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Wie die Zeit vergeht…

29. September 2013

Morgen ist schon wieder der letzte Tag des Septembers! Ich kann es kaum glauben, wie schnell die Zeit an uns allen vorbei rast und wir alle stehen mitten drin und haben keinen Einfluss darauf. Bald ist Weihnachten und dann wieder Silvester und dann ist schon 2014. Eek! Morgen ist auch der letzte Tag, an dem ich Studentin bin. Dann läuft mein letzter Studentenausweis aus und ich bin ganz offiziell…tja was eigentlich? Erwachsen? Niemals!

Meine neue Bahnkarte ist schon gekauft und wird am Dienstag den 1.10.2013 zum ersten Mal zum Einsatz kommen. Ziemlich gruselig das Ganze. Ich hab sogar noch Bücher aus der Unibibliothek, die ich aus Interesse ausgeliehen hab. Wahrscheinlich kommt am 1.10. ein Bibliothekar, entreißt mir die Bücher und wirft mich im hohen Bogen aus dem Grimmzentrum 😀 Ich weiß, ich weiß, man kann auch als Nicht-Student dort Bücher kostenlos ausleihen, die Vorstellung ist trotzdem lustig. Nun bin ich Grimm-Zentrum-Nutzer zweiter Klasse, haha 😉 Jetzt bräucht ich nur noch mein Masterzeugnis, auf das ich schon seit vier Monaten warte, dann kann ich auch mit dem Studentendasein komplett abschließen. Ich freu mich auf die nächste Etappe meines Lebens, bin jetzt ganze genug Studentin gewesen, da kann auch ruhig was Neues kommen. Wohin die Reise für mich geht, kann ich an dieser Stelle noch nicht verraten, weil noch nicht alles in trockenen Tüchern ist, aber es wird auf jeden Fall spannend.

Jetzt, wo ich das echte Arbeitsleben schon kennenlernen durfte, kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass Arbeit nicht schwieriger ist als Studieren. Beziehungsweise, studieren nicht so leicht und faullenzerhaft ist, wie viele, die noch nie studiert haben, immer behaupten. Im Gegenteil! Eigentlich kann man Arbeit und Studium meiner Meinung nach gar nicht vergleichen, da beide Sachen anderen Parametern gehorchen. Studium ist viel Selbstarbeit. Man muss zwar irgendwann nicht jeden Tag für 8 Stunden in der Uni sein, hat jedoch auch nach den Kursen noch viel zu tun: Texte lesen und durcharbeiten, Projekte vorbereiten, Präsentationen machen und üben, Gruppenarbeit, Bücher lesen, Essays schreiben, Texte schreiben und was der Dinge mehr sind. Das habe ich im Jobleben gar nicht. Da bin ich zwar 40 Stunden der Woche im Büro, nach Feierabend und am Wochenende kann ich jedoch das machen, was ich möchte und muss nicht noch 30 seitige Kapitel von Foucault durcharbeiten.

Ich gehe also mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus dem Studium. Schön war’s! Der nächste Abschnitt wird hoffentlich genauso schön, wenn nicht sogar schöner 🙂

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