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Film Review: Bad Boys II

17. Oktober 2014
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Quelle: new-video.de

Bad Boys II ist einer der Lieblingsfilme meines Freundes; er hat den Film sicherlich schon mindestens 20 Mal gesehen und da ich ihn bis dato noch kein einziges Mal gesehen hatte, haben wir das im Handumdrehen geändert. Überraschenderweise ist der Filme von 2003 ganze 141 Minuten, also zweieinhalb Stunden, lang. Zu lang für eine Fortsetzung eines Films, der vor allem aufgrund der ungleichen Beziehung der Hauptfiguren lustig ist? Wir werden sehen.

In Bad Boys II treffen wir erneut auf die beiden Detectives Mike Lowrey (Will Smith) und Marcus Bernett (Martin Lawrence), die die Spezialeinheit der Polizei von Miami Beach ganz schön durcheinander bringen. Undercover an einer Drogenmission involviert, liefern sie sich halsbrecherische Verfolungsjagden mit den Baronen der Unterwelt und zerstören dabei so viele Autos und Straßen, dass ihr Boss ihnen beinahe die Kündigung auf den Tisch wirft. Auch ist die Freundschaft der beiden Detectives angeschlagen. Marcus möchte aus dem gefährlichen Business aussteigen, weiß aber nicht, wie er es seinem Kumpel sagen soll; und auch Mike hält seine Liebe zu Marcus‘ Schwester geheim. Trotz der schwierigen Beziehung der beiden Bad Boys müssen sie die Ermittlung abschließen und die Drogenbosse unschädlich machen. Dabei gerät auch Marcus‘ Schwester immer mehr in die Fänge der Bösewichte und muss zum Schluss mit geballter Kraft gerettet werden.

Schaut man sich den Film Bad Boys II an, fällt auf, dass die Handlung einzig dafür gedacht ist, die vielen Action-Szenen zu verbinden. Denn genau das macht der Film: er hangelt sich von einer Verfolgungsjagt zur anderen und schiebt zwischendurch noch ein paar Explosionen und Massenkarambolagen ein. Es gibt zwar einige witzige Szenen und Momente, jedoch ist der Fokus ganz klar auf Action gelegt worden. Michael Bay legt sich dafür ganz schön ins Zeug und präsentiert immer mal wieder interessante Kameraperspektiven und Szeneneinstellungen, die man sonst aus solchen Filmen nicht gewohnt ist. Trotzdem ist die Geschichte für 2,5 Stunden viel zu wenig und der Gewaltexzess wird auf Dauer anstrengend. Trotz der handwerklich interessanten Filmproduktion, hätte man die letzte Stunde getrost weglassen können.

Wertung:

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