Film

Film Review: A Million Ways To Die In The West

27. Juni 2014

Da mein Freund ein großer Fan von Family Guy und co ist und er und ich uns damals den Film „Ted“ angeschaut haben, entschieden wir uns dazu, auch „A Million Ways To Die In The West“ zu sehen. Der Film ist ebenfalls aus Seth MacFarlanes Feder und hat neben ihm auch Hollywoodgrößen wie Liam Neeson, Charlize Theron,  Neil Patrick Harris, Amanda Seyfried, Giovanni Ribisi und Sarah Silverman als Schauspieler gecastet. Der Film ist gleichsam eine Hommage und eine Veralberung des Western Genres und nimmt so ziemlich alles auf die Schippe, was das Genre ausmacht. Zum Plot des Films lässt sich wenig sagen, da er nicht übermäßig vorhanden ist. Der Film lebt, wie viele von MacFarlanes Kreation, vor allem durch Dialog. Was bei 20minütigen Family-Guy-Folgen noch unterhaltend und abwechslungsreich ist, wirkt jedoch im fast zweistündigen Film überzogen und langweilig. Die Charaktere hangeln sich von einem langen Dialog zum anderen, werfen mit Pointen um sich und nebenbei fallen wie im Cartoon Eisblöcke auf Menschen und Pferde fallen wie Dominosteine um. MacFarlane mag ein überdurchschnittlicher Sprecher sein, seine schauspielerischen Fähigkeiten halten sich jedoch in Grenzen.

Leider ist der Humor auf Scary-Movie-Niveau und bedient von Fäkalhumor, graphischer Gewalt bis hin zu billiger Slapstick jedes Klischee. Es gibt eine Hand voll wirklich witziger Szenen und genial durchdachte Gags, nur leider schießen die meisten anderen über das Ziel hinaus. Der Film ist eine Mischung aus „Der Schuh des Manitu“ und „Scary Movie“ und der Zuschauer wartet nach jedem lahmen Spruch auf ein „Badam Bum Tss“. Die Idee, den Wilden Westen von einer neuen, humoristischen Seite zu betrachten ist originell und witzig, nur leider passt weder MacFarlanes Drehbuch-Können, noch ein Repertoire an Witzen zum Film-Genre.

Wertung:

No Comments

Leave a Reply

*