Food & Restaurants

Restaurant Review: Chaparro

2. März 2014

CIMG2774Letztes Wochenende war ich mit ein paar Leuten im mexikanischen Restaurant Chaparro in der Wienerstraße in Kreuzberg (Nahe U-Bahnstation Görlitzer Bahnhof). Wir lieben die mexikanische Küche und sind quasi Stammkunden bei „Dolores“, deswegen hab ich mich schon total auf den Laden gefreut. Chaparro ist kein Franchise-Produkt und wird von echten Mexikanern betrieben. Sehr sympathisch!

Wenn man Chaparro betritt fällt einem zuerst die für den Laien recht improvisiert erscheinende, doch für den Kreuzberger natürlich eindeutig dem Hipsertum zuordenbare Inneneinrichtung auf. Niedrige Tische, zusammengewürfelte Stühle, viele Hocker und alles sehr gemütlich-rustikal mit Holzoptik. CIMG2775Man fühlt sich etwas wie in einen Loriot-Sketch geworfen und fragt sich ernsthaft, ob die Wandfarbe denn nun Sandsteinocker oder doch Eierschale heißt. Auch ist Chaparro recht übersichtlich in der Größe- es gibt drei Tische und einen schmalen Tresen/Stehtisch mit ein paar Barhockern. Größere Gruppen unterzubringen gestaltet sich sicherlich schwierig.

Bestellt wird vorne und ähnelt dem Prinzip der Sandwichkette „Subways“. Es gibt  verschiedenen „Bases“: Burrito, Quesadilla, Taco oder Torta, diese kann man dann nach Wunsch mit Fleisch, Tofu, verschiedenen Salsas und anderen Extras belegen.

CIMG2779Ich hatte zum Beispiel Quesadillas mit Black Chicken und einem Quacamole Dip. Das hat unter 5€ gekostet und war echt lecker. Auch konnte man sich nach Belieben noch scharfe Soße nehmen (Chipotle, etc), welche am Tisch bereitstanden.

CIMG2778Der Burrito war auch lecker und reichlich. Mein Freund, der auch Quesadilla hatte, fand, dass es zu wenig war. Er hätte lieber eine doppelte Portion gehabt. Für mich hat es aber als Abendessen gereicht. Man muss halt sehen, wie hungrig man ist. Bei Dolores zahlt man das Doppelte, bekommt aber dementsprechend auch mehr…

CIMG2776Das Essen ist meiner Meinung nach lecker und auch für den kleinen Hunger (oder den kleinen Magen) echt super geeignet. Wir waren relativ spät da (so um 23 Uhr) und trotzdem war alles frisch gemacht und nichts schmeckte so, als sei es nur schnell aufgewärmt worden. Auch die Kellnerin war wirklich sehr nett!

Einziger Minuspunkt meiner Meinung nach ist, dass man nicht mit Karte zahlen kann. Für chronisch bargeldlose Leute wie ich einer bin ist das tatsächlich ein Problem. Aber das ist ja kalkulierbar…

Gerne wieder!

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