Film

Bester Film für schlechte Tage: Mein persönlicher Feel-Good-Movie

22. August 2014
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Wer kennt das nicht, es gibt Tage, an denen funktioniert einfach überhaupt nichts. Morgens schon in den Regen gekommen? Die Bahn direkt vor der Nase weggefahren? Im Büro stürzt der Computer ständig ab? Dann möchte man nur noch nach Hause und unter die Bettdecke. An solchen Tagen braucht man unbedingt einen stumpfsinnigen und schmalzigen Chick-Flick, der einem das Herz erwärmt und wieder gute Laute gibt. Hier stelle ich Euch heute meinen ultimativen „Feel Good“-Film vor.

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Legally Blonde (Natürlich Blond)

Die Geschichte und die Prämisse des Films sind leicht erklärt. Elle (Reese Witherspoon) hat alles, von dem viele Mädchen träumen: Sie ist Anführerin der Studentinnenverbindung Delta Nu, lebt in einem rosa Prinzessinnenzimmer und hat den schnuckligsten Boy der ganzen Universität. Als ihr Freund Warner sie dann eines Tages zum Abendessen einlädt, denken sie und ihre Verbindungsschwestern, er würde um ihre Hand anhalten. Der Schock sitzt tief, als er anstelle dessen mit ihr schlussmacht, weil er im nächsten Jahr in Harvard Jura studieren möchte und nun jemand „ernstes“ braucht. Von diesem Punkt an hat Elle nur noch einen Wunsch: Ebenfalls nach Harvard gehen und Warner dort überzeugen, dass sie ebenfalls „ernst“ ist und er sie daraufhin zurücknimmt. Nachdem sie tatsächlich für das Jurastudium an dieser Ivy-Universität angenommen wurde, muss sie jedoch feststellen, dass ihr Ex-Freund schon wieder mit einer Neuen zusammen ist: Vivian (Selma Blair), die nicht nur ihre Verlobung mit Warner jederzeit allen unter die Nase reibt, sondern auch hinterhältig und fies gegen Elle vorgeht. Am Ende beweist Elle, dass sie mehr ist als ein Barbiepüppchen und sie findet heraus, dass es viel nettere Männer gibt, die nicht nur mehr auf dem Kasten haben als Warner, sondern sie auch für das lieben, was sie ist: Nämlich sie selbst.

Der Film folgt dem klassischen Romanze-Schema, das es schon zu Hauf gibt und ist von der ersten Minute an vorhersehbar, trotzdem stimmt er mich jedes Mal wieder fröhlich. Der Charakter Elle ist liebenswert und witzig sowie mit ihren pinken Klamotten und dem kleinen Hund im kalten Massachusetts völlig deplatziert. Genau dieser daraus entstehende Konflikt ist brillant. Reese Witherspoon macht ihre Rolle als Valley Girl großartig und es macht großen Spaß zuzusehen, wie sie sich gegen die Vorurteile ihrer Kommilitonen und die sexuellen Avancen ihres Professors zur Wehr setzt. Als ich noch in London gewohnt habe, bin ich zwei Mal in das „Legally Blonde“-Musical im Savoy Theatre gegangen und höre seit dem den Soundtrack immer mal wieder. Legally Blonde ist für mich der ultimative „Feel Good“-Film und ich lege ihn jedem ans Herz, der aufgemuntert werden möchte.

1 Comment

  • Reply Mahmoud Heidarian Vancouver 3. September 2014 at 15:09

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