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Travel Impressions 2015: Okinawa

29. Oktober 2015
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Willkommen zurück zum dritten Teil meiner Travel Impressions. Dieses Mal möchte ich euch zeigen, was ich auf Okinawa – genau gesagt in Naha – erlebt habe.

Obwohl wir Ende September da waren, war das Wetter einfach bombastisch gut. 28-30°C im Schatten und ab und zu ein bisschen Wind. Unser Hotel war direkt an der Monorail Station Kencho Mae und damit auch nur drei Minuten entfernt von der Hauptstraße namens Kokusai Dori (international street). Dort kann man schlendern, in den Touristenläden kramen und in Bars und Restaurants gehen.

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Diese mystischen Steinstatuen findet man oft auf Okinawa. Laut Reiseführer sind es Schutzsymbole.

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Kokusai Dori ist spaßig und wahrscheinlich DIE Straße in Naha.

Wir haben die meiste Zeit am Strand verbracht. Dazu haben wir uns mit Hand und Fuß durch das japanische Bussystem gekämpft und uns mit seeehr mürrischen Busfahrern auseinander gesetzt. Witziger Weise scheint man auf Okinawa nicht sehr auf nicht-japanische Touristen vorbereitet zu sein. Der Herr am Empfang unseres Hotels sprach kein Wort Englisch. Busfahrer, Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes und die Leute im Public Transport Centre erst recht nicht. Es war ein Abenteuer! Die Natur ist wirklich großartig auf Okinawa. Besonders gut hat es mir in „America Town“ gefallen.

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Ein kleines Städtchen an der Westküste, circa 45 Minuten Busfahrt von uns entfernt. Dort gibt es nicht nur einen absolut traumhaften Strand, sondern auch gutes Essen, viel Entertainment und, was mich am meisten überrascht hat, es war bei Weitem nicht so touristisch wie Kokusai Dori.

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Wir haben leckere Tacos gegessen. Da schon seit dem zweiten Weltkrieg die Amerikaner auf Okinawa stationiert sind, gibt es ein sehr spannendes Hybrid-Essen, welches die japanische und die amerikanische Küche verbindet, und etwas schmackhaftes Neues aus beiden macht. Dazu gehört auch Taco Rice. Das kann man jedoch auch in Berlin bestellen, deshalb haben wir uns einmal zum Abendessen Jamaican Taco Rice bestellt:

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yummy mit scharfem Hühnchen.

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Die Strände sind, wie gesagt, wundervoll und das Wasser sehr warm. Da die Asiaten (Ja, ich bin hier bewusst verallgemeinernd) selten an den Strand gehen, da sie nichts mehr fürchten, als braun zu werden, sind die Strände sehr leer. Traumhaft.

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Wie ihr seht, ist das Wasser mit einer Umrandung abgesteckt. Das liegt an den sehr gefährlichen Quallen, die man um Okinawa leider sehr oft findet. Es wurden also Netze gespannt, um die tödlichen Biester fernzuhalten.

Der Strand in America Town wird übrigens Sunset Beach genannt….

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Hach, wie gern würde ich für immer dort schwimmen!

Da es in Naha City weder ein Game Centre, noch Purikura-Maschinen gab, war ich umso glücklicher, beides in America Town zu finden.

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Leckere Ramen dürfen natürlich auch nicht fehlen:

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An einem Tag sind wir zum Mibaru Beach gefahren.

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Das ist wirklich das, was man als „unberührt“ bezeichnet. Fast NIEMAND war da, total spukig aber auch schön.

In Naha City haben wir eine Art Markthalle für Fisch und Meeresfrüchte entdeckt, die uns die Feder aus der Mütze hat springen lassen. Dort gab es wirklich ALLES:

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(Das letzte Bild zeigt gehäutete Kugelfische….).

Man konnte alles, was man dort sah, essen. Man bestellt und kauft es in der Markthalle unten und oben gibt es dann Restaurants, die es für 500 (~3,70€) Yen pro Person zubereiten.

Wir hatten:

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Sashimi sowie das Fleisch einer Riesenmuschel einmal als Sashimi und dann gebraten:

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Highlight war die Languste:

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So etwas hab ich noch nie gesehen geschweige denn gegessen! In Deutschland kennt man ja nur Hummer oder ganz kleine Schalentiere. Das Essen war super lecker und sehr frisch!

Danach ging es noch für ein paar Tage zurück nach Taiwan und dann am 4.10 zurück nach Berlin. Okinawa hat mir wirklich am besten gefallen. Es ist dort sehr entspannend, das Klima toll, die Landschaft großartig und die Strände zum Niederknien. Ich kann es wirklich jedem an’s Herz legen, Okinawa einmal zu besuchen.

Mein nächster und letzter Reise-Artikel wird mein Haul sein. Stay tuned!

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