Film

Film Review: Pineapple Express

16. Mai 2014

Da ich so begeistert von Seth Rogens Film „Superbad“ war, habe ich gleich im Anschluss entschlossen, weitere Filme aus der Feder des kanadischen Komikers zu sehen. Die Wahl fiel auf den im Jahr 2008 erschienenden Film „Pineapple Express“. Der Name geht auf eine bestimmte Sorte Marijuana zurück, die Dale Denton (Seth Rogen) von seinem Drogendealer Saul Silver (James Franco) kauft. Eines Abends wird Dale unfreiwillig Zeuge eines Mordes und lässt vor Schreck seinen Joint fallen. Die Mörder heben ihn auf und kommen Dale und Saul sofort auf die Schliche – schließlich ist Saul der einzige in der Stadt, der Pineapple Express besitzt und Dale der einzige, dem er es verkauft hat.

Von dort an fliehen die beiden Stoner und verstecken sich mal im Wald, mal bei Dales Freundin. Je weiter sie gehen, umso verrücktere Sachen passieren ihnen, bis sie schließlich im Nest der Mörder gefangen gehalten werden. Von dort an kippt der Film und wird zu einer gewalttätigen Prügelorgie, bei der Dale und Saule ganz schön in die Mangel genommen werden.

Obwohl der Film „Pineapple Express“ an manchen Stellen ganz lustig ist und für Unterhaltung sorgt, fand ich ihn weit hinter „Superband“. Die Jokes waren im Schnitt nur mittelmäßig, die Geschichte so absurd, dass sie bei Zeiten langweilig war und zum Schluss hatte man das Gefühl, sie hätten die ganzen Kampfszenen nur eingebaut, um darüber hinweg zu täuschen, dass sie kein wirkliches Ende hatten. Es ist schade, dass der Film nicht mehr überzeugt, vor allem, weil Rogen und France ein urkomisches Duo sind und aufgrund ihrer kompletten Gegensätzlichkeit für viel Humor sorgen.

Wertung:

6 Comments

  • Reply michaelwagner1992 16. Mai 2014 at 20:00

    Der Film hatte mich auch enttäuscht.
    Die erste Stunde empfand ich ebenfalls langweilig und die letzten 30 Minuten waren sehr abgedreht und gewaltvoll.
    „Beim ersten Mal“ und „Zack and Miri Make a Porno“ sind da viel bessere Filme mit Seth Rogen.
    Und wenn es auch mal ernster sein soll: „50/50“ oder „Take This Waltz“, obwohl er da mehr eine Nebenrolle hat.

    • Reply einmalwunderland 17. Mai 2014 at 11:22

      Danke für die Filmvorschläge! Ich werde mir die vier Filme auf jeden Fall anschauen 🙂

  • Reply oldboyrap 19. Mai 2014 at 9:55

    Den hier hab ich nicht gesehen, aber ich finds immer komisch, wenn Leute einen Schauspieler gut finden, und dann denken, wenn ein Film mit dem Schauspieler gut war, könnte es der andere auch sein – es sind 2 verschiedene Regisseure, also Äpfel mit Birnen verglichen 🙂
    Da der Michi oben Tipps gegeben hat (die ich ebenfalls empfehlen kann): Geh NICHT ins Kino und schau dir NICHT „Bad Neighbors“ an – Rotzfilm 😛

    • Reply einmalwunderland 19. Mai 2014 at 20:18

      Wenn du mit „Leute“ mich meinst, dann muss ich dich leider enttäuschen. Ich habe mir „Pineapple Express“ und „Superbad“ angeschaut, weil Seth Rogen (&Evan Goldberg) die Drehbücher der beiden Filme geschrieben hat. Mit Regisseuren oder Schauspielern hat das nichts zu tun, kannst deine Äpfel und Birnen also wieder einpacken 🙂

      • Reply oldboyrap 20. Mai 2014 at 6:18

        Stimmt, die Drehbücher… „Superbad“ fand ich auch gut, „The Green Hornet“ hingegen total beschissen. Als Drehbuchautor hat der auch seine guten und schlechten Tage.

        • Reply einmalwunderland 21. Mai 2014 at 19:11

          Ja da ist was dran. Obwohl ja beide Filme zu einem anderen Genre gehören. Seth Rogen sollte lieber bei schrägen Komödien bleiben haha, das liegt ihm wohl am Besten 🙂

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