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Sommer in Berlin

20. Juli 2014

Ach, kaum hat das wirklich gute Wetter Berlin erreicht, wird mein traditioneller Sonntags-Blogeintrag vernachlässigt. Das liegt vor allem daran, dass ich diesen und den letzten Tag komplett draußen verbracht habe. Gestern haben mein Freund und ich den Tag mit bummeln und Spazierengehen verbracht. Man mag es kaum glauben, aber  trotz des guten Wetters war auf dem KuDamm weniger los als sonst. Liegt wahrscheinlich daran, dass gerade Schulferien sind und alle, die noch nicht weg sind, die 30°C am See oder im Schwimmbad verarbeiten.

Heute ging’s dann an den See. Richtiges Ferien-Feeling mit Strand, Wasser, deutsch Sprechenden Leuten (nenne mir einen Ferienort, an dem man nicht mindestens dreihundert deutsche Touristen antrifft 😉 ) und Pommes. Kaum zu glauben, dass ab morgen die nächste 40-Stunden-Woche auf mich wartet. Wenigstens haben wir ne Klimaanlage. Das gute Wetter soll für uns Ossis ja noch eine Weile anhalten. Es ist immer der größte Schock, wenn man aus der klimatisierten Straßenbahn steigt und einem dann die 30°C wie ein Schlag in die Magengrube vorkommen. Dann kann ich auch das russische „Ы“ üben, das klingt auch ein bisschen so, als würde man gerade beim Buchstaben „u“ einen Schlag in den Magen bekommen. Pischnaja Kukla.

Am Mittwoch war meine Graduation-Party vom Master (Ein Jahr nach meinem Abschluss, aber gut). Alle, die im letzten Jahr ihren BA, MA, Magister oder PhD gemacht haben, wurde abgefrühstückt. Ich wurde unter dem Namen „Charlotteh No-Ihr“ auf die Bühne gerufen. Gut, dass Universitätsdekane kein französisch können, beziehungsweise zu unfähig sind, einen Nicht-Deutschen Namen auszusprechen. Beim Arzt wurde ich früher immer als „Neuer“ aufgerufen. Wenn ich am Telefon meinen Namen sage, bekomme ich sehr oft „Oh, also so wie der Typ mit der Arche?“ als Antwort. Nein, Noir. En Oh Ieh Err. „Oh, also Französisch für Nacht?“ Nein. Nicht wirklich. Egal. Weiter.

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