Film

Film Review: RIPD

3. Januar 2014

In dem Film RIPD geht es um das „Rest in Peace Department“, eine Organisation die toten Polizisten eine Chance gibt, dem Jüngsten Gericht und in vielen Fällen der Hölle zu entkommen und dafür auf der Erde lebende, als Menschen verkleidete Monster zu jagen. Genau das erwartet auch Nick (Ryan Reynolds), nachdem er von seinem Partner Bobby (Kevin Bacon) hinterrücks erschossen wird. Nick wird sogleich einem neuen Partner Roy (Jeff Bridges), ein abgehalfterter Wild West Sheriff, zugeteilt, der nach Filmklischee Art und Weise natürlich als aller erstes raushaut, dass er „keinen Partner hat“ und „alleine operiert“. Natürlich interessiert sich das RIPD nicht für Sonderwünsche und die beiden komplett gegensätzlichen Männer müssen zusammen auf Streife gehen.

Wieder zurück auf der Erde bemerkt Nick alsbald, dass sowohl er, als auch sein Partner Roy für die Lebenden ein anderes Erscheinungsbild haben. So ist Roy eine Blondine mit tiefem Ausschnitt und Nick…. ein alter Chinese mit Schlapphut. In diesem Aufzug streifen sie durch Boston, jagen fette und schwulstige Monster und finden durch Zufall heraus, dass Nicks Expartner Bobby eigentlich der fieseste der Fieslinge ist und mit Hilfe eines alten Artefakts das Tor zu Hölle öffnen und die Welt mit Bösewichten überrennen will.

Das gilt natürlich zu verhindern, besonders, weil Bobby sich auch an Nicks Witwe ranmacht und diese als notwendiges Menschenopfer für die Durchführung seines Plans auserkoren hat.

Der Film RIPD ist eine Mischung aus „Men in Black“ und dem Manga „Yami no Matsuei“ den ich vor 10 Jahren mal gelesen habe (und auf dessen Fortsetzung ich seit dem warte!!!). Er bedient alle Klischees dieses Formats, natürlich hat der harte, eigenbrötlerische Roy zum Schluss einen weichen Kern, die Welt wird gerettet und Nick ist zumindest mental mit seiner Frau vereint. Leider ist die Geschichte um das Artefakt ziemlich unsinnig und zu dünn, um einen ganzen Handlungsstrang zu bilden. Der Film erwähnt es nämlich nur am Rande und ist viel zu sehr mit der wechselwarmen Beziehung der beiden RIPD-Cops beschäftigt, die sich ständig kabbeln. Außer der zwischenmenschlichen Probleme haben die beiden Helden keinerlei ernstzunehmende Widersacher, sind schier unverwundbar und sind keinerlei Hindernissen ausgesetzt. Der Film ist auf Dauer langweilig und nur durch die „witzigen“ Sprüche von Jeff Bridges einigermaßen zu ertragen. Natürlich gibt es viel Geballer und Action, aber die Geschichte dazu ist einfach zu dünn und unausgereift, um einen fokussiert zu halten. Schade eigentlich.

Wertung:

2 Comments

  • Reply kerzenbastelei 4. Januar 2014 at 13:42

    Gestern war mir total nach Kino….. und schwups machst Du gleich noch mehr Appetit darauf, auch wenn ich nicht weiß, welche Filme gerade laufen.

    • Reply einmalwunderland 5. Januar 2014 at 11:08

      Es kommen leider im Moment nicht so viele gute Filme. Wahrscheinlich weil der Hobbit immer noch läuft und allen die Besucher wegschnappt 🙂

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