Film

Film Review: Der Hobbit – Smaugs Einöde (SPOILER!)

10. Januar 2014

Letzte Woche habe ich mit meinem Freund zusammen (etwas verspätet) den zweiten Teil der Hobbit-Trilogie gesehen – genau ein Jahr nachdem wir den ersten Teil gesehen haben. Sogar im gleichen Kino! Auch habe ich vor etlichen Jahren einmal das Buch gelesen, kann mich aber nur an Dinge erinnern, die bereits im ersten Hobbit-Film abgedeckt wurden. Das heißt, ich ging relativ unvorbereitet (mal abgesehen von den Spinnen) in den Film.

Viele meiner Freunde sind ganz aus dem Häuschen, dass der zweite Film endlich in die Kinos gekommen ist; ich kenne mindestens 3 Leute, die den Film sicherlich schon mehr als 5 mal gesehen haben. Ich muss jedoch leider sagen, dass ich den Film nur so mittelmäßig fand. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es der Mittelteil einer Geschichte ist. Das heißt, dass die lustige Einführung der Charaktere vorbei ist, aber der spannende Teil der Auflösung noch nicht gekommen ist.

Auch fällt es mir sehr schwer, einen richtigen Review zu schreiben, da es irgendwie keinen richtigen Inhalt gab. Ja, sie sind halt zum Berg gewandert und haben auf dem Weg dahin Gefahren gemeistert und wurden in gefährliche Hinterhalte gelockt. Smaug fand ich persönlich ziemlich anstrengend, genauso wie die dazugedichtete Elbendramatik.

Wenn man die Geschichte als Buch liest oder in einem Zug mit den anderen beiden Teilen zusammen im Kino schaut, ist es sicher okay. So ganz losgelöst funktioniert das nicht so wirklich. Der wenige Inhalt wird mit (frei erfundener) Action aufgewogen, was einen zwar bei Laune hält, aber mit dem eigentlichen Werk Tolkiens wenig gemein hat. Der Film ist ein Wechselspiel aus spannender Action, brenzligen Situationen und wenig Geschichte, die auf zwei Stunden gestreckt wurde.

Wertung:

2 Comments

  • Reply kerzenbastelei 10. Januar 2014 at 14:15

    Bei Dir braucht man wirklich keine Kino-Vorschau mehr 🙂

  • Leave a Reply

    *