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Meine 3 Lieblings-Frühstücksideen

24. August 2016
frühstücksideen

Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages – so steht es zumindest in vielen Ernährungsbüchern. Wahrscheinlich ist das auf einen ausgeklügelten Marketing-Gag aus den 1950ern zurückzuführen, um mehr Cornflakes verkaufen zu können und jetzt glauben wir es alle. Wie dem auch sei, ich mag es zu frühstücken! Ich gehe dabei immer durch Phasen, in denen ich ein bestimmtes Frühstück bevorzuge. In der Schulzeit habe ich immer das klassische Salamibrot gegessen und obwohl ich schon fast 10 Jahre nicht mehr in der Schule bin, esse ich es immer noch regelmäßig. Am Ubahn-Hof, an dem ich zur Arbeit aussteige, gibt es eine kleine Bäckerei und dort gibt es einfach mal die besten Butter-Schnittlauch-Brezeln aller Zeiten (die übrigens nur 1,20€ kosten). Kostet mich jeden Tag große Überwindung, dort nicht einfach tausend Stück zu holen und alle zu essen ;). Wenn ich mich mal nicht mit Fett und Kohlenhydraten vollstopfen möchte, sind diese drei Frühstücksideen immer ein gute Wahl für mich:

Acai Bowl mit Toppings

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Das so genannte „Super Food“ Acai zusammen mit anderem Obst zu pürieren und als eine Art Smoothie-Eiscreme zum Frühstück zu löffeln, ist nicht gerade neu und sowohl in den USA, als auch in Europa ein absoluter Hype. Schaut man sich allein auf Instagram den Hashtag #acaibowl an, kommen tausende Bilder von dünnen Mädchen und diesem Frühstück. Die Südamerikanische Beere Acai hat viele Antioxidantien (jedoch nicht mehr als die Blaubeere) sowie Vitamine und einen hohen Anteil an Omega 3 Fettsäuren. Mögliche heilende Kräfte werden der Acai Beere zwar zu Hauf zugesprochen, sind aber nicht wissenschaftlich bewiesen. Ich kaufe gefrorenes Acai Püree bei mir im Edeka. Dieses ist in 100g Päckchen vorportioniert und super leicht zu verarbeiten. Ich lasse vor dem Gebraucht kurz warmes Wasser über die Päckchen laufen, damit sie etwas auftauen und besser zu verarbeiten sind. Natürlich kann man auch Acai-Pulver nehmen, dabei dann aber immer auf einen hohen Acai-Gehalt achten.

Ich nehme für eine Smoothie Bowl:

– 1 Päckchen Acai Püree
– Eine halbe Banane
– 250g TK Beeren
– 125ml Soja-/Hafer-/Mandelmilch ODER Kokoswasser

All das püriere ich mit dem Mixer und gebe es in eine Schale. Als Toppings bieten sich Haferflocken, Chia Samen, getrocknetes Obst, Kakao Nibs, geschnittenes Obst und Bienenpollen an.

Acai hat nicht wirklich einen durchdringenden Geschmack und schmeckt…nussig/fettig (pur absolut seltsam und nicht zu empfehlen, urgh!). Wer es eher süß mag, kann die Menge der TK Beeren halbieren und anstelle mehr Banane oder anderes süßes Obst nehmen.

Overnight Oats

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Hach ja, Haferflocken heißen jetzt Oats. Anders als in Deutschland kochten die Amerikaner/Engländer ihre Haferflocken (Oats) auf dem Herd mit etwas Wasser oder Milch zu einem heißen Brei. Den Gedanken daran finde ich alles andere als lecker, deswegen war ich umso glücklicher, als ich von Overnight Oats erfahren habe. In dieser Methode weicht man Haferflocken einfach über Nacht in Milch und/oder Joghurt ein und isst diese dann am nächsten Tag mit Obst oder einfach pur. Es gibt unzählige Variationen davon. Auf Pinterest findet man alles von Pumpkin Spice Overnight Oats bis hin zu Strawberry Shortcake Overnight Oats. Ich bevorzuge die klassische Variante aus:

– 40g Haferflocken/Oats
– 1 Teelöffel Chia
– 1 Teelöffel Kokosflocken ODER 1 Teelöffel Proteinpulver/Goji Pulver ODER 1 Teelöffel Kokosblütenzucker/Süßungsmittel nach Wahl
– 40ml Milch (ich nehme Soja- oder Hafermilch, gelegentlich Mandelmilch)

Wer seine Oats gerne fest mag, kann noch ein bisschen griechischen Joghurt dazugeben. Je nachdem mischt man alle Zutaten in einem Gefäß mit Deckel und lässt die Mischung über Nacht oder mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen. Nach Wunsch mit Obst garnieren und genießen. Ich finde Banane und Blaubeeren dazu am leckersten.

Matcha Chia Pudding

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Okay, Matcha ist wahrscheinlich nicht jedermanns Sache. Ich liebe dieses Grünteepulver und mache daraus Tee, Pudding und, wie man hier sieht, auch Frühstück. Chia Pudding ist keine Neuigkeit mehr, jedoch esse ich es immer noch sehr gerne (wenn auch nicht mehr so häufig wie früher). Um Chia ein bisschen aufzupeppen, ist Matcha Pulver super! Ich habe meins übrigens im Asialaden gekauft. Dort ist es im Vergleich zu Amazon oder anderen Supermärkten viel günstiger. Für meinen Matcha Chia Pudding brauche ich:

– 30g Chia
– 1 bis 2 Teelöffel Matcha Pulver
– 120ml Milch (ich nehme Soja- oder Hafermilch)
– 1 Esslöffel Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft

Alles vermischen und entweder über Nacht oder 15-20 Minuten aufquellen lassen. Achtung: Das Matcha Pulver klumpt sehr leicht, also am besten mit einem Schneebesen gut mixen. Wenn alles fertig ist, nur noch servieren und mit Obst, Kakao Nibs, Goji Beeren, Blütenpollen oder Ähnlichem nach Wunsch garnieren. Fertig 🙂

2 Comments

  • Reply Claudia 25. August 2016 at 3:26

    Oh man, das sieht alles so gut aus!
    Leider kosten hier Beeren und anderes Obst einfach mal unglaublich viel Geld. 🙁 Wenn wir uns mal so ein tolles Frühstück leisten, war’s das dann auch für die nächsten paar Monate. 😉
    (Wir haben letztens auch Matcha-Pudding gegessen – allerdings direkt aus dem Supermarkt, denn hier gibt es irgendwie alles mit Matcha…)

    • Reply einmalwunderland 26. August 2016 at 9:51

      Schade 🙁 Aber stürzt euch bitte nicht in den Ruin, haha 😉
      Matcha ist super lecker, voll gut, dass es bei euch überall zu kaufen gibt. Aber ist in Japan auch kein Wunder!

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