Basteln & Washi Tape

Mein erster Versuch mit Origami

19. Februar 2014

20140218_160313Ende Januar bekam ich von ein paar lieben Menschen ein Origamiset geschenkt und gestern hatte ich zum ersten Mal die Zeit, mich eingehend damit zu beschäftigen. Ich muss zugeben, dass ich vorher noch keine Berührungspunkte mit Origami hatte. Das liegt daran, dass ich ziemlich ungeschickt bin, wenn es um kleinteilige Dinge wie Aufkleben, Ausschneiden oder Falten geht. Ich weiß nicht warum, aber ich habe nicht die Lust und Geduld dazu… ein Grund also weswegen ich schlecht in diesen Dingen bin.

Nichtsdestotrotz habe ich mich also ans Origami falten getraut. Also erstmal vorne weg: es ist nicht so leicht wie es  aussieht… 20140218_160612es gibt eine Akte X Folge, in der ein kleines Mädchen (welches von einem ermordeten Cop besessen ist) sämtliche Tiere in Origami-Manier nachbaut… tja kinderleicht ist das Falten der Tiere leider doch nicht. Es gibt verschiedene „Ausgangsbasen“, die immer wieder vorkommen und aus denen so gut wie alle Origamisachen bestehen. Leider sind die mitgelieferten Anleitungen eher spärlich und relativ schwer zu begreifen. Manchmal wusste ich nicht genau, was ich tun sollte, da die Sachen nur in zwei Wörtern erklärt und dann nur mit einem Pfeil und einer gestrichelten Linie beschrieben werden.

Besonders kompliziert wird es, wenn das Falten über die Ausgangsbasen hinaus geht… ich probierte mich also an einem Schmetterling, nur ist die Anleitung so lückenhaft, dass ich mir ein Video auf Youtube ansehen musste, um zu verstehen, wie die Anleitung von Schritt 8 zu Schritt 9 kam. Laut Video folgten dazwischen nämlich noch vier weitere Schritte, die in meinem Heft gar nicht vorkamen… Auch bei der Faltanleitung des Frosches komme ich an einer Stelle nicht auf das Ergebnis wie die Anleitung. Extrem frustrierend. Ich würde sagen, dass dieses Heft nichts für Neulinge wie mich ist… im Gegenteil!

20140218_170528Letztendlich habe ich es geschafft, eine Taube zu falten!! Zwar nur aus normalem Papier, da ich schon mehrere richtige Bögen versaut hatte, aber naja. Ein weiße Friedenstaube halt 🙂

Ich finde es schade, dass die Anleitungen so unverständlich schwer und lückenhaft sind. Klar es kann auch an mir liegen und dass ich mich überdurchschnittlich dämlich anstelle, aber Anfänger brauchen leider ein paar mehr Anweisungen als nur eine Linie und einen Pfeil.

3 Comments

  • Reply silberminze 19. Februar 2014 at 14:12

    Das sehe ich genauso. Mir reichen auch ein paar Pfeile und Linien nicht aus, deshalb habe ich wahrscheinlich auch so schnell mit Origami aufgehört. Zumal ich auch sehhhhhhrrr ungeduldig bin. Mir haben 3 Versuche ausgereicht, um mich zu entschließen es an meine Schwester weiterzureichen. 😉

    • Reply einmalwunderland 20. Februar 2014 at 11:31

      haha ich bin froh zu hören, dass nicht nur ich an Origami mir die Zähne ausbeiße…
      Du hast Recht, man braucht wirklich Geduld und Ausdauer, ich frag mich echt, wie Kinder das machen können. Ich wäre damals sicher ausgeflippt 😀

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