-Zone auf. Ich glaube, dass meine Rosacea-empfindlichen Wangen da sonst zu viel Zicken machen würden.

Das Ergebnis – Ist die Radiance Rewnewal Mask wirklich Kult?

Hm, naja ich weiß nicht so recht. Ich konnte keinen wirklichen Unterschied erkennen. Ja, die Poren waren gereinigt und die Haut weicher als vorher, aber das kann ich nach so gut wie allen Gesichtsmasken sagen. Der große WOW-Faktor blieb aus. Natürlich ist die Radiance Rewnewal Mask von Ren gut, aber den Hype der Blogger-Welt konnte ich nicht bestätigen. Vielleicht bin ich nicht die richtige Zielgruppe und Menschen mit unreiner Haut würden mehr davon profitieren… das hat aber auch zur Folge, dass ich die Maske nicht wieder bestellen werde, wenn sie aufgebraucht ist. Dafür finde ich den Geruch zu störend und das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht gerechtfertigt. Schade eigentlich, ich hätte echt mehr erwartet.

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