Food & Restaurants

Popin‘ Cookin‘ Hamburger

18. Dezember 2013

IMG_20131215_215002So, nach einer lustigen Sushi-Herstellung mit Popin‘ Cookin‘ folgt heute der zweite Versuch mit den japanischen do-it-yourself Süßigkeiten. Dieses Mal haben mein Freund und ich uns an „Hamburgern“ versucht.

Wie auch letztes Mal kamen die verschiedenen Pulverchen und Utensilien in einer quietschbunten Verpackung, die einen sogar darauf hinweist, dass diese Süßigkeitenherstellung ab null Jahren ist. Naja mal sehen.

IMG_20131215_215012Unter dem Karton kam dann dieses Päckchen zum Vorschein, welches man zuerst aufschneiden, beziehungsweise auseinanderschneiden muss.

IMG_20131215_215154IMG_20131215_215226Im Inneren des Päckchens befindet sich alles, was man für eine „Happy Kitchen“ braucht: sechs verschieden große und verschieden farbige Päckchen mit Pulver, ein Portionstellerförmchen, ein kleiner Becher, ein Eislöffel und etwas, was nach einer Mischung aus Messer und Spatel aussieht. Die Förmchen muss man vor der Benutzung erst einmal auseinander schneiden (dazu gibt’s Linien, denen man folgt).

Danach macht man sich am Besten wieder zurück an die Verpackung, denn diese ist gleichzeitig auch noch Dekorationsmaterial. So schneidet man an der gestrichelten Linie jeder Hamburgerdeko entlang und kann damit den mitgelieferten Becher verzieren, Zahnstocher in Fähnchen verwandeln und aus dem größten Vordruck bastelt es sich schnell einen „Potatoe Cup“, also das, in dem Pommes Frites in Fast-Food Restaurants serviert wird.  IMG_20131215_220235Und dann kann es auch schon losgehen.

IMG_20131215_220149 Zu Beginn mischt man den Inhalt des gelben Päckchens mit zwei Portionen Wasser (aus dem kleinen Eckchen links) in dem Förmchen mit den Rillen am Boden. Das Ergebnis soll einmal Pommes Frites ergeben und überraschenderweise riecht das Pulver auch nach Kartoffel. Anders als bei meinem ersten Popin‘ Cookin‘ Versuch ist Popin‘ Cookin‘ Hamburger keine Süßigkeit, sondern dem echten Gericht nachempfunden. Zusammengerührt riecht der „Pommes-Teig“ arg nach Fertig-Püree.
Gut festgedrückt und ebenmäßig verteilt kommt das Ganze dann für 30 Sek in die MicrowelleIMG_20131215_220917 und wird dann tatsächlich fest. Danach einfach aus dem Förmchen nehmen und an den Rillen entlang den festen Teig schneiden, um…tja…Pommes zu erhalten.

IMG_20131215_221106Der nächste Schritt besteht darin, den Inhalt des BBQ-Saucen-farbigen Päckchens mit zwei Portionen Wasser in dem großen Förmchen ohne Rillen (s.o.) anzurühren. Das Ergebnis sieht dann ein bisschen nach Hackfleisch aus und riecht auch nach Fleisch mit Gewürzen und Curry gemischt. Total krass. Diese Masse wird dann in den mittleren der drei Kreise gedrückt.

Gleich im Anschluss wiederholt man den gleichen Vorgang mit dem Inhalt des orangenen Päckchens. Ebenfalls das Pulver mit zwei Portionen Wasser im (gespülten) großen Förmchen ohne Rillen mischen und diese Masse dann in die beiden äußeren Kreise schaufeln. Das soll dann später einmal das Hamburgerbrötchen ergeben und riecht nach—tja— Weißbrot. Also nach Nichts irgendwie. Die „Brotmasse“ gleichmäßig und ebenmäßig in den runden Förmchen zu verteilen ist nicht ganz leicht, sollte aber so gut es geht probiert werden. Je gleichmäßiger das Ergebnis, umso ebenmäßig das spätere Hamburgerbrötchen. Das Trio wird dann ebenfalls für 30 Sek in die Micro gestellt und fertiggebacken. Auch muss ich sagen, dass meine Küche danach total nach Fleisch gerochen hat…Geschmacksverstärker sind schon was Interessantes.

IMG_20131215_223042Im Anschluss wird der Käse gemacht. Dazu den Inhalt des blauen Päckchens mit Wasser verrühren. Abgefahrenerweise riecht die Masse dann auch nach Käse – ein Zustand, den ich eklig und faszinierend zugleich finde. Ich hoffe, Käse, den wir essen, wird nicht auch so hergestellt…

IMG_20131215_223643Ist die Käsemasse erst einmal gut verrührt, lässt sie sich gut zu einem Bällchen formen und dann auf dem hinteren Teil der Plastikverpackung ausrollen. Dort ist ein blaues Rechteck aufgezeichnet, welches genau die nötige Länge und Breite des Käses anzeigt. Daraus werden dann später zwei Käsescheiben gewonnen.

IMG_20131215_223937Der Inhalt des roten Tütchens wird mit zwei Portionen Wasser schließlich zu Ketchup, der wirklich nach Tomatenmark riecht und schmeckt, jedoch wie Marmelade aussieht.

Der Ketchup ist meiner Meinung nach am Intensivsten und hat mich total an eklige, sehr sehr sehr günstige Tomatensauce aus der Tüte erinnert. Schmeckt total nach Tomatenmark, ist aber gleichzeitig auch unglaublich süß und klebrig.

IMG_20131215_224128Last but not least wird die Cola fabriziert. Dazu füllt man den kleinen Becher zu drei Vierteln mit Wasser und kippt das Pulver des pinken Päckchens rein. Zuerst sprudelt alles wie Brause kurz auf und dann wird die Cola klar und wie man sie eben kennt. Schmecken tut das Ganze nach verwässerten Colaflaschen-Süßigkeiten, hat jedoch überraschenderweise Kohlensäure.

IMG_20131215_225134Tja und dann geht es ans Anrichten. Die beiden Burgerbrötchen werden in je zwei Hälften geteilt; je nachdem, ob man nun zwei klassische Burger oder einen klassischen und einen doppelten Burger machen möchte, teilt man das Fleisch in zwei oder drei Teile. Dann alles auf einander türmen, immer zwischendurch mit Ketchup bestreichen und zum Schluss mit einer Fahne garnieren. Die Pommes kommen stilecht ins dafür vorgesehene Pommesdingsi (wie nennt man das?) und werden ebenfalls mit Ketchup beträufelt.

IMG_20131215_225124Und dann fehlt nur noch die Geschmacksprobe. Leider hat mir dieses Popin‘ Cookin‘ überhaupt nicht gemundet. Im Gegenteil… Die Konsistenz war einfach nichts für mich (zu zäh) und sogar mich als alter Fleischesser hat der Geschmack zu sehr zugesetzt. Die Cola war lecker, vom Rest hab ich keinen Bissen runterbekommen. Mein Freund fand es nicht so schlimm und ziemlich witzig.

Alles in allem hat mir diese Version der japanischen DIY Süßigkeit in der Herstellung besser gefallen. Geschmacklich lag es jedoch leider noch unter dem anderen. Süß wäre es wahrscheinlich nicht ganz so abstoßend gewesen.

To be continued!!

 

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