Film

Filmpremiere: Non-Stop im Zoo Palast in Berlin

26. Januar 2014

20140124_220013Am Freitag waren mein Freund und ich bei der Premiere des Films „Non-Stop“, der im März in die Kinos kommt. Organisiert wurde das ganze von Studiocanal und sie hatten dazu das wunderschöne „Zoo Palast“ Kino gebucht. Ich hab mich total gefreut, nicht nur, weil ich Filme liebe, sondern auch, weil ich seit der Neueröffnung des Zoo Palasts noch nie dort war.

Da es die (inoffizielle) Weltpremiere war, mussten wir alle am Eingang unsere Handys, Laptops und Tablets abgeben, damit keiner illegale Mitschnitte machen kann, deswegen habe ich auch praktisch keine Bilder machen können 🙁 Egal, erzählen kann ich ja trotzdem davon.

Alles war ziemlich hektisch, duzende Security-Leute liefen herum und sogar ein kleiner Mini-Roter Teppich war aufgebaut. Da hatten sich so um die 50 Leute sowie Journalisten versammelt und, kreisch kreisch, Liam Neeson kam vorbei!! Eingemummelt in einen schwarzen Mantel gab er Autogramme, machte Fotos und gab auch das eine oder andere Interview. Ich hatte jedoch davon nicht viel mitgekommen, weil ich bei -10°C Außentemperatur gleich nach Drinnen gerannt bin 🙂 Weiter ging’s in Saal 1, der unglaublich riesig ist. Da passen bestimmt 400 Leute rein oder so, keine Ahnung. Auf jeden Fall gigantisch.

Nach einer kleinen Ansprache kamen dann Produzent Joel Silver, der Regissuer Jaume Collet-Serra (glaube ich) und Liam Neeson persönlich auf die Bühne und erzählten ein Bisschen. Herr Silver war gut gelaunt, lobte das Kino und das deutsche Essen, der kleine Regiesseur war ziemlich schüchtern und sagte nur wenig und Liam Neeson wollte vom Publikum via Handzeichen wissen, „wen lange Reden vor Filmen auch so nervt“, bevor er in tiefer Stimme „sit back and enjoy the flight“ ins Mikro säuselte.

Und dann ging’s auch schon los! Der Film ist ein Thriller und spielt die ganze Zeit an Board eines Flugzeugs. Flight Marshall Bill (Neeson) fliegt als unterstützende Sicherheitskraft des Flugzeugs stets mit (zivil natürlich) und soll so für die Sicherheit der Passagiere an Board sorgen, als er selbst Teil eines mörderischen Katz-und-Maus-Spiels wird. Jemand bedroht ihn und schickt ihm eingehackt ins Intranetz anonym Botschaften. Es soll 125 Mio USD auf ein Konto überweisen, oder ein Passagier wird umgebracht. Dazu hat er 20 Minuten Zeit. Versagt er, hat er wieder 20 Minuten, bevor ein weiterer Mensch stirbt. Je mehr Bill versucht, die Fluggäste zu schützen und Morde zu verhindern, umso mehr gerät er ins Fadenkreuz der Ermittlung. Ist er es, der ein doppeltes Spiel spielt und das Geld erpresst? Entführt er sogar das Flugzeug? Und wieso ist das Bankkonto, auf welches das Geld überwiesen werden soll, auf seinen Namen ausgestellt?

Der Film macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Er ist, wie Joel Silver zu Beginn richtig erkannte, wirklich „non stop“. Von der ersten Minute bis der Vorhang fällt, steht man unter Strom. Sogar ich, die eigentlich Flugzeugfilme anstrengend findet, hatte keine Minute Verschnaufspause und war total von der Geschichte gefesselt. Das liegt sicher an der Ticking-Clock-Situation, in der sich der Held befindet. Ständig kämpft er gegen die Zeit, fragt sich, was passiert, wenn die 20 Minuten um sind, etc. Auch wird die Geschichte immer verworrener, verschiedene Passagiere geraten in Verdacht und zum Schluss gibt es auch einen gelungenen Twist, den ich an dieser Stelle nicht verraten werde.

Ich fand den Film auf jeden Fall ziemlich gut und sehr spannend. Gutes Unterhaltungskino und sowohl für Frauen, als auch für Männer interessant. Ich kann „Non-Stop“ nur empfehlen!

2 Comments

  • Reply michaelwagner1992 26. Januar 2014 at 18:45

    Wow! Das hört sich ja wirklich großartig an 🙂
    So nah an den Stars zu sein ist sicher aufregend. Hast du mal mit Liam Neeson geredet? 😀
    Ein Saal, der 400 Leuten Platz bietet ist groß. Bei uns passen die Hälfte rein und das finde ich schon riiiießig.
    Ich habe schon den Trailer von dem Film gesehen und der war recht gut. Jetzt noch ein bissi warten und dann kann ich ihn auch sehen 😀

    • Reply einmalwunderland 27. Januar 2014 at 19:45

      Hey, danke für deinen Kommentar! Hab mich sehr gefreut 🙂
      Ne, mit Liam Neeson konnte ich leider nicht reden, der war sehr von seinen Bodyguards abgeschirmt. Ich hab ich nur von Weitem gesehen.

      Ja schau ihn dir auf jeden Fall an, ws würde mich sehr interessieren, einen Review von dir darüber zu lesen 🙂

      LG

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